Zwischen zwei Welten: Mo auf der Suche nach sich selbst

Cover von Mo & Moritz von Julya Rabinowich

Ein Neuanfang wider Willen

Mo lebt mit seinen Eltern, seinem älteren Bruder Faris und seiner erst dreizehn Jahre alten Schwester Maryam in Wien; die Geschwister müssen sich ein Zimmer teilen. Nach einem Eklat muss er die Schule verlassen und weigert sich, auf Drängen seiner Mutter etwas zuzugeben, das er nicht getan hat. Durch einen Tipp seiner Schwester bewirbt er sich – in billiger Jeans und einem vom Vater geliehenen Mantel – bei einem piekfeinen Friseurladen um eine Ausbildungsstelle. Er kann sein Glück kaum fassen und erhält bei Meister Franz den begehrten Ausbildungsplatz.

Erste Irritationen und leise Gefühle

Als Mo sich mit einem Foto für eine Fotostrecke beteiligen soll, ist er drei Wochen später auf dem Cover einer Zeitschrift zu sehen. Während Maryam ganz hingerissen ist, kommentiert sein Bruder dies nur mit „Scheiß-Schwuler“, woraufhin der Vater ihn rügt: Keiner seiner Söhne würde eine solche Schande über die Familie bringen.

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Zwischen Absturz und Konfetti: Max Steinbachs wilde Reise

Cover von Konfetti-Blues von Lutz van der Horst

Ein Comedian zwischen Rausch und Realität

Max Steinbach träumt von einer Karriere als Comedian und moderiert seine eigene Show. Für den jungen Mann, der über einem Pornokino in Köln wohnt, und seinen besten Freund Markus gehören Wodka Red Bull, Ecstasy und einige Lines Kokain zum Alltag. Mit dem soliden Danny, der sich mit Isi verloben will, teilt Max sich ein Büro. Als Markus ihn dort abholen möchte und auf Danny trifft, ist der Crash der ungleichen Typen vorprogrammiert. Bereits auf dem Weg zu einer multisexuell orientierten Party glühen die beiden Freunde vor und begegnen später Elmar, der mit seiner Nina Probleme hat.

Liebe, Lust und Ernüchterung

Auf der Party hat der bisexuelle Max nur Augen für den Japaner Yuma, den er als den „schönsten Menschen des Planeten“ bezeichnet. Im siebten Himmel schwebt er, als Yuma ihn nach Hause begleitet.

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Wer bin ich – und wer darf ich sein? Ein Sachbuch, das Horizonte öffnet

Cover von Mach dir die Welt von Raffaela Schöbitz

Ein Einstieg über Abkürzungen, der viel erklärt

Beim Sachbuch Mach dir die Welt wäre es eigentlich sinnvoll, mit dem Glossar am Ende zu beginnen. Dort wird das im Text häufig verwendete Akronym LGBTQIA+ erläutert: L für lesbisch, G für gay bzw. schwul, B für bisexuell, T für transgender oder transident, Q für queer, I für intergeschlechtlich und A für asexuell. Weil diese Buchstabenkombination nicht alle Identitäten des queeren Spektrums abbilden kann, ergänzt ein Pluszeichen die Abkürzung. Das Gendersternchen wiederum zeigt an, dass verschiedene Endungen möglich sind.

Dreißig queere Lebenswege – erzählt wie aus erster Hand

Raffaela Schöbitz stellt dreißig queere Persönlichkeiten vor, jeweils in einer Form, als würden sie selbst aus ihrem Leben berichten. Dass dies nicht wörtlich möglich ist, zeigt spätestens das Beispiel der vor über dreitausend Jahren lebenden Hatschepsut.

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