Drei Frauen, drei Wege – und ein Neubeginn im Rundfunk

Cover von Die Radioschwestern - Tanz in ein neues Leben von Eva Wagendorfer

Neue Herausforderungen für Gesa Kellermann

Die ersten beiden Teile der Trilogie umfassen die Freundschaft der Frauen Gesa, Margot und Inge in den Jahren von 1926 bis 1955, woran der Roman Die Radioschwestern – Tanz in ein neues Leben* direkt anschließt.

Gesa Kellermann, deren erster Ehemann im Krieg blieb und die inzwischen mit dem Programmdirektor Philip vom Hessischen Rundfunk verheiratet ist, sorgt sich um ihren Sohn Julius, nachdem er in Berlin beruflich scheiterte und nun ausgerechnet von der Konkurrenz eine Zusage als deutsch‑amerikanischer Koordinator erhalten hat.

Zu allem Überfluss will plötzlich auch Rikard van Leeuwen, der Vater ihres Enkelkindes Peterchen, den Jungen sehen, obwohl er Christel Bronnen damals im Stich gelassen hat.

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Hinter den Kulissen von „Tatort Hafen“ – Ein Blick in Leben, Arbeit und Inspiration des Autorenduos Kästner

Foto von dem Autorenehepaar Kästner
Foto © Kerstin Petermann

Wie alles begann – Der Weg zum gemeinsamen Schreiben

Das Autorenehepaar Dr. Angélique Kästner‑Mundt und Andreas Kästner hat mit der neuen Krimi‑Reihe „Tatort Hafen“ auf bemerkenswerte Art und Weise eine Lücke auf dem Buchmarkt gefüllt, in der der Hauptkommissar der Wasserschutzpolizei Tom Bendixen und die Erste Hauptkommissarin Jonna Jacobi ein Team bilden. Angélique wurde 1966 in Hamburg geboren und ist seit 2005 als promovierte Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig. Während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Kriseninterventionsteam beim DRK lernte sie ihren heutigen Ehemann, Hauptkommissar Andreas Kästner, kennen, der 1963 in Wismar geboren wurde. Aufgewachsen in Rostock fuhr er zur See und lebt seit seiner Ausbürgerung in Hamburg, wo er bis 2023 bei der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen gearbeitet hat. Da seine Ehefrau schon seit 2012 Romane und Krimis verfasst, lag eine Zusammenarbeit der beiden in Form einer Hafenkrimiserie nahe.

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Wenn ein Hund das letzte Wort hat – und meist auch recht behält

Cover von Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl

Ein Frauchen, ein Tierheimhund und ein ungewöhnlicher Dialog

In dem Dialog Der Hund hat Recht* von Elfriede Hammerl unterhält sich ein namentlich nicht erwähntes Frauchen mit ihrem Hund, den sie aus einem Tierheim geholt hat. Wie der Titel bereits vermuten lässt, fühlt sich der Hund, der im Laufe des Gesprächs den Namen Herbert erhält, seinem Frauchen überlegen.

Von ihm erfährt man, dass er für alles Britische schwärmt, von seiner Mutter getrennt und anschließend von einer Katzenmutter aufgezogen wurde. Das Frauchen arbeitet im Homeoffice, sofern sie nicht eine Leserreise unternimmt. Sie hat einen Sohn, der in Triest lebt, und einen Freund in Amerika. Als dieser über Weihnachten zu Besuch kommt, stellt der Hund fest, dass die beiden nicht zueinander passen. Angeblich sei der Freund ein Frauenversteher, könne aber nicht einmal sein eigenes Frauchen verstehen. Zudem sei er ein „handwerklicher Depp“, der Herbert störe.

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Ein Morgen, der alles verändert – und ein Mädchen, das verstummt

Cover von The way I used to be von Amber Smith

Der Schock nach dem Erwachen

Als die vierzehnjährige Eden McCrorey in dem Roman The Way I Used to Be* eines Sonntagmorgens erwacht, glaubt sie zunächst, einen schlechten Traum gehabt zu haben: Kevin, der beste Freund ihres Bruders Caelin, der seit Jahren quasi zur Familie gehört, habe sich nachts zu ihr ins Bett gelegt und sie vergewaltigt.

