Der 16-jährige Nick ist Schüler an einer Londoner Schule und nicht weiter besorgt, als eines Tages sein bester Freund Colin nicht zum Basketballtraining auftaucht. Als Colin am nächsten Tag völlig übernächtigt und mit geröteten Augen in der Schule eintrifft und sich mit zwei als uncool geltenden Schülern schon fast unterwürfig unterhält, wird Nick misstrauisch.
Er beobachtet, wie Colin einem anderen Schüler eine CD zusteckt und auf ihn einredet. Nick wird neugierig und entdeckt, dass auch andere Schüler miteinander tuscheln und kleine Päckchen übergeben. Plötzlich kommen Schüler nicht mehr zur Schule, melden sich krank oder verändern sich.
Als Nick dann endlich auch ein Päckchen mit einer DVD erhält, muss er zunächst versprechen mit niemandem darüber zu reden. Die DVD enthält das Computerspiel „Erebos“, ein Online-Rollenspiel mit merkwürdigen Regeln.
Jan Hesse, der 25-Jährige Protagonist in Sebastian Christs Roman „…und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!“, studiert in München Geschichte und führt seit Jahren ein Leben als Praktikant in der Medienwelt. Wie ein Nomade zieht er mit drei Taschen, in die er sein ganzes Leben packen kann, zum nächsten Praktikum in die nächste Stadt. Ein neuer Arbeitsplatz, ein neuer Chef und nur Übergangsbekanntschaften. Er lebt in nur spärlich möblierten Wohnungen zur Zwischenmiete, ohne ein festes Umfeld und ohne echte Freunde.
Eddy Stein ist ein Lebenskünstler. Als Trickbetrüger nimmt er betuchte Touristen aus, um sein Leben in Kreuzberg, als Musiker mit einer bürgerlichen Fassade, zu finanzieren.