Zu ihrem zweiunddreißigsten Geburtstag bekommt Lucille von ihrer geliebten Granny Sylvie zwei Nächte in einem Pariser Hotel geschenkt. Allerdings knüpft die fast Neunzigjährige daran die Bedingung, dass ihre Enkelin schon morgen aufbricht und das von Dior entworfene Kleid Maxim mitbringt, das sie einer alten, inzwischen gestorbenen Freundin geliehen hatte. Deren Tochter Véronique würde Lucille bereits erwarten.
Der Chef von Lucille, die in London als Reisejournalistin arbeitet, zeigt kein Verständnis für den unerwarteten Ausfall, doch Lucille kann ihrer Granny den ihr offensichtlich so viel bedeutenden Wunsch nicht abschlagen. In Paris fühlt sie sich augenblicklich vom „sexy Glanz verführt“ und ist beeindruckt, wie herzlich sie von Véronique empfangen wird. Doch zu ihrer Enttäuschung ist das Kleid nicht mehr in deren Besitz. Dafür aber eine Schachtel mit Designer-Etiketten, die zu insgesamt acht Kleidern einer Dior-Kollektion gehören und neben eingravierten Daten und Sprüchen die Initialien A&A aufweisen.
Nachdem der in Berlin von der Kriminalpolizei gesuchte Léon Saint Clair von seiner Freundin Konstanze Geld entwendet hat und in den „Untergrund verschwinden“ muss, hat es ihn nach Chur verschlagen, wo er im Hotel Schneeleopard unterkommt. Auf Léon, der eine Vorliebe für Kaschmir Pullover hat, übt der Herrenausstatter Tomasz Wrobel eine „unerklärliche Anziehungskraft“ aus. Als er ihn zufällig in einem Restaurant trifft, freut er sich über die Zusage, bei Wrobel ein Praktikum machen zu dürfen. Allerdings muss er sich eine neue Bleibe suchen, da ihm die Suite im Hotel gekündigt wird.
Sandra ist gerade einmal achtzehn, im ersten Jahr in der Ausbildung zur Physiotherapeutin und immer knapp bei Kasse, als sie den fünfundzwanzigjährigen Ronnie Renner kennenlernt. Ronnie betreibt einen Zweite-Hand-Laden, in dem er ausgemusterte, von ihm reparierte und wieder auf Vordermann gebrachte elektrische Geräte, hauptsächlich Unterhaltungselektronik und Computer, verkauft. Sein Laden gilt als Geheimtipp in der Stadt und Sandra, die auf der Suche nach einem preiswerten Plattenspieler ist, den sie ihrem Vater zum Geburtstag schenken möchte, besucht auf Empfehlung ihrer Schwägerin seinen Laden. Allerdings hat Ronnie im Moment keinen Plattenspieler in seinem Angebot, und Sandra kommt in den darauffolgenden Tagen nicht dazu, noch einmal nachzufragen.
Im zweiten Band
An Weihnachten 1978 führte ein äußerst seltenes Wetterphänomen zu einem Ereignis, das besonders den Norden Deutschlands betraf und als die Schneekatastrophe in die Geschichte eingehen sollte: Massive Stromausfälle, abgeschnittene Dörfer, entgleiste Züge, Deichbrüche an der Ostsee und Menschen, die bei eingefrorenen Wasserleitungen in klirrender Kälte verharrten. Oftmals warteten Angehörige auf ein Lebenszeichen, da die Telefonleitungen nicht funktionierten und Handys erst Jahre später auf den Markt kamen. Vor dem Hintergrund dieser sich anbahnenden Katastrophe handelt der Roman
Die siebzehnjährige Alina Beinert wurde an ihrer alten Schule von ihren Mitschülern gemobbt, und nach einem Horrorjahr am Gymnasium wechselt sie für das Abschlussjahr an eine Freie Kreativschule. Das neue Schuljahr beginnt mit einem Klassenabend, an dem sich Lehrer, Schüler und Eltern kennenlernen können. Alina bittet ihre Mutter Ulli, die beruflich als Clown und gelegentlich als Putzfrau arbeitet, bei dem Treffen keine peinlichen Zaubetricks vorzuführen. Nachdem ein Nerd namens Corvin mangels weiterer Bewerber einstimmig zum Klassensprecher gewählt wurde, wird Alinas Mutter und Corvins Vater Urs Carstensen, der ein Auge auf die vollbusige Ulli geworfen hat, zum Festkomitee gewählt, das die Weihnachtsfeier organisieren soll. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, denn auch Ulli hat Gefallen an dem attraktiven Urs gefunden.
Während ihrer vielen Reisen, die Clare Pooley in Bussen, Bahnen und auch in der Londoner U-Bahn verbrachte, hat sie sich gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn sie mit dem einen oder anderen Fahrgast, dem sie immer wieder begegnet ist, eine Unterhaltung geführt hätte. Oft sieht man sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit oder dem Heimweg, aber in der Anonymität weiß man nichts über seine Mitmenschen, kennt weder ihre Sorgen, noch teilt man mit ihnen ihre Freuden. Für ihren Roman 
Seit die Bücherei vor vier Jahren geschlossen wurde, in der Susanne als Bibliothekarin gearbeitet hat, füllt sie ihr Leben als Hausfrau an der Seite ihres Ehemannes Dieter nicht mehr aus. Zudem legt ihr Mann, mit dem sie fünfzehn Jahre verheiratet ist, keinen Wert auf die Art von Urlaub, die ihr gefallen könnte. Seit sie in einem Buch über das glamouröse Leben der Protagonistin in Venedig liest, träumt Susanne von einem Urlaub in der Toskana. Doch anstelle einer erhofften Wochenendreise nach Italien bekommt sie zu ihrem vierzigsten Geburtstag von Dieter eine vollautomatische Brotbackmaschine!
Bettina Scheiflinger stellt in ihrem Debütroman