Doch dann sieht sie das Blut auf dem Laken und an ihren Beinen, bemerkt blaue Flecken an Armen, Hüfte und Oberschenkeln. Sie hört ihre Mutter zum Frühstück rufen. Als Eden nicht reagiert, kommt die Mutter ins Zimmer. Was soll Eden sagen? Was kann sie sagen – zumal Kevin ihr glaubhaft versichert hat, niemand würde ihr glauben, und ihr gedroht hat, sie umzubringen, falls sie etwas erzählt?

Für die Mutter besteht kein Zweifel: Es handle sich lediglich um Menstruationsblut, das keiner weiteren Erklärung bedarf.

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Zwischen UFA‑Glanz und Abgrund – Das Leben der Renate Müller

Cover von Ich bin ja heut so glücklich von Charlotte Roth

Vom Jahreswechsel 1918 bis zu den ersten Schritten auf der Bühne

Charlotte Roth zeichnet in ihrem Roman Ich bin ja heut so glücklich* das kurze Leben der Sängerin und Schauspielerin Renate Müller nach. Ende des Jahres 1918 feiert ihre Familie gemeinsam mit den Nachbarn Lohse im oberbayerischen Emmering den ersten Jahreswechsel in Friedenszeiten. Renate ist damals zwölf Jahre alt, der Nachbarsjunge Werner, überzeugt davon, eines Tages ihr Ehemann zu werden, fünfzehn.

Fünf Jahre später verschweigt Renate ihrem Vater, dass sie beim Latinum in der verhassten Schule durchgefallen ist. Da er jedoch von einer bestandenen Prüfung ausgeht, darf sie zur Belohnung Gesangsunterricht am Danziger Stadttheater nehmen. In Danzig trifft sie zufällig Werner wieder, der völlig mittellos ist. Mit ihrem ersparten Geld unterstützt sie ihn, damit er sich eine Existenz als Antiquitätenhändler aufbauen kann.

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Macht, Intrigen und ein Dokument, das Europa verändern könnte

Cover von Eurocan 2033 von Christian Gruenler

Ein gefährliches Projekt und Putins Reaktion

Im Roman Eurocan 2033* ist Wladimir Putin im Jahr 2032 noch immer Präsident Russlands. Soeben wird er darüber informiert, dass in Portugal Bakterien entdeckt wurden, die Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten können. Von seinem Sicherheitsberater Yuri Sorokin erfährt Putin, dass die Technologie namens „Hydro‑Bakt‑Projekt“ eine Bedrohung für Russland darstellt, da sie den Erdölpreis unweigerlich senken wird. Zudem sollen weitere Versuchsfelder im nördlichen Atlantik angelegt werden, was die Produktionskosten weiter reduziert – etwas, das Putin keinesfalls hinnehmen will.

Ein Dokument mit Sprengkraft

Während eines Besuchs bei ihrem Vater erhält Staatsministerin Sophie Hartmann von ihm das Dokument „Eurocan“, das die Fusion mehrerer Staaten zu einer gemeinsamen Regierung beschreibt.

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Glamour, Abgründe und ein Versprechen, das nachwirkt

Cover von Babas Vermächtnis von Michael Hetzner

Zwischen Rasputin, Reichtum und Hamburger Nobelleben

Swetlana, die Tochter des russischen Waffenhändlers Wladimir Wladimirowitsch und der erfolglosen Theaterschauspielerin Tatjana Valentina, lebt mit ihren Eltern in einer Villa im Hamburger Nobelviertel Harvestehude. Ihr Vater, der große Rasputin, hat es mit seinen Geschäften zu erheblichem Reichtum gebracht. Als Nichte des russischen Präsidenten, dem kleinen Rasputin, gehört sie zu den Privilegierten. Von ihrem Vater hat sie früh gelernt, dass man in Russland mit den richtigen Scheinchen jedes Problem aus der Welt schaffen kann – doch die Deutschen sind furchtbar kleinlich.

