
Ein Anruf zwischen New York und Paris
Per Face‑Time‑Anruf telefoniert Julian aus New York City mit seiner Grandmère in Paris und bittet sie, für einen Schulaufsatz von ihrer Zeit als Mädchen im Krieg zu berichten. Obwohl die Erinnerungen schmerzen, beginnt sie zu erzählen: Sie wuchs mit ihren Eltern in einem kleinen französischen Dorf auf. Sara war verwöhnt, hatte hübsche Kleidung, Spielzeug und sogar ein Klavier. Ihr Vater, ein berühmter Arzt, und ihre Mutter, Dozentin an der Universität, führten ein sorgenfreies Leben – bis die Kapitulation vor den Deutschen im Jahr 1940 alles veränderte. Die Mutter verlor ihre Arbeit, und der zwölfjährigen Sara wurde sogar der Besuch einer Eisdiele verwehrt.
Ein Skizzenbuch, ein Außenseiter und die ersten Schatten
Eines Tages vergaß Sara ihr Skizzenbuch mit Vogelzeichnungen in der Schule. Ausgerechnet ihr Tischnachbar Julien Beaumier, den sie wie alle anderen ignorierte und mit dem sie nie ein Wort gewechselt hatte, brachte es ihr zurück.








