Ediew Chasimikow hat durch Zufall ein Gespräch tschetschenischer Terroristen aufgeschnappt. Den Inhalt gibt er weiter, bis das „Geheimnis“, bei dem es sich um eine „Mörderische Fracht“ handelt, bei der Russin Elena Bakarova landet. Dabei geht es um einen Anschlag auf einen russischen Öltanker. Elena, die das verhindern will, schlägt sich zu ihrem alten Vertrauten, dem Neuropsychologen Dr. Thomas Nyström nach Deutschland durch und entgeht dabei nur knapp dem Tod. Denn der ehemalige Bosnienkämpfer Yves Morisaitte hat mit ihr noch eine alte Rechnung zu begleichen. Dr. Nyström hat vor zwei Jahren versucht, Morisaitte mit einer Überdosis Insulin zu töten, da dieser seine Geliebte Helen Jonas umgebracht hat. Morisaitte sinnt nun seit zwei Jahren auf Rache und hat es ebenfalls auf die Schwester von Helen, auf Anna Jonas abgesehen. Dr. Nyström wiederum plagen Schuldgefühle, da er sich seinerzeit der Künstlerin Jaqueline van t-Hoff bedient hat. Sie war die Geliebte von Morisaitte und hat ihn an Dr. Nyström verraten. Der konnte den Verrat allerdings nicht für sich behalten und hat damit den Mord an Jaqueline heraufbeschworen.
Humor
Geschichten, die mit Witz, Leichtigkeit und überraschenden Pointen begeistern – und dabei Suchende genau dort abholen, wo sie nach Unterhaltung, Auflockerung oder heiteren Momenten suchen. Humor‑Titel spielen mit Sprachwitz, Situationskomik und charmanten Figuren, die den Alltag auf den Kopf stellen. Sie sorgen für Lachen, Schmunzeln und gute Laune und eignen sich perfekt für Leserinnen und Leser, die nach positiver Energie, warmherzigen Momenten und humorvollen Perspektiven suchen. Ob frech, feinfühlig oder herrlich absurd: Humor macht Literatur zugänglich, emotional und unvergesslich.
Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund! – Satirische Selbstüberwindung mit Muskelkater-Garantie

Yoga, Jogging und schweißtreibende Schweinehund-Momente
Marvin Runnings humorvolles Fitnessbuch Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund!* beginnt mit einer schweißtreibenden Yogaeinheit. Herrchen, der Protagonist, versucht seinen inneren Schweinehund – genannt Marvin – zu überwinden. Im 40 Grad heißen Hot-Yoga-Studio leidet er 90 Minuten lang, während die Trainerin scheinbar keinen Tropfen schwitzt. Angeblich wird dabei nicht nur seine Schilddrüse massiert, sondern auch die Blutzirkulation seiner „Sexualorgane“ angeregt.
Beim nächsten Kapitel joggt Herrchen 75 Minuten durch den Wald – und stolpert dabei mitten in ein Liebesabenteuer auf der Wiese. Danach wird’s nass: Er schwimmt rund zwei Kilometer im Pazifik vor Hawaii, einem der weltweit besten Tauchgebiete.
Als das Fernsehen noch Abenteuer war

Manfred Naegele erinnert sich an eine besondere Zeit beim Südfunk
Seine nachhaltigsten Erinnerungen an eine facettenreiche Fernsehzeit beim Südfunk hat Manfred Naegele in seinem Buch Bildschirmverstörung festgehalten. Darin erzählt er von einer Epoche, in der Einschaltquoten noch kein Maßstab waren und Neugier, Experimentierfreude und Haltung den Ton angaben.
Vom Jurastudenten zum Fernsehneuling
Eigentlich wollte Naegele Jurist werden und landete – ohne jegliche Ausbildung oder journalistische Erfahrung – eher zufällig als freier Mitarbeiter beim Fernsehen. Ein Studienfreund, der sich als Kabelträger beim Südfunk ein paar Mark dazuverdiente, hatte das Team der Abendschau zu einer Grillparty eingeladen. Nach einem feuchtfröhlichen Abend wurde Naegele von Ulrich Kienzle, dem Leiter der Abendschau, zu einem Besuch in der Redaktion eingeladen, falls er einmal nach Stuttgart käme.
Ein Strandkorb für Oma – Ein humorvoller Inselroman mit Herz und Krimi-Twist

Ankunft mit Hindernissen: Jade sorgt für Wirbel
Im Roman Ein Strandkorb für Oma* von Janne Mommsen geht es turbulent zu: Sönke und Maria leben auf der Nordseeinsel Föhr und erwarten am Hamburger Flughafen Sönkes 15-jährige Cousine Jade. Diese hat von ihrem Vater ein iPhone versprochen bekommen – unter der Bedingung, dass sie zwei Wochen auf der Insel durchhält. Die Vorfreude ist groß, doch die Überraschung ebenso: Jade entpuppt sich als Punkerin im Gothic-Stil. Die Verständigung ist schwierig, und als sie auch noch die letzte Fähre verpassen, beginnt das Abenteuer mit einer Nacht voller Improvisation.
Oma, Friedhof und erste Annäherung
Am nächsten Morgen werden sie von Oma herzlich empfangen. Gemeinsam besuchen sie den Friedhof und begeben sich auf Spurensuche der Vorfahren. Trotz ihrer 76 Jahre entwickelt Oma schnell ein Gespür für Jade – ein Hoffnungsschimmer für Sönke und Maria.
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Zwischen Idealismus und Amtsschlange – Wie ein Akademiker im Hartz-IV-System strandet

