Nach dem Tod ihrer Mutter hat sich Ettore Chiodo da Maniscalco seiner Nichte Cristina angenommen. Er tritt mit seiner Sippe, deren Oberhaupt er ist, als Gaukler auf Jahrmärkten auf. Da Cristina unehelich zur Welt kam, hat sie besonders unter Alfonsina, der Ehefrau des Patrons, zu leiden. Denn diese trägt ihre Abneigung gegen das „Hurenbalg“ offen aus und neidet dieser besonders die Gabe, auf der Mandoline spielen zu können und dazu mit ihrem Gesang das Publikum zu erfreuen. Ihre ausgesprochenen Beleidigungen gegen das Mädchen und ihre verstorbene Mutter führen zu immer neuen Streitereien innerhalb der Sippe, weil sich Ettore dem nicht widersetzen kann.
Herzog Georg von Sachsen-Meiningen erteilt seinem Höfling Irmbert von Lauenstein den Auftrag, die Sängerin Belle Légendaire zu suchen und für ein Engagement an seinen Hof zu holen. Mit der Hofdame und Chorleiterin Elisabeth Karau macht er sich auf den Weg.
Wahrscheinlich ist es unmöglich, die Anzahl der heutzutage auf der Welt fahrenden Autos auch nur annähernd zu beziffern und es fällt schwer sich vorzustellen, dass noch vor rund eineinhalb Jahrhunderten kein Mensch an ein Fahrzeug glauben wollte, das sich ohne Pferd fortbewegen kann. Bis auf den Ingenieur Carl Benz, der in dem Roman
Nachdem ihr Vater im 1. Weltkrieg gefallen ist, wohnt Elli in ärmlichen Verhältnissen mit ihrer Mutter Alma in der Eifel. Von den Dorfbewohnern wird sie wegen ihrem zu kurzen Bein und zu kleinen Fuß nur das „Hinkemädchen“ genannt. Eines Nachts, als die Hebamme Alma zu einer Geburt unterwegs ist, klopft Schwester Gertrud an und überreicht Elli ein Päckchen für ihre Mutter, über das sie Stillschweigen bewahren und das sie gut verstecken soll. In derselben Nacht kommt auch Hans Janssen, ihr Nachbar und Freund aus Kindertagen, nach drei Jahren zurück auf den elterlichen Hof.
Nach Erinnerungen ihres Vaters hat Simona Wernicke den Roman
Am 14. Juni 1891 wurde die Schweiz vom größten Eisenbahnunglück in der Geschichte heimgesucht. Annähernd zweihundert Passagiere wurden teils schwer verletzt, dreiundsiebzig fanden den Tod. Zu den Überlebenden zählte Ida Gutzwiller Gysin, die ihrem Sohn Willi siebzig Jahre später ein Geheimnis anvertraut: Ein Jahr vor dem Unglück verlobt sich die Achtzehnjährige mit Wilhelm Münch, der plötzlich spurlos verschwindet. Selbst ein vom Vater engagierter Privatdetektiv kann den jungen Mann nicht aufspüren. Da Ida ein Kind erwartet, gibt sie den Avancen von Karl Gutzwiller nach und heiratet ihn. Mit dem inzwischen geborenen Sohn Willi auf dem Arm will das Ehepaar einen Ausflug nach Münchenstein bei Basel zu einem Bezirkssängerfest machen. Noch ahnt niemand, dass der Zug sein Ziel nicht erreichen wird.
Man schreibt das Jahr 1914: In Sarajevo wird der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Ehefrau ermordet, woraufhin Österreich-Ungarn dem serbischen Feind den Krieg erklärt. In dieser Zeit wird im Kriminalroman
Im Jahr 1827 hat Nanette im siebten Jahr eine Anstellung als Gouvernante im Lilienpalais in München, nachdem Eloise, die Ehefrau von Graf Carl von Seybach, frühzeitig verstarb. Am Sterbebett hat er ihr versprochen, Nanette einzustellen und die Erziehung der Kinder Isabella, den angehenden Arzt Maximilian sowie Cousine Johanna nicht seiner Mutter Henriette zu überlassen, zumal er als engster Vertrauter des Königs Ludwig I viel unterwegs ist. Wenn es Nanettes Zeitplan zulässt, trifft sie sich mit ihrem heimlichen Geliebten Oberstkämmerer. Eines Tages meldet sich die geschändete Magd Kätt mit einem Empfehlungsschreiben ihrer früheren Herren, der Gräfin und des Grafen von Neuhausen, bei Haushälterin Afra Haberl und hofft auf eine Anstellung im Lilienpalais. Doch trotz der Bitte der Freiin von Neuhausen lehnt Nanette das Begehren der jungen Frau ab und verweist sie an den Palais der Liebigs.
Charlotte Roth zeichnet in ihrem Roman
Die 1890 in Rom geborene Elsa Schiaparelli hat es nach einer unglücklichen Ehe in New York zurück nach Europa gezogen, wo sie bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges eine gefeierte Modeschöpferin war, die Größen wie Greta Garbo und Joan Crawford einkleidete. Doch bis dahin hatte sie noch einen beschwerlichen Weg vor sich, den Mina König in ihrem Roman
Aufgrund der im ausgehenden 18. Jahrhundert von Napoleon besetzten Gebiete auf der in Deutschland liegenden linken Rheinseite ergaben sich für die Bevölkerung Veränderungen, die jedoch nur zum Teil Zustimmung fanden. Gleichzeitig befand sich das organisierte Bandenwesen auf dem Vormarsch. Die brutalen Räuberbanden verschonten niemanden, was die für Recht und Ordnung einstehende französische Regierung mit dem in ihrem Auftrag handelnden Kopfgeldjäger und Chefankläger von Köln, Anton Keil, unterbinden wollte. In dieser Zeit lebte auch die neunzehnjährige Lisbeth in dem Roman