
Der gefürchtete Drogenboss Karl Bess
Karl Bess ist ein gefürchteter Drogenboss, mit dem sich niemand anlegen möchte. Wegen versuchten Mordes saß er bereits acht Jahre im Gefängnis. Alexander Singer, selbst heroinabhängig, arbeitet für ihn und hält seinem Boss jeglichen Ärger vom Leib. Doch ein Brand hat sämtliche Haschischvorräte von Karl Bess vernichtet – und nun kocht seine Wut. In Kleine Fische*, dem Roman von Ian Kopacka, begibt er sich auf die Suche nach dem kleinen Fisch, der es gewagt hat, sich mit dem großen Hai anzulegen.
Wolfgang „Fisch“ gerät unter Druck
Karl Bess zwingt Wolfgang Fisch, von vielen nur „Fisch“ genannt, für ihn zu spionieren. Fisch ist von ihm abhängig – im wahrsten Sinne: Er ist süchtig und muss regelmäßig kiffen, um den Tag zu überstehen.
Lilly Lindner verarbeitet in ihrem autobiographischen Werk mit dem provokanten und mehrdeutigen Titel „Splitterfasernackt“ ihre Erlebnisse als junges Mädchen, Heranwachsende und erwachsene Frau. Ihr Leben ist von Missbrauch und psychischen Problemen, die sich in Essstörungen entladen, und später von Prostitution geprägt. Das Buch ist nichts für schwache Gemüter.
Ein Buch – siebenundachtzig Geschichten. Die meisten erreichen den Leser in einer Gedichtform, einige wenige auch als Prosa. Da erkennt ein Mann erst zu spät, was er an einer Frau hatte. Ein anderer beobachtet erst eine Frau im Theater, wie sie mit Gegenständen schmeißt. Später wird er selbst Opfer ihrer Wut.
Um berühmte Menschen von A bis Z geht es in Herbert Cordes gleichnamigem Buch. In Form von Kurzbiographien stellt er dem Leser Persönlichkeiten vor, die den meisten bekannt sein dürften. Allen Berühmtheiten aber ist gemein, dass sie nicht mehr unter den Lebenden weilen. Es handelt sich um Personen aus allen Jahrhunderten und im Falle von Julius Caesar und Hippokrates sogar aus der Zeit vor Christus. Herbert Cordes stellt Musiker, Schriftsteller, Theologen, Philosophen, Autokonstrukteure, Sänger, Politiker, Physiker und Regisseure vor, um nur einige aufzuzählen. Und zu den Berühmtheiten gehören erstaunlicherweise sogar ein Verschwörer und ein Pirat. Viele bekannte Persönlichkeiten aus dem vergangenen Jahrhundert sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen bzw. man konnte ihren Tod nicht aufklären. Dazu zählen beispielsweise Jimi Hendrix, Lady Diana, James Dean, John F. Kennedy, John Lennon, Olof Palme oder Jim Morrison. 
Die 17-jährige Catherine, von ihrer Freundin Amanda nur kurz Cat genannt, ist intelligent und auch nicht hässlich, doch sie ist dick und das bleibt niemandem verborgen. Auch wenn sie den Anschein erweckt, dass sie sich mit ihrer Körperfülle abgefunden hat, ist sie doch unzufrieden. Mit Schokoriegel, Chips und Fastfood verschafft sie sich ihre Glücksmomente. Bei einem wissenschaftlichen Schulprojekt hat sie eine zündende Idee, als sie auf einem Foto die ganze Schönheit einer prähistorischen Frau betrachtet, die stark und entschlossen wirkt und sportlich schlank wie eine Athletin aussieht. Catherine möchte so aussehen wie sie. Nur einmal im Leben erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man wirklich gut aussieht. Sie beschließt in einem Selbstversuch das Leben eines Homo erectus zu führen. Für das wissenschaftliche Experiment will Catherine für sieben Monate keine industriell gefertigten Lebensmittel konsumieren und sich ausschließlich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren. Auch auf Computer; Handy, Fernsehen oder Autofahren, eben alles, was das moderne Leben erleichtert, will sie von nun an verzichten.

In Klaus Middendorfs Roman „Celtic Connexion“ schreibt der Schriftsteller Saul Buchstätt an seinem zweiten Roman. Patrick McDouglas ist quasi sein Spiegelbild, sein Doppelgänger und schreibt am gleichen Roman. Patrick erhält eines Tages von einem toten Freund, Melih Cevdet, eine Mail aus der Unterwelt Thanatopic City. Verwirrt fragt er sich, was das zu bedeuten hat. Neugierig geworden, sucht er im Internet nach einer Erklärung und landet schließlich selbst im Jenseits. Dort kann er sich an nichts mehr erinnern und trifft auf Arthur Morris. Der wiederum behauptet umgebracht worden zu sein. Während er in einem der Twin Towers seiner Arbeit nachgegangen wäre, seien Flugzeuge in das World Trade Center geflogen.
Susanne Storck hat sich eine Radtour durch Deutschland als Ziel gesetzt und schildert ihre Erlebnisse und Erfahrungen in ihrem Buch „Abgefahren“. Im Juni 2007 geht es los. Mit nur 400,00 Euro im Gepäck will sie von Mülheim an der Ruhr bis zum Bodensee und muss sich daher immer wieder unterwegs etwas Essbares erbetteln. Oftmals wird ihr eine kostenlose Übernachtung angeboten und wenn gar nichts geht, übernachtet sie im Freien. Im Kloster Tiefenthal wird Susanne Storck freundlich aufgenommen und genießt den Luxus. Ebenso gut aufgehoben fühlt sie sich im Naturfreundehaus, das zu den schönsten Naturcampingplätzen zählt. Doch auch schlechte Erfahrungen bleiben nicht aus: So wird sie in der Domstadt Speyer von Orden zu Orden geschickt und wird schließlich abgewiesen. Um ihren Geldbeutel zwischendurch auffüllen zu können, hilft sie bei der Zucchini-Ernte, bügelt Hotelwäsche und lernt beim Obstpflücken die reifen und unreifen Früchte zu unterscheiden. Ebenso wird sie in die Geheimnisse des Melkens einer Ziege eingewiesen.