Luna ist Köchin in dem von ihrem Bruder Lorenzo geführten Restaurant La Piccola in München. Ungewollt wird sie schwanger, zu einer Zeit, als sie für Diamantino, den Küchenchef des Restaurants, nichts mehr empfindet. Nach einer Fehlgeburt wird sie noch unzufriedener. Sie weiß nicht was sie will, ist niedergeschlagen und gefällt sich selbst nicht. Bei einem Besuch ihrer Mutter Isabell Kreutzner in Mittenwald erfährt Luna, dass ihr Vater, den sie seit dem Tag ihres Schuleintritts nicht mehr gesehen hat, ihr gerne den Namen seiner Mutter Battisti gegeben hätte. Isabell überreicht ihrer Tochter eine Sechzehntelvioline, Lunas Kindergeige, deren Inschrift den Namen Anna Battisti ziert. Luna soll eine Reise ins italienische Cremona, wo die Geige von ihrer Großmutter angefertigt wurde, unternehmen und so ihre Wurzeln aufspüren.
Obwohl Luna von dem Vorschlag alles andere als begeistert ist, kann ihre Freundin Gitta mit ihrer einzigartigen Art, die keine Widerrede zulässt, sie zu der Reise überreden. Unbarmherzig graben die Frauen immer tiefer in der Vergangenheit.
Mehr oder weniger aus Langeweile gehen die zwischen sieben und dreizehn Jahre alten Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon Gold im Jahr 1969 zu einer Wahrsagerin, von der behauptet wird, dass sie sogar das Todesdatum weissagt. Obwohl die Kinder einerseits wissen, dass niemand ihren Todeszeitpunkt vorhersagen kann, hat keiner von ihnen den angekündigten Tag aus seinem Gedächtnis gelöscht. Als Varya und Daniel später das Elternhaus für ein Studium verlassen haben, kommen die Geschwister zur Beerdigung ihres Vaters Saul wieder in New York zusammen. Allen ist klar, dass Klara, die es in die Welt zieht, sich nicht um ihre Mutter Gertie kümmern wird. Das soll neben der Übernahme der väterlichen Schneiderei Simons Aufgabe werden. Doch sein größter Wunsch ist es, seine schwule Veranlagung in San Francisco auszuleben und so folgt er als erst Sechzehnjähriger seiner Schwester Klara in den Westen von Amerika.
Aufbruch in eine neue Zeit lautet der Untertitel des Romans
Mit dreißig Jahren konnte Clara sich endlich ihren Traum erfüllen und mit ihrer Tante Sonja ein Nähcafé im Studentenviertel von Würzburg eröffnen: Während Sonja das Café leitet, bietet Clara als Schneidermeisterin Nähkurse, wie auch von ihr angefertigte Unikate zum Kauf an. Das Besondere an ihrem Konzept ist, neue Teile aus ausrangierter Kleidung zu nähen. Für die Realisierung ihres Traumes haben sich die Frauen verschuldet, doch finden nur wenige Kunden zu ihnen. Das ändert sich jedoch, als Clara auf dem Flohmarkt ein altes Kleid aus Seide mit echten Glasperlen und Pailletten ergattert, was im Schaufenster zum Blickfang wird und Kunden anlockt. 
Allein in Deutschland gibt es über eineinhalb Millionen alkoholabhängige Menschen. Doch meist ist es ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis und dem Zeitpunkt, sich die eigene Abhängigkeit einzugestehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die sechsunddreißigjährige Lucy Richter in dem Roman
Achim Tschuly hat als Pyrotechniker eine neue Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aufgenommen, weshalb er mit seiner Lebensgefährtin Barbara nach Berlin Zehlendorf, im Westteil der Stadt gelegen, gezogen ist. Unlängst hat sich in Tschernobyl die Reaktorkatastrophe ereignet, und um die durch den Regen kontaminierten Kleidungsstücke nicht in die Wohnungen zu tragen, werden sie häufiger gewaschen. Beim Aufhängen der Wäschestücke lernt Achim auf dem Dachboden die mit Volker verheiratete Marion Sebulke kennen. Aus der zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich ein Verhältnis, und als Achim etwas Verbotenes zu deren Schwester Sybille über die Grenze nach Ost-Berlin bringen will, ist er sich über die Folgen nicht bewusst.
Nach einem für Lisa Flanders traumatischen Erlebnis und darauffolgenden Suizidversuch wurde sie in einer Klinik in Boston behandelt und mit dreiundzwanzig Jahren entlassen. Weil ihre Freundin Maude ihr vom Leben ihres Bruders Dave und seiner Frau Agnes auf der Farm Walworth in Wisconsin vorgeschwärmt hat, zieht sie vorübergehend zu ihnen. Agnes und Dave machen sich wie auch sein Bruder Tom und die Kinder Roy und Kevin über sie wegen ihrer unzureichenden bäuerlichen Kenntnisse lustig. Allein zu dem Schamanen Big Wam gewinnt Lisa Vertrauen, wenn sie sich abends zu ihm ans Feuer setzt, wo er rosa-weiße Marshmallows auf Spießen so lange über der Glut dreht, bis sie nach Karamell duften. Obwohl sie glaubte, nie mehr im Leben glücklich sein zu können, schöpft sie in seiner Gegenwart Hoffnung.
Mit knapp sechsundvierzig Jahren arbeitet Masser Brock immer noch als Kolumnist bei der Nieuwe Tijd in Amsterdam, der wichtigsten Zeitung in den Niederlanden. Nach Verfügung von Gründer Charles Schuurman Hess darf die Unternehmung nur von einem Nachkommen geführt werden, im Jahr 2014 bereits in vierter Generation. Massers Schwester ist Mia Kalman, die als Stabschefin und politische Beraterin die Reden für den niederländischen Ministerpräsidenten schreibt. Als während einer Friedensmission in Pantschagan vier niederländische Soldaten ums Leben kommen, verschweigen der Präsident und Mia die wahren Hintergründe und die Soldaten werden als Helden gefeiert. Mia bittet ihren Bruder, zu dem sie ein ausgezeichnetes Verhältnis hat, wegen ihres Fulltime-Jobs ihren Sohn Jimi zu sich zu nehmen. Wie es der Zufall will, erfährt Masser in einem vertraulichen Gespräch von Jimi, dass er Jeroen Welnink, den einzigen Überlebenden von Pantschagan kennt.
Die Volksdeutschen Emil und Adeline Martel müssen mit ihrem vierjährigen Sohn Wilhelm und dem zwei Jahre älteren Bruder Waldemar im März 1944 aus dem südlich in der Ukraine gelegenen Dorf Friedensthal gen Westen ziehen, wenn sie nicht der Roten Armee in die Hände fallen wollen, was die Kinder zu Staatswaisen machen würde, während die Eltern ins Arbeitslager kämen. Ihre wenigen Habseligkeiten laden sie auf einen Karren, gezogen von einem Fuhrwerk. Mit Adelines Mutter Lydia und ihrer geistig zurückgebliebenen Schwester Malia reihen sie sich in einen Konvoi der abziehenden Wehrmacht ein, obwohl sie die Nazis hassen. Auf der Flucht trifft die Familie auf Emils Eltern Johann und Karoline Martel sowie seine Schwester Resi.