Helena Seeger erkennt nach dem Tod ihrer Mutter, dass ihr zunehmend depressiver Vater Herbert nicht länger alleine wohnen kann. Mit ihrer Schwester Irene will sie eine Lösung finden, doch will die sich auf keinen Fall um den Vater kümmern, da sie gerade eine Stelle als Schulleiterin angetreten hat. Stattdessen schlägt sie vor, dass Helena mit ihrem Sohn Jakob zum Vater ziehen soll. Überraschend zeigt sich Jakob von der Idee begeistert, weil damit auch für seine Freundin Annika genug Platz wäre. Da sich auch Helenas Freund Burkhard von dem Vorschlag Vorteile verspricht, lässt sich Helena schließlich überreden und zieht nach einem Umbau in das Haus mit Garten ihrer Kindheit ein.
Obwohl Burkhard, selbst auch geschieden und Vater einer Tochter, ihr versprochen hat, dass sie sich nun öfter sehen, kommt er aber immer nur kurz vorbei und hat nie Zeit für Helena. Ihr Vater sitzt häufig nur vor dem Fernseher und Jakob hat Liebeskummer. Als Burkhard mit seiner Tochter in den Urlaub fährt und Britta, ihre Chefin von der Buchhandlung, ebenfalls, lädt sie ihr geschiedener und mittlerweile wieder verheirateter Ehemann Armin zu Dreharbeiten seiner Produktionsfirma auf Amrum ein.
Mit einer Sammlung von zwanzig makabren Kriminalgeschichten wartet das Buch Totgelacht von Manfred Koch auf. Da bewundert ein Kriminalkommissar tatsächlich einen Viersternekoch, der bei vierzehn begangenen Morden nicht die kleinste Spur hinterlassen hat. Ein Möbelhaus preist seine Besteckserie „Skalpellen“ und den neuen Lehnstuhl „Folteren“ an, ein vermeintlicher Neffe will den Onkel um sein Geld prellen, und ein Journalist muss von seinem Chef Vorhaltungen wegen schlampiger Recherchen einstecken. Angehende Meuchlerinnen und Meuchler wohnen einem Vortrag über den perfekten Mord bei, und ein Bankräuber kommt erst zu spät zu der Einsicht, wie nützlich Fremdsprachen sein können. 

Knut Knieping lebt mit seiner Frau Cecile und der 7-jährigen Tochter Fine in Düsseldorf. Selbst, als seine Frau zu einer Verabredung geht und er Fine beaufsichtigen soll, kann er es nicht lassen und muss seiner Laufsucht frönen: Im Keller reißt er dabei joggend den Wäscheständer um und wird zu seiner Schmach auch noch von Cecile auf frischer Tat ertappt. Zu einem Treffen mit Freunden im Fußballstadion ist Knut der Einzige, der auf alles Fahrbare verzichtet, was unschwer an seiner durchgeschwitzten Kleidung zu erkennen ist. Und wenn er sich schon einmal einen Tagesplan zurecht legt, wird der ganz sicher durch Aufgaben von seiner Frau durchkreuzt: Er ist zum Flicken ihrer Fahrradreifen verdonnert, wobei sich ungeahnte Probleme ergeben.


Die Hilfskraft Jenny arbeitet in einer Bäckerei und ist Single, was sie nur zu oft bedauert. Da sie sich von dem schlecht bezahlten Job selten einen tollen Abend mit ihrer Freundin Anna leisten kann, begeht sie kleine Diebstähle und macht die Ausbeute über Ebay zu Geld. Als sie eines Tages einen teuren Flakon aus einer Parfümerie stiehlt, wird sie vom Security-Chef des Einkaufszentrums erwischt. Von nun an reißt ihre Pechsträhne nicht ab. Jennys Nerven liegen nicht nur wegen ihrer Oma Käthe blank, die es ebenfalls mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, sondern sie muss sich auch noch den immer neuen Fragen von Kriminalhauptkommissar Harald Dennerlein stellen. Erschwerend kommt für Jenny hinzu, dass sie nichts gegen ihre Vermieterin Silvia Probst und auch nichts gegen Tobias Winter unternehmen kann, der sie ständig beobachtet und verfolgt. Mächtigen Ärger steht ihr obendrein mit ihrem Chef ins Haus und selbst mit Anhängern des Tierschutzes muss sie sich auseinandersetzen. Da kommt ihr ein gut aussehender Kunde gerade recht, der sie mit seinem Ferrari auf seine Jacht an die Côte d’Azur einlädt.
Ausgerechnet der Neurochirurg Etan Grien, der seinem früheren Chef Korruption vorgeworfen hat und deshalb von Tel Aviv an das Soroka-Krankenhaus nach Omer verbannt wurde, verhält sich nicht korrekt und begeht Fahrerflucht: In einer Mondscheinnacht jagt er im übermüdeten Zustand mit seinem Jeep durch die Wüste und überfährt einen Schwarzen. Aus Angst, seine Approbation zu verlieren, lässt er den Sterbenden mit geborstenem Schädel zurück und beschließt, wenigstens sich selbst zu retten. Doch am nächsten Tag klingelt völlig unerwartet die Frau des Unfallopfers an seiner Wohnungstür. Für ihr Schweigen verlangt sie von ihm, dass er jede Nacht nach Dienstschluss illegal eingewanderte Emigranten ärztlich versorgt. In einer Werkstatt behandelt Etan daraufhin bis zur Erschöpfung auf einem rostigen Tisch schlimmste Verletzungen aller Art und Frakturen von Menschen, die oftmals noch nie bei einem Arzt waren.