Der steinige Weg vom Studium in die Realität
Nach seinem Philosophiestudium findet Mahler – wie viele junge Geisteswissenschaftler – keine reguläre Arbeit. Ein schlecht bezahltes Praktikum kann er sich finanziell nicht leisten, und eine Promotion würde seinen beruflichen Showdown lediglich um ein paar Jahre verschieben. Also arbeitet er als Barmann in einem Neuköllner Biergarten. Doch der Job bringt ihm kaum mehr als die Beiträge zur Krankenversicherung und eine wachsende Niedriglohnfrustration ein. Schließlich kündigt er sein befristetes Arbeitsverhältnis und reiht sich in die Schlange beim Arbeitsamt ein, um Arbeitslosengeld II zu beantragen.
Vom Übergangszustand zur lähmenden Routine
Als Akademiker mit abgeschlossenem Studium sieht Mahler sich nicht als „gewöhnlichen“ Arbeitslosen. Hartz IV soll für ihn nur eine kurze Episode sein – eine finanzielle Überbrückung.
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Pubertät – Loslassen und Haltgeben von Jan-Uwe Rogge
Einer der meistgelesenen Ratgeber über die Pubertät ist Jan-Uwe Rogges Buch „Pubertät – Loslassen und Haltgeben“. Der Autor hat das Standardwerk vollständig überarbeitet und um einige Themen erweitert. Angefangen bei den neuen Medien, über Erkenntnisse in der Hirnforschung, bis hin zu veränderten Alltagserfahrungen der Heranwachsenden.
Die Pubertät ist eine Zeit der Entwicklung und Veränderung, aus der sich Krisen ergeben können. Machtkämpfe zwischen Eltern und ihren pubertierenden Kindern müssen nicht sein, meint Rogge und möchte Eltern die vielfältigen Verhaltensweisen aufzeigen, die sich während der Pubertät entwickeln können. Denn viele Erwachsene haben nur eine begrenzte Vorstellung von dem, was für ihre Kinder normal und selbstverständlich ist. Die Pubertätsverläufe können sich sehr verschieden darstellen, während einige Jugendliche sich provokant inszenieren, ziehen sich andere zurück und kapseln sich ab.
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Ein Mord, ein Spiel – und ein tödliches Geheimnis

Ein Schüler, ein Doppelleben und viele Verdächtige
Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling ermitteln in einem Mordfall: Der Gymnasiast Tobias wird erstochen in seinem Zimmer aufgefunden. Bei der Befragung der Eltern fällt den beiden Kriminalbeamten auf, dass diese kaum etwas darüber wissen, wie ihr Sohn seine Freizeit verbracht hat oder ob er überhaupt Freunde hatte.
Schon bald entdecken die Ermittler, dass Tobias ein Heavy-Metal-Bandleader und Komponist war. Auf seinem PC finden sie Nacktaufnahmen seiner Nachbarin und einer Lehrerin, mit der er sogar sexuellen Kontakt hatte. Von Jan, einem Bandmitglied, erfahren sie zudem, dass dieser seit mindestens drei Jahren heimliche sexuelle Beziehungen zu Tobias pflegte.
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Rezension zum Roman „Die Rache-Agentur“ von Annie Sanders
Ein unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen einer ungewöhnlichen Agentur

Eine ganz besondere Dienstleistung: „Domestic Angels“ im Wandel
Die beiden Frauen Flick und Georgie betreiben die Agentur „Domestic Angels“ und sind grundsätzlich für jeden da. Ihre Kunden reichen von Handelsvertretern bis zu Urlaubern, deren Wohnungen während der Abwesenheit betreut oder Haustiere gepflegt werden sollen. Doch das Dienstleistungsangebot nimmt eine unerwartete Wendung: Eine erste Kundin bittet die beiden, ihren Ehemann zu überwachen – sie vermutet eine Affäre. Aus Neugier nehmen Flick und Georgie den Auftrag an und betreten damit unbekanntes Terrain. Fortan agieren sie als „Rache-Engel“ und spionieren dem angeblich untreuen Ben Houghton hinterher. Doch der entpuppt sich als weit intelligenter, als erwartet, und konfrontiert die beiden mit seinen eigenen Recherchen.
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Mission Marathon von Lothar Koopmann
Wie ich kein Superläufer wurde!
Er war ein dicker Junge, wie er in der zweiten Lebenshälfte sportlich, aber eben doch kein Superläufer wurde, erzählt Lothar Koopmann mit selbstkritischem Witz in seinem Buch „Mission Marathon“. Bereichert wird das Werk durch die humorvollen Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann, die den Protagonisten in verschiedenen skurrilen Situationen zeigen.
Angeregt durch einen lokalen Running-Event beginnt Koopmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa mit dem Laufen. Nach vier Monaten und unzähligen Joggingrunden über fünf Kilometer ist keine Leistungssteigerung zu bemerken. So treten die beiden dem Lauftreff eines örtlichen Vereins bei. Für den Mittsommernachtslauf des kommenden Jahres lernen sie langsamer zu laufen um schneller zu werden. Der erste Wettkampf findet ohne Koopmann statt und ist ein Frauenlauf über zehn Kilometer, an dem seine Ehefrau und ihre Schwester Margret teilnehmen. Dann, zwei Wochen vor dem Mittsommernachtslauf, zieht Koopmann sich bei einem Trainingslauf einen Muskelfaserriss zu.