Während der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre gelingt es dem bitterarmen Junior Whitshank, sich als Zimmermann zu behaupten und eine eigene Firma in Baltimore aufzubauen. Mit der naiven, aber auch cleveren Linnie Mae und ihren beiden Kindern Merrick und Red kann er schließlich in ein Haus ziehen, das er für eine betuchte Familie erbaut hatte und von dem er seit längerem geträumt hat.
Der mittlerweile erwachsen gewordene Red tritt in die Fußstapfen seines Vaters und wird Zimmermann. Er verliebt sich in Abby, die gegen den Vietnamkrieg demonstriert, eine natürliche Geburt propagiert und ihre Kinder in der Öffentlichkeit stillt. Die Familie zieht mit ihren vier Kindern in das Haus von Reds Vater Junior. Dazu gehören die beiden Mädchen Jeannie und ihre Schwester Amanda, die als Rechtsanwältin in Krisensituationen stets einen klaren Kopf behält und einem ihrer Brüder couragiert die Leviten liest, sowie die beiden Jungen Stem und Denny, die ein angespanntes Verhältnis zueinander haben, was allgemein für Spannungen innerhalb der Familie sorgt.

Mit 32 Jahren ist die Werbefachfrau Nicki der Meinung, dass es langsam an der Zeit für eine dauerhafte Beziehung ist, um eine Familie zu gründen. Ihre erste Hoffnung, den richtigen Mann zu finden, führt sie auf eine Singlereise nach Mauritius. Danach versucht sie ihr Glück beim Speeddating, gibt Inserate in verschiedenen Zeitungen auf und sucht übers Internet einen passenden Ehemann. Schließlich stellt sie eine No-longer-Single-Liste auf, die es abzuarbeiten gilt. Nicki mistet ihre Wohnung und den Keller aus, legt sich eine neue Frisur zu und sucht einen Shoppingberater auf. Mit ihrer Freundin Tanja genießt sie einen Partyabend und ändert Gewohnheiten in ihrem Tagesablauf, was zu einigen Überraschungen führt. Sie meldet sich zu einem Kochkurs an, der tatsächlich zu einer Bekanntschaft führt, doch so ganz überzeugt ist sie von dem Mann allerdings noch nicht. Als Nicki sich auf einer beruflichen Reise nach Berlin mit Maria anfreundet, ahnt sie noch nichts von den Konsequenzen, die diese Freundschaft auf ihre und Marias Zukunft hat.
William Andrews verlässt nach drei Jahren das Harvard College in Boston. Als er nach zweiwöchiger Fahrt mit der Kutsche und der Eisenbahn in Kansas ankommt, sucht er in Butcher’s Crossing den Fellgerber J.D. McDonald auf, um ihm Grüße seines Vaters auszurichten. Da Andrews unbedingt das Land kennenlernen möchte, schickt ihn der Fellgerber zu dem Büffeljäger Miller, weil der das Land wie kein anderer kennen würde. Andrews trifft ihn in einer Bar, und er lässt sich zu einer gemeinsamen Jagd überreden. Schnell werden sie sich darüber einig, dass Andrews für sämtliche Kosten aufkommen muss und sie legen seinen Anteil am Gewinn fest. In zwei Wochen wollen sie mit Charley Hoge und dem Häuter Fred Schneider aufbrechen. Doch Schneider ist skeptisch, ob es in den Bergen von Colorado überhaupt noch Büffel mit dem begehrten Winterfell gibt, da Miller vor fast zehn Jahren zuletzt dort war.
Ausgerechnet der Neurochirurg Etan Grien, der seinem früheren Chef Korruption vorgeworfen hat und deshalb von Tel Aviv an das Soroka-Krankenhaus nach Omer verbannt wurde, verhält sich nicht korrekt und begeht Fahrerflucht: In einer Mondscheinnacht jagt er im übermüdeten Zustand mit seinem Jeep durch die Wüste und überfährt einen Schwarzen. Aus Angst, seine Approbation zu verlieren, lässt er den Sterbenden mit geborstenem Schädel zurück und beschließt, wenigstens sich selbst zu retten. Doch am nächsten Tag klingelt völlig unerwartet die Frau des Unfallopfers an seiner Wohnungstür. Für ihr Schweigen verlangt sie von ihm, dass er jede Nacht nach Dienstschluss illegal eingewanderte Emigranten ärztlich versorgt. In einer Werkstatt behandelt Etan daraufhin bis zur Erschöpfung auf einem rostigen Tisch schlimmste Verletzungen aller Art und Frakturen von Menschen, die oftmals noch nie bei einem Arzt waren.



Jill macht sich mit nur einem Rucksack, einem Schlafsack und fünfhundert Euro auf zu einer Schauspielschule nach Köln. Dort hat sie einen Termin bei Tom Schimmerlein und hofft eine Chance als Komikerin zu bekommen. Ihre Wohnung in Berlin hat sie aufgegeben und sich bei Armin angekündigt, ihren ehemaligen Freund, den sie seit zehn Jahren nicht gesehen hat. Zu ihrer Überraschung ist auch seine fünfzehnjährige Tochter Felicia bei ihm, weil ihre Mutter Birgit sich beruflich im Ausland aufhält. Felicia verfügt über kein Selbstbewusstsein, ist fett und verschlossen. Sie flüchtet sich in eine Scheinwelt, in der sie als selbstbewusste Fee die Herrscherin eines Reiches ist. Ihre Gedanken und was Fee Eef zu ihr spricht, hält sie im Geheimen auf Papier fest.