
Ein Verbrechen im Schatten des Jahres 1914
Man schreibt das Jahr 1914: In Sarajevo wird der österreichisch‑ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand gemeinsam mit seiner Ehefrau ermordet, woraufhin Österreich‑Ungarn Serbien den Krieg erklärt.
In dieser angespannten Zeit wird im Kriminalroman Die Geister von Triest Ispettore Gaetano Lamprecht von der Polizeidirektion Triest in das Haus der Olivetta Franciulo gerufen, die von ihren Nachbarn für eine Hexe gehalten wird. Der hinzugerufene Leichenarzt ist überzeugt, dass Olivetta erwürgt wurde, bevor ihr der Täter Wunden in Form von Kreuzen zufügte.
Von einem Mitarbeiter erfährt Lamprecht, dass die Ermordete allein mit ihrer Tochter Flora Franciulo lebte und nie eine Kirche besucht hat.
weiterlesenEin Mord in Triest – und ein Ermittler zwischen Krieg, Geheimnissen und Gefahren
Der Student Jonas kommt mit seinem Studium nicht so recht voran, da er unter Ängsten vor Referaten und Prüfungen leidet. Erst kürzlich kam es zwischen ihm und seiner Freundin Verena zu einer Trennung. Kurz darauf wird er als Bassist von Kasimir auch noch aus der auf Erfolgskurs stehenden Band Wunderwerk geschmissen. Jonas ist das alles zu viel und setzt sich kurzentschlossen in einen Zug nach Amsterdam. Unterwegs kann er sich allerdings nicht verkneifen, einen großen Auftritt von Wunderwerk mit dem neuen Bassisten über sein Smartphon live zu verfolgen. Am Ziel kommt er in einem Youth Hostel mit sieben anderen Leuten unter.
Connie arbeitet in einem Wiener Gasthaus als Küchenhilfe zusammen mit Sinan, Janosz, Lin und dem Chefkoch Andi. Hatice ist durch die neue Mitarbeiterin Hana, die neben ihrer Arbeit studiert, ersetzt worden. Connie wohnt in Wien mit ihrer Katze Minze in einem Mehrfamilienhaus, in dem sie gelegentlich mit der Nachbarin Frau Laslo oder Frau Zuki ins Gespräch kommt. Doch eines Tages sitzt das kleine Mädchen einer neu hinzugezogenen Familie im Hausflur, gegenüber Connies Wohnung. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als das hungrige Kind mit in ihre Wohnung zu nehmen und ihm Essen zu geben. Doch dabei bleibt es nicht, denn das Mädchen, das seinen Namen nicht nennt, klopft immer wieder bei Connie an, bei der es sich offensichtlich wohlfühlt. Selbst zu dem Zeitpunkt, als deren hochschwangere Mutter mit dem Vater verschwunden ist, hofft Connie, dass sich alles irgendwie regeln wird.
Im Auftrag des kaiserlich-königlichen Kultusministeriums soll der k. u. k. Amtssekretär Josef Krzizek während der Ausstellung von Gustav Klimt den Ankauf des Gemäldes „Der Kuss“ abwickeln. Da wird im Muschelbrunnen des Schlosses Belvedere in Wien eine menschliche Hand gefunden. Polizeiagent Johann Pospischil und sein Kollege Doktor Leopold Frisch entdecken daraufhin in den Brunnen und Teichen des Schlossparks verteilt weitere Leichenteile. Allerdings fehlt der Kopf, was eine Identifizierung schwierig gestaltet. Ihr Vorgesetzter Chefinspektor ist aufgebracht, denn es ist nicht auszudenken, was bei Bekanntgabe des Mordes passiert. Es könnte die Versicherungssumme des Gemäldes beträchtlich in die Höhe treiben. Und was würde der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand dazu sagen, der bald in seine Residenz zurückkehren wird? Die beiden Ermittler von der Geheimpolizei stehen unter Druck und müssen sich beeilen.