Mein Selbstversuch, Cluburlaub und Pauschalsonne lieben zu lernen!
Was kommt wohl dabei heraus, wenn ein Komiker und Satiriker das Verhalten von Pauschaltouristen unter die Lupe nimmt und darüber ein Buch schreibt? Das Ergebnis ist Ab in den Süden, in dem Are Kalvø unter anderem der Frage nachgeht, was die Menschen überhaupt am Süden fasziniert, wobei er für klärungsbedürftig hält, welche Regionen überhaupt zum Süden zählen. Er stellt fest, dass die verklärte und romantische Bedeutung, die Menschen mit dem Süden verbinden, sich häufig auf dort angebotene frische Fischgerichte und Bilder in Urlaubskatalogen von Zufriedenheit ausstrahlenden Fischern beziehen, die jedoch in seiner norwegischen Heimat mit ganz anderen, weniger schönen Erinnerungen verknüpft sind.
Are Kalvø unterzieht das Phänomen des Massentourismus einer kritischen Betrachtungsweise und stößt bei seinen Recherchen auf Pauschalreisenhasser, die den Süden auf eigene Faust als Rucksacktouristen auf der Suche nach dem Authentischen – was ist das eigentlich?, so fragt er – erkunden wollen.
Was
Die ehemals beim Wirtschaftsdezernat beschäftigte IT-Beraterin Marie Wagenfeld erhält von dem Franzosen Patisse, dessen Lebensgefährtin von Maries Bruder Erik ermordet wurde, ein Foto. Patisse ist davon überzeugt, dass darauf auch Titus Scherf neben zwei bereits entlarvten Komplizen von Erik, der bei seiner Verhaftung ums Leben kam, zu sehen ist. Als IT-Spezialist in Spionagesoftware und Überwachungstechnik bewandert, hat sich Patisse in Maries Laptop gehackt, um verfolgen zu können, ob sie die Ermittlungen weiter betreibt. Als am Ufer der Spree in Berlin zwei Frauen ermordet aufgefunden werden, die wie die Opfer von Erik zu grausamen Kunstwerken nach Vorbildern berühmter Gemälde oder Skulpturen drapiert wurden, trifft sich Marie in Berlin mit Kommissar Kellermann aus Frankfurt und dessen Kollege Kommissar Winkovski. 
Mit Anfang zwanzig studierte Jack Worrigang Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Cambridge und promovierte mit fünfundzwanzig Jahren. Als seine Eltern Selma und Peter Worrigang bei einem Autounfall ums Leben kamen, vermachten sie ihm eine erfolgreiche Beraterfirma, deren Kunden Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt sind. Drei Jahre lang plante Jack eine Reise, auf der er erfolgreiche Menschen auf der ganzen Welt befragen will, um für sich selbst eine Antwort auf die Frage zu finden: „Was ist Erfolg im Leben?“. Als Unternehmer verfügt er über ausreichende finanzielle Mittel, um sich eine solche Reise leisten zu können. Eine innere Stimme sagt ihm, dass Frankreich das Land wäre, in dem er Antworten finden würde, und so fliegt er fast elf Stunden von New York nonstop nach Paris, um den Geheimnissen des Erfolgs auf die Spur zu kommen.
Am Sterbebett ihres Vaters musste Imke versprechen, einen gewissen Peter aufzuspüren. Doch als sie ihre Mutter Karin Remy fragt, wer damit gemeint sein könnte, behauptet diese, keinen Peter zu kennen. Imke, die außer ihrer Arbeit als Übersetzerin nebenbei Seifen herstellt, richtet sich das Gartenhaus ihrer Mutter als Werkstatt ein. Bei der Entrümpelung stößt sie auf Unterlagen, die ihr vielleicht einen ersten Hinweis auf den Peter geben, den sie sucht: Von der Leiterin eines Erziehungsheimes wurde er im Jahr 1958 als vermisst gemeldet. Während Imke die weitere Suche nicht aufgibt und auf Unterstützung ihres Ehemannes Moritz bauen kann, kümmert sie sich als die fürsorglichste von drei Schwestern um ihre Mutter, die den Tod ihres Mannes Jens nach vierundfünfzig Ehejahren nicht überwinden kann. Zu allem Überfluss vernachlässigt Karin sowohl den bis zum Tod des Ehemanns gepflegten Garten, als auch neuerdings ihre Körperhygiene.
In dem Ratgeber
Auf seinem Anwesen bei Bernried am Starnberger See feiert Paul-Friedrich von Falkenbach im Jahr 1936 mit seinen einstigen Kriegskameraden und nunmehr besten Freunden Wilhelm und Heinrich Lehmann das Jubiläum ihrer Firmenzusammenlegung vor fünfzehn Jahren. Doch inmitten der Feierlichkeiten meldet der Diener eine junge Dame, die sich als Erna Behrend vorstellt. Ihr Vater Viktor Behrend war im Krieg Truppführer der Einheit in Riga, der auch die drei Freunde angehörten. Wie Paul-Friedrich von Falkenbach in Erfahrung bringt, sind der angehenden Journalistin im Zusammenhang mit dem Tod ihres Vaters Ungereimtheiten aufgefallen. Wenn ihre Erkenntnisse bekannt werden, würde das ihn und die Brüder Wilhelm und Heinrich in den Ruin stürzen, was unter allen Umständen vermieden werden muss.
Wer kennt nicht das Gefühl, nach der Arbeit müde oder gestresst nach Hause zu kommen mit dem Wunsch, den Abend nur noch liegend auf dem Sofa zu verbringen? Gerade diesen Menschen könnte es helfen, wenn sie ihre Leidenschaft zum Laufen entdecken würden. Mit ihrem Buch
Um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, haben Shotes Eltern den Kosovo verlassen und sind in die Schweiz gezogen. Da sie weiterhin die zurückgebliebenen Verwandten in der Heimat finanziell unterstützt haben, wuchs Shote in dem reichen Land in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit ihrer Familie verbrachte sie früher die Ferien im Kosovo bei den Großeltern, doch als sie älter wurde, ist sie der wiederholten Bitte ihrer Großmutter, sie zu besuchen, nicht mehr nachgekommen. Als Shote die Nachricht vom Tod der Großmutter erreicht, ist es dafür zu spät und sie schämt sich. Nach der Trauerfeier überreicht ihr ein Onkel das Notizbuch ihrer Großmutter, das Orte in Albanien auflistet, die diese gerne in ihrem Leben bereist hätte. Doch dann kam der Krieg und sie hat die Reise, die ihr Ehemann ihr versprochen hat, nie antreten können.