
Ein Ausflug, der im Desaster endet
Am 14. Juni 1891 wurde die Schweiz vom größten Eisenbahnunglück ihrer Geschichte erschüttert. Nahezu zweihundert Passagiere wurden teils schwer verletzt, dreiundsiebzig Menschen verloren ihr Leben. Zu den Überlebenden zählte Ida Gutzwiller Gysin, die ihrem Sohn Willi siebzig Jahre später ein Geheimnis anvertraut:
Ein Jahr vor dem Unglück hatte sich die damals achtzehnjährige Ida mit Wilhelm Münch verlobt, der plötzlich spurlos verschwand. Selbst ein vom Vater engagierter Privatdetektiv konnte ihn nicht finden. Da Ida ein Kind erwartete, gab sie schließlich den Avancen von Karl Gutzwiller nach und heiratete ihn. Mit dem inzwischen geborenen Sohn Willi wollte das Ehepaar einen Ausflug nach Münchenstein bei Basel zu einem Bezirkssängerfest machen – nicht ahnend, dass der Zug sein Ziel nie erreichen würde.
weiterlesenDer Einsturz von Münchenstein – als eine Brücke zur tödlichen Falle wurde








