Wer hat’s erfunden?
Wenn ein Schiedsrichter die Rote Karte zeigt, dann zieht er sie stets aus seiner Gesäßtasche. Dass sich der Begriff „Arschkarte“ dadurch geprägt hat, erfährt der Leser in „Flipflops, iPod, Currywurst“ von Steffi Hugendubel-Doll. Das Buch informiert mit über 150 weiteren Stichwörtern beispielsweise darüber, dass bei uns Frauen erst ab 1958 einen Führerschein machen durften, ohne ihren Ehemann fragen zu müssen. Und Erich Kästner hat bereits in einem 1932 erschienenen Buch ein Taschentelefon erwähnt, als an das uns bekannte Handy noch niemand dachte!
Von beispielhaften Karrieren ist hier die Rede, zu denen die Brüder Karl und Theo Albrecht als die Gründer der Aldi-Märkte zählen, Jeffrey Preston Bezos von Amazon, Ingvar Kamprad von Ikea oder auch Mark Zuckerberg von Facebook. Ihnen haben ihre Erfindungen zu Bekanntheitsgrad und Reichtum verholfen.
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Marie Kirschbaum will eigentlich nur eines: Mit Anselm Hagen am Sonnabend zum Tanzen gehen. Obwohl Anselm ihr diesen Wunsch liebend gerne erfüllen möchte, gerät er unvermittelt in einen Strudel von Verwicklungen. Für seinen Arbeitgeber soll er ein Paket von Berlin nach Hamburg transportieren. Die Schliemanz-Koch AG bietet neuerdings einen Teletransporter an, der diese Strecke innerhalb von Sekunden bewältigt. Um Zeit einzusparen, bedient sich Anselm dieser neuartigen Teleportation. Doch leider passiert dabei „Das Fehlerchen“. Ihn gibt es nach dem Transfer sowohl in Berlin, als auch in Hamburg. Und dieses kleine Fehlerchen, das durch einen Programmierfehler verursacht wurde, passiert in seinem Fall nicht nur einmal! 
Wenn es um „Die Höhe des Unterhalts“ geht, geben Beate und Hans Heiß kompetente Auskunft in ihrem Ratgeber. Zunächst ist die Frage, wer überhaupt unterhaltsberechtigt ist. Eltern schulden ihren Kindern Unterhaltsleistungen zumindest für eine Erst-, und unter bestimmten Voraussetzungen auch für eine Zweitausbildung. Nach einer Trennung ist eine Rangordnung der Kinder zu berücksichtigen, ob sie noch minderjährig oder schon volljährig sind und auch, ob es sich um eheliche oder uneheliche handelt. Eine neuerliche Ehe des Unterhaltspflichtigen entbindet ihn nicht. Für behinderte Kinder gelten Sonderregeln.
Das aufwändig gestaltete und reich bebilderte Cabrio-Buch wurde ohne Zweifel für eine besondere Spezies Autofahrer, den Cabrio-Liebhaber, geschrieben. Die fantastischen Fotos in dem Band „Wem der Himmel offen steht“ lassen sicherlich die Herzen vieler Autoliebhaber höher schlagen und könnten den Blick für die Realität verklären.
Prypjat ist eine für die Arbeiter von Tschernobyl errichtete Stadt und liegt nur vier Kilometer vom Reaktor entfernt. Als am 25. April 1986 das Unglück im Atomkraftwerk seinen Lauf nahm, hatte das verheerende Folgen für die viel zu spät evakuierte Bevölkerung, unter denen viele Kinder waren. Javier Sebastián hat mit „Der Radfahrer von Tschernobyl“ den vielen Opfern und vor allem einem ganz besonderen Menschen ein Denkmal setzen wollen. Eine dem Leser nicht näher vorgestellte Person erzählt teilweise in der Ich-Form vom Leben und Wirken dieses besonderen Menschen:
Klara Schindler, eine Deutsche, hält sich am 27. Februar 1933 in Kopenhagen auf, als auch sie die Kunde über den Reichstagsbrand in Berlin erreicht. Sie arbeitet für die Komintern, ein weltweiter Zusammenschluss der Kommunisten, und erhält einen neuen Spionageauftrag „Unter dem Schatten des Todes“. Als Korrespondentin einer britischen Zeitung getarnt soll sie mit gefälschten Papieren nach Berlin und aufklären, wer den Brand gelegt hat.
Der Roman „Fast genial“ von Benedict Wells beruht auf der wahren Geschichte der „Samenbank der Genies“, die der millionenschwere Geschäftsmann Robert Graham gegründet hat und aus der 217 hochintelligente Kinder entstanden sein sollen. Graham war von dem Gedanken getrieben, dass die intelligenten Menschen aussterben, während sich die Dummen unaufhörlich reproduzieren!
Jeásh, der in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, lebt in einer Heil- und Verwahranstalt für Irre und seelisch Beschädigte in Toch Eleth. An schlimmen Tagen ritzt er sich mit einem scharfen Gegenstand seinen Namen in die Haut und sein Körper ist von Narben gezeichnet. Wie alle Menschen wird er von zwei Engeln begleitet: Dem weißen Engel Malach, der ihn beschützen und ihm helfen soll, den richtigen Weg in seinem Leben zu finden, und dem schwarzen Engel Ezariel, der seine Seele ins Verderben stürzen soll. Als sich Jeásh eines Tages aus Verzweiflung das Leben nehmen will, ringt Malach mit dem schwarzen Engel, doch ist er kaum noch in der Lage, seinen Schützling vor dem Tod zu bewahren. Er sieht nur noch einen Ausweg und gibt Jeásh etwas von seinem Herzblut, das Wertvollste, das ein Engel nur einmal zu geben vermag.
In dem sehr ungewöhnlichen Krimi „Aus. Amen!“ von Walter Müller ist nichts so, wie es scheint. Der 61-jährige Martin Klinger wird von seiner Putzfrau Jovanka Eberherr tot unter einem Stapel Bücher aufgefunden. Oberinspektor Hermann Bauer von der Kripo Salzburg versucht nun mit seiner Kollegin Edith Kuzmany herauszufinden, ob es sich um Mord, Selbstmord oder lediglich um einen Unfall handelt. Bei dem Toten wird kein Handy gefunden, dafür aber 10.000 Euro in bar und Pornocassetten, die zu allerhand Spekulationen Anlass geben. Doch kann die Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Taschner keine Spermaspuren nachweisen, die man zu finden glaubte. Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem weißen Inhalt eines Briefchens gewidmet, denn wer Pornos ansieht, konsumiert sicher auch Kokain.