Als Swetlana am frühen Morgen durch die Salven einer Kalaschnikow im schallisolierten Schießstand des Hauses geweckt wird, in dem der große Rasputin seinem Hobby nachgeht, beschließt sie, heute zur Schule zu gehen, um Oberstudienrat Bismarck eine Freude zu machen.

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Im Schatten der Nachkriegszeit – Hennis Weg zwischen Liebe, Verlust und Neubeginn

Cover von Wie ein Stern in mondloser Nacht von Marie Sand

Ein Unfall, der alles verändert

Henni Bartholdy lebt 1947 allein mit ihrer Mutter Wilma und ihrem kränkelnden Bruder Paulchen in Berlin, nachdem der Vater in Russland gefallen ist. Als sie für ihre geschwächte Mutter im Haus der Rothenburgs putzen soll, stürzt der erwachsene Sohn auf der von ihr mit Schmierseife behandelten Treppe und schlägt mit dem Kopf auf den Putzeimer. Eine blutende Wunde an der Stirn ist die Folge. Hennis direkte Art macht den jungen Mann neugierig. Er möchte mehr über sie und die Sorgen armer Leute erfahren. Gleichzeitig vertraut er ihr an, dass er seine verlogene Familie nicht mehr erträgt und nach Cambridge gehen will, um Medizin zu studieren. Anders als sein Vater, der zahlungskräftigen Frauen Abtreibungen ermöglicht, möchte er später auch ohne Bezahlung helfen. Um Henni das Abitur zu ermöglichen, übernimmt er ihre Putzarbeiten und entlohnt sie dennoch großzügig.

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Tödliche Clique, geheime Botschaften – und Zoe mitten im Strudel der Verdächtigen

Cover von See you soon von Kristin Lukas

Eine Tote vor dem Club und erste Spuren zur Uni

Vor den Toren eines zwielichtigen Clubs wird eine Tote aufgefunden, die neben Bargeld und Handy lediglich einen Papierschnipsel der Berliner Humboldt‑Universität bei sich trägt. Deshalb führen die ersten Ermittlungen von Kriminalkommissarin Christine Sudhoff zu Soziologieprofessor Alexander Steinfurt und seiner Dozentin Mandy Meister, die sich seit Jahren nur Zoe nennt. Während der Professor die Tote auf einem Foto als Julia Wiese identifiziert, gibt Zoe vor, sich lediglich an den Namen von einer Klausurkorrektur zu erinnern. In Zoe überschlagen sich die Gedanken, denn sie weiß, dass ihr Freund Paul mit Julia einen One‑Night‑Stand hatte. Sudhoff gegenüber gibt sie sich unwissend, doch von Steinfurt erfährt die Kommissarin, dass die Ermordete Mitglied einer Clique war. Wie sich herausstellt, ist Julia durch Botulinumtoxin an Atemversagen gestorben.

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Mord, Macht und Manipulation – ein Krimi, der Österreich ins Wanken bringt

Cover von Öxit von Hans-Peter Vertacnik

Ein Überfall, ein Mord und ein anonymer Hinweis

Mit dem Brexit ist das Vereinigte Königreich seit über zwei Jahren nicht mehr Mitglied der EU. Auch in Österreich gab es Stimmen für einen Öxit, den Hans‑Peter Vertacnik in seinem Kriminalroman Öxit* aufgreift: Oberst Radek Kubica von der Mordkommission beim LKA Wien erhält einen Anruf, der ihm einen Überfall auf die Bildungsministerin und ihren nigerianischen Begleiter meldet, der dabei ums Leben kam. Kurz darauf informiert ihn ein anonymer Anrufer darüber, dass die Journalistin Lou Sorko ermordet worden sein soll. In ihrer Wohnung trifft Kubica auf deren Halbschwester Daniela Dorn. Nachdem er Lou ertränkt in der Badewanne vorfindet, hält er Daniela für die Täterin.

Flucht, Gewalt und brisantes Material

Judith Hahn lebt bei ihrer Tante, die sie auf den Straßenstrich schicken will. Um dem zu entgehen, flüchtet sie zu Amel Bakota, der aus Bosnien stammt und ihr ein besseres Leben verspricht.

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