
Ein ganz normaler Montag – bis nichts mehr normal ist
Lucy Diamond ist eine Frau Anfang dreißig. Sie hat einen ganz normalen Job, und auch ihr Aussehen ist eher durchschnittlich. Nichts scheint sie von anderen Frauen zu unterscheiden. Doch das ändert sich an einem Montagmorgen, als sie leicht verkatert in der Londoner U-Bahn von einem jungen Mann um Hilfe gebeten wird – einem Mann, der sich genauso plötzlich wieder in Luft auflöst, wie er erschienen ist.
Ein Geist bittet um Hilfe
Kurz darauf taucht der unbekannte junge Mann in Lucys Wohnung auf. Ihr bester Freund Nigel, schwul, scharfzüngig und stets besorgt um ihr Wohlbefinden, glaubt an einen Nervenzusammenbruch und versucht sie zu beruhigen. Denn nur Lucy kann den Fremden sehen und hören.
weiterlesenWenn die Liebe einen Geist hat – und eine Romantikerin zur Heldin wird



Wer möchte nicht gerne gestreichelt werden? Doch in Zeiten sozialer Kälte, in der alles zur Ware wird und der damit einhergehenden Isolierung der Menschen, nehmen sich viele nicht mehr die Zeit für die kleinen Gesten ihrer Zuneigung. Da erscheint die Idee eines Streichelinstituts gar nicht mehr so absurd.
Bereits vor zehn Jahren haben die drei Freundinnen Eva, Eliza und Sibylle während ihres Studiums festgelegt, welche Kriterien ein Mann erfüllen muss. Doch inzwischen haben sie sich damit abgefunden, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Sibylle konnte sich bereits von zwei Ehemännern zu günstigen Konditionen scheiden lassen. So steht sie ihren Klienten nicht nur als Image- und Stilberaterin, sondern auch in Scheidungsangelegenheiten zur Seite. Während Sibylle in einem luxuriösen Penthouse wohnt, können sich Eva, mit dem Schreiben einer Kolumne, und Eliza, als freiberufliche Übersetzerin, gerade über Wasser halten.
Die 29-jährige Nelly Nitsche betreibt in Berlin ein Yogastudio für Frauen. Vor kurzem wurde sie von ihrem Freund verlassen und auch beruflich läuft es momentan nicht gut. Viele ihrer Kundinnen haben gekündigt und zu einem Fitnessclub in ihrer Nachbarschaft gewechselt, der inzwischen auch Yoga anbietet. Bei einer peinlichen Situation in einem Supermarkt lernt Nelly ihren Traummann Ben kennen, der ihr aus der Klemme hilft. Die beiden verabreden sich und verbringen zusammen einen wundervollen Abend, an dem sie sich verlieben und zum Abschluss leidenschaftlich küssen. Doch am nächsten Tag erscheint Ben nicht zu der Verabredung mit Nelly.
„Eine Liebesgeschichte“ ist der Untertitel zu Max Urlachers Roman „Rückenwind“, in dem es um die Freundschaft zwischen Anton und Tobias geht, die seit ihren Kindertagen im Sommer 1978 unzertrennlich sind. Obwohl die beiden Freunde sehr unterschiedliche Charaktere sind, helfen sie sich über alle Härten des Lebens hinweg.
Paul ist Anfang 40 und soll der neue Vorstandsvorsitzende eines Verlags werden. Doch vorher möchten ihn die Besitzer, die Familie von Beuten, kennen lernen und haben ihn auf ihren Feriensitz nach Mallorca eingeladen. Bereits auf dem Flug lernt er eine der Enkelinnen, die Modefotografin Audrey kennen, mit deren Schwester Iris er kurz vor ihrer Hochzeit mit Timothy eine Affäre hatte.
Gesa Petersen hat ihr Abitur schon fast bestanden, es fehlt nur noch eine mündliche Prüfung, doch kann sie sich auch nicht entscheiden, ob sie Nördrum für immer verlassen möchte. Auf der kleinen Nordsee-Insel betreibt ihre Mutter die Ferienpension „Möwennest“, während ihr Vater als gefragter Orchestermusiker viel auf Reisen ist. Oma Insa ist in der gesamten Republik als die „Wattfee“ bekannt. Mit kinderlosen Paaren macht sie spezielle Wattwanderungen, die der Fruchtbarkeit dienen sollen. Gesa hilft ihrer Mutter in der Pension, so gut sie kann, und ihr Bruder Wilko kümmert sich um den Surfbrettverleih am Strand. Ihre Tante Nele ist die einzige Ärztin auf der Insel und Onkel Onno, der mit einem Beerdigungsinstitut auf dem Festland pleite gegangen ist, sucht mit einem Metalldetektor die Insel nach dem Schatz eines berüchtigten Inselpiraten ab, während der alte Pitt, der schon fast zur Familie gehört, den Urlaubern freundlich zuwinkt und dafür Trinkgelder erhält.