In Elias Khourys Roman „Yalo“ wird die Titelfigur im Gefängnis von Beirut einem Verhör unterzogen. Der Ermittler erwartet von ihm, dass er sich seiner Vergehen für schuldig bekennt. Schîrîn Raad hätte ihn wegen Vergewaltigung angezeigt. Aber das sind doch alles gemeine Unterstellungen! Sie hat doch nach seinen Umarmungen geschmachtet! Er hat sie doch geliebt, sich in ihre Zartheit verliebt. Die Liebe zu ihr schnitt ihm die Luft ab, er wollte sie heiraten! Und die Sterne konnte er nur bei ihr sehen! Warum glaubt man ihm nicht und quält ihn dafür? Er wird geschlagen, getreten, aufs Übelste gefoltert. Dann soll er alles aufschreiben, seine ganze Lebensgeschichte und bloß bei der Wahrheit bleiben!
Also schreibt er: Mit 11 Jahren wurde ein Mädchen neben ihm von einer Bombe zerfetzt, was ihm einen Schock versetzte. Mit 14 hat er schon in der Kaserne gelernt, nicht zu sprechen, weil der Krieg seine Worte hinter Worten verbirgt.
In seinem Roman Nur Mut, kleiner Liebling lässt der Autor Christian Futscher seinen Protagonisten, den 49-jährigen Christian, seinen Gedanken nachhängen. Der Wiener hält sich wiederholt in Venedig auf – immer in derselben Wohnung –, um an einem neuen Buch zu schreiben. Wenn er nicht schreibt oder in einem der vielen Bücher liest, führt er Tagebuch und hält darin seine Erinnerungen fest.





Ein Präparat gegen die sexuelle männliche Dysfunktion wurde unter dem Namen Viagra bekannt. In seinem Roman „Die Liebesformel“ erzählt Anthony Strong von einem Forschungsprojekt mit einem Medikament zur möglichen Behandlung der weiblichen sexuellen Dysfunktion, welches das nächste Wundermittel der großen Pharmakonzerne sein könnte. 