
Ein neues Leben auf Trischen
Agnes Nagel lebt mit ihrer Mutter und den Schwestern Ida und Hermine in Marne in der Region Dithmarschen und steht im Dienst des Rentmeisters Nikolaus Möller. Dieser hat dafür gesorgt, dass sein Freund Butz Brand neuer Pächter der vor Büsum gelegenen Insel Trischen wird. Er teilt Agnes mit, dass sie im Herrenhaus Luisenhof bei Brand eine Stelle als Wirtschafterin antreten soll. Mit diesem Schachzug erhofft sich Möller, Kontrolle über das lebensfrohe Paar Brand zu gewinnen, das zu Champagnergelagen neigt. Der Pachtvertrag sieht vor, dass Brand die landwirtschaftlichen Erträge für den von ihm zu errichtenden Deichbau nutzen darf – ein Projekt, das Möller besonders am Herzen liegt.
Während der Überfahrt lernt Agnes den Vogelwart Walter Fierling kennen, der die Vogelnester verteidigt, deren Eier die hungrigen Arbeiter lieber in der Pfanne sehen würden. Agnes übernachtet im zugigen ehemaligen Schäferhaus und soll auf Möllers Bitte hin die Dünen pflegen und Strandhafer pflanzen. So erhält sie bald den Beinamen „Agnes im Meer“.
weiterlesenAgnes zwischen Meer, Macht und Moral – ein Roman als Zeitzeugnis
Christian Hardinghaus‘ Sachbuch Die Sucht nach Verbrechen nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine fesselnde Reise durch die Welt der True-Crime-Fans, Websleuthing-Communitys und Cold Cases. Die Analyse ist faktenreich, fundiert und zugleich erschütternd.
In dem Roman
Immer häufiger gibt es in unseren Breiten heiße Sommer, zuletzt in den Jahren 2003, 2018, 2019 und auch das Jahr 2022 hat uns wieder einen Hitzerekord beschert. Extreme Trockenheit auf der einen Seite, auf der anderen verheerende, todbringende Flutkatastrophen wie in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Nach Aussage von Andreas Becker, Leiter der Abteilung Klimaüberwachung des Deutschen Wetterdienstes, ist der „Klimawandel in Deutschland voll angekommen“. Dabei spüren ausgerechnet die ärmsten Länder der Welt, die nicht einmal zur Erderwärmung beitragen, die Folgen in ungeahntem Ausmaß. Noch will kaum jemand auf liebgewonnene Gewohnheiten wie Reisen, stromabhängige Haushaltsgeräte oder aus fernen Ländern importierte Lebensmittel verzichten. Doch die Proteste von Klimaaktivisten wie in Lützerath mehren sich, wenn auch ihre Forderungen erfolglos sind, und was geschieht, wenn die Erderwärmung weiter fortschreitet und die nächsten Sommer uns noch schlimmere Naturkatastrophen bescheren? Dieses Szenario hat Thore D. Hansen in seinem Klimaroman
Kann es sein, dass eine neue Behandlungsmethode zur Bekämpfung der Krebskrankheiten weder in Spanien oder England, noch bei uns in Deutschland Erwähnung gefunden hat, obwohl sie bereits seit vielen Jahren mit Erfolg Anwendung findet? Miguel Corty Friedrich, selbst Arzt und Leiter ärztlicher Fakultäten, behauptet das zumindest in seinem Buch „Die Krebsrevolution“. Die Rede ist von einer homöopathischen Behandlung, die eine indische Arztfamilie ausgearbeitet hat. Die Banerjis haben sich bereits seit vier Generationen der homöopathischen Therapie verschrieben, die in Indien auf eine lange Tradition zurück blicken kann, und haben das von Samuel Hahnemann vor mehr als zweihundert Jahren zur praktischen Anwendung gebrachte homöopathische Prinzip weiter entwickelt. Im Gegensatz zu dem von Hahnemann aufgestellten Gesetz, die Medikation auf Grundlage spezifischer Besonderheiten des Patienten auszuwählen, gehen sie bei ihren Banerji-Protokollen™ vereinfacht davon aus, dass eine bestimmte Krebsart die gleiche Medikation erfordert. Der Autor erklärt das mit den immer präziser gewordenen Diagnosestellungen.
Was sagt der bei einer Blutuntersuchung im Normbereich liegende Wert für Kalzium aus, wenn es zuvor den Knochen entzogen wurde, um zumindest Gehirn und Herz zu versorgen? Für den Arzt scheint damit alles in bester Ordnung zu sein, der Patient wähnt sich in falscher Sicherheit, obwohl definitiv ein Kalziummangel vorliegt. Das ist nur ein Beispiel, mit dem Miryam Muhm in ihrem Sachbuch „Die Blutwert-Lüge“ eindrucksvoll deutlich macht, dass hier lediglich der Gehalt im Blut gemessen wird, aber nicht das in den Organen tatsächlich vorhandene Element, wobei unzählige Störfaktoren bei der Blutabnahme selbst, die von der Autorin natürlich auch genauestens aufgelistet werden, noch keine Beachtung finden. Nach viel versprechenden, ganz aktuellen Forschungen können Diagnosen anhand unserer Atemluft gestellt werden oder selbst der ausgeschiedene Urin liefert für den zahlungskräftigen Patienten verlässlichere Werte als das Blut.