Macht, Intrigen und ein Dokument, das Europa verändern könnte

Cover von Eurocan 2033 von Christian Gruenler

Ein gefährliches Projekt und Putins Reaktion

Im Roman Eurocan 2033 ist Wladimir Putin im Jahr 2032 noch immer Präsident Russlands. Soeben wird er darüber informiert, dass in Portugal Bakterien entdeckt wurden, die Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten können. Von seinem Sicherheitsberater Yuri Sorokin erfährt Putin, dass die Technologie namens „Hydro‑Bakt‑Projekt“ eine Bedrohung für Russland darstellt, da sie den Erdölpreis unweigerlich senken wird. Zudem sollen weitere Versuchsfelder im nördlichen Atlantik angelegt werden, was die Produktionskosten weiter reduziert – etwas, das Putin keinesfalls hinnehmen will.

Ein Dokument mit Sprengkraft

Während eines Besuchs bei ihrem Vater erhält Staatsministerin Sophie Hartmann von ihm das Dokument „Eurocan“, das die Fusion mehrerer Staaten zu einer gemeinsamen Regierung beschreibt.

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Glamour, Abgründe und ein Versprechen, das nachwirkt

Cover von Babas Vermächtnis von Michael Hetzner

Zwischen Rasputin, Reichtum und Hamburger Nobelleben

Swetlana, die Tochter des russischen Waffenhändlers Wladimir Wladimirowitsch und der erfolglosen Theaterschauspielerin Tatjana Valentina, lebt mit ihren Eltern in einer Villa im Hamburger Nobelviertel Harvestehude. Ihr Vater, der große Rasputin, hat es mit seinen Geschäften zu erheblichem Reichtum gebracht. Als Nichte des russischen Präsidenten, dem kleinen Rasputin, gehört sie zu den Privilegierten. Von ihrem Vater hat sie früh gelernt, dass man in Russland mit den richtigen Scheinchen jedes Problem aus der Welt schaffen kann – doch die Deutschen sind furchtbar kleinlich.

Als Swetlana am frühen Morgen durch die Salven einer Kalaschnikow im schallisolierten Schießstand des Hauses geweckt wird, in dem der große Rasputin seinem Hobby nachgeht, beschließt sie, heute zur Schule zu gehen, um Oberstudienrat Bismarck eine Freude zu machen.

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Im Schatten der Nachkriegszeit – Hennis Weg zwischen Liebe, Verlust und Neubeginn

Cover von Wie ein Stern in mondloser Nacht von Marie Sand

Ein Unfall, der alles verändert

Henni Bartholdy lebt 1947 allein mit ihrer Mutter Wilma und ihrem kränkelnden Bruder Paulchen in Berlin, nachdem der Vater in Russland gefallen ist. Als sie für ihre geschwächte Mutter im Haus der Rothenburgs putzen soll, stürzt der erwachsene Sohn auf der von ihr mit Schmierseife behandelten Treppe und schlägt mit dem Kopf auf den Putzeimer. Eine blutende Wunde an der Stirn ist die Folge. Hennis direkte Art macht den jungen Mann neugierig. Er möchte mehr über sie und die Sorgen armer Leute erfahren. Gleichzeitig vertraut er ihr an, dass er seine verlogene Familie nicht mehr erträgt und nach Cambridge gehen will, um Medizin zu studieren. Anders als sein Vater, der zahlungskräftigen Frauen Abtreibungen ermöglicht, möchte er später auch ohne Bezahlung helfen. Um Henni das Abitur zu ermöglichen, übernimmt er ihre Putzarbeiten und entlohnt sie dennoch großzügig.

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Tödliche Clique, geheime Botschaften – und Zoe mitten im Strudel der Verdächtigen

Cover von See you soon von Kristin Lukas

Eine Tote vor dem Club und erste Spuren zur Uni

Vor den Toren eines zwielichtigen Clubs wird eine Tote aufgefunden, die neben Bargeld und Handy lediglich einen Papierschnipsel der Berliner Humboldt‑Universität bei sich trägt. Deshalb führen die ersten Ermittlungen von Kriminalkommissarin Christine Sudhoff zu Soziologieprofessor Alexander Steinfurt und seiner Dozentin Mandy Meister, die sich seit Jahren nur Zoe nennt. Während der Professor die Tote auf einem Foto als Julia Wiese identifiziert, gibt Zoe vor, sich lediglich an den Namen von einer Klausurkorrektur zu erinnern. In Zoe überschlagen sich die Gedanken, denn sie weiß, dass ihr Freund Paul mit Julia einen One‑Night‑Stand hatte. Sudhoff gegenüber gibt sie sich unwissend, doch von Steinfurt erfährt die Kommissarin, dass die Ermordete Mitglied einer Clique war. Wie sich herausstellt, ist Julia durch Botulinumtoxin an Atemversagen gestorben.

