Wer schon einmal in Amsterdam war, wird wohl kaum an einer der unzählig angebotenen Grachtenfahrten vorbeigekommen sein. Ob bei Regen, mit kleinem Geldbeutel oder mit Kindern: Einen Besuch ist die von Wasser umgebende Stadt allemal wert. Anneke Bokern hat für den Reiseführer Amsterdam* eine schwindelerregende Informationsflut zusammengetragen. So schreibt sie vom ursprünglichen Dorf Amstelledamme, von Hausbooten, der Fast-Food-Kultur, einem ungewöhnlichen Standort einer Kirche, wobei dieser im wahrsten Sinne des Wortes erst recht für den Bahnhof gilt, der weltweit sicher seinesgleichen sucht. Neben unzähligen Stichwörtern finden auch das Holocaust Monument Erwähnung und die künstlich zu Inseln aufgeschütteten, neu zu errichtenden Stadtteile. Überhaupt weist die Autorin auf sehenswerte Stadtviertel hin, die Besucher nicht zu Gesicht bekommen, wenn sie nur im Zentrum verweilen.
In das nach Preisniveau gegliederte Kapitel Essen und Trinken hat es erstaunlicherweise ein Bistro geschafft, welches die gewöhnungsbedürftige Kombination von Seezunge und Pommes anbietet.
weiterlesenMarco Polo Reiseführer Amsterdam von Anneke Bokern
In seinem Reisebericht
Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Doch wieviel mehr kann er erst erzählen, wenn er eine Weltreise gemacht hat? Svenja Kerber-Strasser hat sich mit ihrer Ehefrau Simone einen Traum erfüllt und ihre Erfahrungen in einem Reisebuch festgehalten. Für alle, die sich ebenfalls mit dem Gedanken einer Weltreise beschäftigen, gibt sie in ihrem Buch Reisegruppe Regenbogen wertvolle Tipps, denn die Vorbereitungen beschränken sich nicht nur auf eine Packliste. So müssen eventuell Verträge gekündigt, Versicherungen abgeschlossen, Visa beantragt oder Impfungen durchgeführt werden. Den Leser informiert sie über Eintrittspreise, was ihn an einem Ort genau erwartet, welche Ausflüge oder Besichtigungen sich lohnen und was unbedingt in den Rucksack gehört, da die Klimaanlagen der Nachtzüge eher auf Frost gestellt sind, Sonnenschutz oder Reisetabletten nicht überall zu bekommen sind und Vakuumbeutel unschätzbare Dienste leisten. Die Autorin informiert über die Besonderheiten in Australien und verrät, warum besser immer am Abend vorher gepackt werden sollte, um ohne Zeitverlust reisebereit zu sein.
Zunächst gibt der Reiseratgeber Wohin geht die Reise? einen Überblick, wo die besten Ziele für das Jahr 2023 liegen: Zehn liegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, je fünfzehn führen nach Europa. Zudem gliedern sich sämtliche Destinationen in 1. noch nicht überlaufene, unentdeckte Ziele, 2. in zwar schon bekannte, aber in neuem Glanz erstrahlende Orte, 3. in Ziele, in denen 2023 etwas erlebt werden kann und 4., wie und wo im Jahr 2023 nachhaltiges Reisen möglich ist. Entsprechende Symbole zeigen an, um welche dieser vier Kategorien es sich jeweils handelt.
Für den Reiseratgeber
In den 1960er Jahren konnten sich nur einige wenige Bürger überhaupt einen Flugurlaub leisten. Das änderte sich jedoch ein Jahrzehnt später, wobei gerade Mallorca einen gewaltigen Boom erlebte. Es entstanden dort Bettenburgen mit spärlich ausgestatteten Zimmern ohne jeglichen Komfort, so dass sich plötzlich selbst einfache Leute einen Urlaub auf der Baleareninsel leisten konnten, was Mallorca den Namen Putzfraueninsel einbrachte. Dem Phänomen des viel später einsetzenden Massentourismus á la Ballermann will man seit geraumer Zeit mit Hotels für gehobene Ansprüche begegnen, und tatsächlich zieht es immer mehr Promis auf diese Insel, die viel mehr zu bieten hat als nur Sonne, Meer und Strand, wie der 
Charlotte Ueckert musste bestimmt nicht lange überlegen, mit welchem Ort sie in ihrem Freizeitführer
Der Bildband Weinbar. Essbar. Wanderbar von Uwe Ittensohn stellt „die junge Pfälzer Vinothekenkultur entlang der Weinstraße“ vor. Zunächst zeigt eine Übersichtskarte der Pfalz die an der Weinstraße gelegenen Weingüter und Vinotheken sowie die in dieser Region vorgeschlagenen Wanderungen, wobei der Autor Wert auf die Feststellung legt, dass die Auswahl nach seiner subjektiv empfundenen Sicht erfolgt ist. In Tabellenform folgen die wichtigsten Details, bevor die Weingüter und Vinotheken ausführlich mit weitreichenden Infos, beispielsweise zu Park- und Sitzplätzen, einer möglichen Barrierefreiheit oder dem Speisenangebot, vorgestellt werden.
Im Vorwort ihres Freizeitführers