Im ersten Band Fräulein Wunder* der dreiteiligen Sylt-Saga von Gisa Pauly sind Brit und Arne im Jahr 1959 die Hauptpersonen: Die sechzehnjährige Brit lebt mit ihrem Bruder Hasso bei ihren Eltern Edward und Frida Heflik in Riekenbüren, wo der Vater eine Schreinerei betreibt. Hasso, der möglichst Marga, die Tochter von Bauer Jonker, heiraten soll, liebt jedoch Halina Mersel, die mit ihrer aus der Sowjetunion geflüchteten Familie in einem Haus auf der Wiese der Hefliks zur Miete wohnt. Als zweites Standbein plant Edward dort einen Campingplatz zu errichten. Brit, von vielen Fräulein Wunder genannt, freut sich auf das von der Handelsschule ausgerichtete Zeltlager auf Sylt.
Knut Augustin, ein reicher Hotelbesitzer, plant mit seinem Freund Robert König, ein Café mit einem darüberliegenden Hotel auf Sylt zu eröffnen. Knut hat beschlossen, dass sein Sohn Arne auf Sylt ins Hotelfach eingeführt werden soll, der allerdings aufgrund seiner Herkunft keine Sonderbehandlung wünscht.
Seit fast einem halben Jahrhundert sind David, Joost und André die besten Freunde von Bart. Doch seit vor über dreißig Jahren der gemeinsame Freund Peter am Mount Ventoux verunglückte, haben sie lediglich den Kontakt nicht abreißen lassen. Deshalb lädt André alle zwecks Austausches von Neuigkeiten zu einer Radtour ein. Am Ufer der Ijssel verkündet Joost, dass er nach Ferrara auswandern will: Er beabsichtigt, einen aus dem 14. Jahrhundert stammenden Palazzo in ein Designhotel zu verwandeln. Obwohl ihn seine Freunde für verrückt halten, treffen sie sich Monate später in Ferrara, um bei den Renovierungsarbeiten zu helfen.
Nina und Njål arbeiten als Klimaforscher im norwegischen Bergen an einem Computermodell, bei dem es um den Klimawandel des Gletschers auf Svalbard geht, mit dem Ziel, den Forschungsauftrag zu erhalten. Doch ihr vordergründiges Problem ist, dass sie sich auseinandergelebt haben. Beide kämpfen um das Sorgerecht für ihre Tochter Lotta, die abwechselnd bei der Mutter und beim Vater lebt. Njål, der sich von seiner ersten Ehefrau Sol getrennt hat, weil sie kein Kind austragen konnte, hat jedoch die Beziehung zu ihr nie ganz abreißen lassen. Aus Angst, dass das Jugendamt Lotta keinem Elternteil zuspricht, wollen es Nina und Njål noch einmal miteinander versuchen. Auf der abgelegenen und von hungrigen Eisbären bevölkerten Inselgruppe Svalbard will Njål seine Frau mit einer Hüttentour, zu der das romantisch aufleuchtende Nordlicht gehört, überraschen.
Benno kommt für ein Wochenende zu seinen Eltern Irma und Paul Storch, die eine Doppelhaushälfte bewohnen, nach Niederkrüchten zu Besuch. In der anderen Haushälfte wohnt Irmas beste Freundin Klärchen mit ihrer neunundneunzigjährigen Tante Erna. Neuerdings, so erfährt Benno, verfügt das Haus über Internet, und sein Vater ist seit zwei Tagen sogar im Besitz eines Laptops. Als Klärchen ihre Brille nicht finden kann, glaubt Paul, die Brille über das Internet, das doch alles weiß, finden zu können. Und tatsächlich ploppt nach seiner Suche eine Liste mit Orten auf, an denen häufig eine Brille verlegt wird!
Für finanziell gut aufgestellte Menschen ist es ein Leichtes, sich in Ermangelung existentieller Sorgen für Biofleisch und -obst, geringeren CO2-Ausstoß oder weniger Plastikmüll einzusetzen. Doch wie leicht verlieren sie ihre Mitmenschen aus den Augen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen?
Zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges lässt sich die Jüdin Emilie Reber am Bodensee nieder. Die ehemalige Résistance-Kämpferin will mit Unterstützung des für das französische Besatzungsgebiet obersten Verwalters zunächst eine Leihbibliothek für die vormals verbotenen Bücher eröffnen, wobei sie ihr Ziel, eine Buchhandlung mit Antiquariat zu eröffnen, weiter verfolgt, und das ausgerechnet im alten Parteihaus, womit sie den bei der Stadtverwaltung beschäftigten Fritz Zängler, einem Anhänger des Nationalsozialismus, von Anfang an gegen sich aufbringt. Die resolute Frau droht ihm letztlich für die Durchsetzung ihrer Ziele mit der französischen Militärregierung.
Die mittlerweile zweiunddreißigjährige Kim war zweieinhalb Jahre alt, als sich die Wege ihrer Mutter Susi und die ihres Vaters Ronald Papen trennten. Fortan lebte sie mit ihrem Stiefvater Heiko Mikulla, der ihre Mutter heiratete, und dem sechs Jahre jüngeren Bruder Geoffrey, der zu ihrem Leidwesen immer im Mittelpunkt stand. Doch dann geschah ein schreckliches Unglück, das ihr Leben für immer verändern sollte: Ihr Bruder erlitt im Frühjahr 2005 schwerste Verbrennungen und deswegen wurde Kim sechs Wochen in einer Psychiatrie behandelt sowie von ihren Eltern für die Dauer der Sommerferien zu ihrem leiblichen Vater nach Duisburg geschickt.
Vor zwei Jahren zog Adam Wegebauer wieder in sein Heimatdorf Talberg, nachdem er in München als Kommissar tätig war und nun als Dorfpolizist für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Während eines schweren Unwetters wird er telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Wurzeln eines umgestürzten Baumes ein Skelett freigelegt haben. Die Zeit drängt, da der Hang komplett abzustürzen droht und das Skelett damit unter den Geröllmassen verschüttet würde. Immerhin gelingt es Adam, den Schädel zu bergen und er denkt im alten Schulhaus, das nunmehr sein Dienstzimmer beherbergt, über die weiteren Schritte nach. Da die Zufahrtstraßen wegen umgestürzter Bäume blockiert sind und vorerst keine Gerichtsmediziner aus Passau nach Talberg gelangen, schickt Adam über sein Handy Fotos an das Revier. Doch als ihn sein Vorgesetzter Ascher daraufhin anruft, bricht die Verbindung plötzlich ab. 
Drei Handlungsstränge durchziehen den Roman