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Mord, Macht und Manipulation – ein Krimi, der Österreich ins Wanken bringt

Cover von Öxit von Hans-Peter Vertacnik

Ein Überfall, ein Mord und ein anonymer Hinweis

Mit dem Brexit ist das Vereinigte Königreich seit über zwei Jahren nicht mehr Mitglied der EU. Auch in Österreich gab es Stimmen für einen Öxit, den Hans‑Peter Vertacnik in seinem Kriminalroman Öxit aufgreift: Oberst Radek Kubica von der Mordkommission beim LKA Wien erhält einen Anruf, der ihm einen Überfall auf die Bildungsministerin und ihren nigerianischen Begleiter meldet, der dabei ums Leben kam. Kurz darauf informiert ihn ein anonymer Anrufer darüber, dass die Journalistin Lou Sorko ermordet worden sein soll. In ihrer Wohnung trifft Kubica auf deren Halbschwester Daniela Dorn. Nachdem er Lou ertränkt in der Badewanne vorfindet, hält er Daniela für die Täterin.

Flucht, Gewalt und brisantes Material

Judith Hahn lebt bei ihrer Tante, die sie auf den Straßenstrich schicken will. Um dem zu entgehen, flüchtet sie zu Amel Bakota, der aus Bosnien stammt und ihr ein besseres Leben verspricht.

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Zwischen Kostümen und Kontrolle – Evas Weg zu ihrem eigenen Traum

Cover von Wunder gibt es immer wieder von Beate Sauer

Ein unerwarteter Einstieg in die Filmwelt

Die neunzehnjährige Eva Vordemfelde freut sich auf einen Urlaub bei ihrer Cousine Margit, die in einem luxuriösen Hotel in Fuschl am See eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin absolviert. Als Eva eintrifft, eröffnet Margit ihr, dass aus der geplanten Wanderung nichts wird, da sie wegen der kurzfristig ins Hotel verlegten Dreharbeiten zu einem Sissi‑Film arbeiten muss. Ehe sich Eva versieht, ist sie als Statistin vorgesehen und zeigt sich begeistert von den Kostümen. Eigentlich hätte sie eine Schneiderlehre machen wollen, doch ihr strenger Vater Axel hatte es ihr nicht erlaubt. Als sie die Kostümbildnerin Gerdago kennenlernt, gesteht sie ihr, dass sie bereits Kostüme gezeichnet hat, und zeigt ihr die Entwürfe. Tatsächlich bescheinigt Gerdago ihr Talent und reicht ihr ein Empfehlungsschreiben für das Theater in München.

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Machtspiele, Geheimnisse und ein Fund im Müllsack – Ein Thriller mit politischer Sprengkraft

Cover von Die Macht der Wölfe von Horst Eckert

Ein geplatzter Wochenendurlaub und zwei brisante Anrufe

Vincent Veih, Kommissariatsleiter der Kripo Düsseldorf, ist mit der somalischen Inspektionsleiterin Melia Adan liiert – eine Beziehung, die ihr gemeinsamer Chef, Kriminaldirektor Engel, kritisch sieht, da Melia seine Nachfolge antreten soll. Eigentlich wollen die beiden ein Wochenende in Berlin verbringen, doch Veihs Handy klingelt: Seine Stellvertreterin Anna Winkler meldet, dass auf einer Baustelle Leichenteile in einem beschädigten Müllsack gefunden wurden. Fast zeitgleich erhält Melia einen Anruf ihres Vaters Andreas Götz: Bundeskanzlerin Ute Frings‑Fassbinder erwartet beide umgehend. Bei dem Besuch erklärt sie, dass ihr Staatssekretär Tristan Bovert sie erpresst. Er fordert einen Zuwanderungsstopp, mehr Kompetenzen für den Geheimdienst und die Privatisierung des Strafvollzugs. Bovert besitzt Aufzeichnungen ihrer früheren Gesprächstherapie und hätte sie damit in der Hand. Da Melia ihn aus ihrer Zeit beim Verfassungsschutz kennt, bittet die Kanzlerin sie um Unterstützung.

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Die Sonne über Berlin – Trugbild: Ein Kriminalroman mit kunstvoller Tiefenschärfe

Cover von Die Sonne über Berlin – Trugbild von Carla Kalkbrenner

Ein rätselhafter Todesfall im Berliner Luftschutzbunker

Kriminalhauptkommissar Eberhard Dahlberg und sein Kollege Johannes Julius Eckbert von Gotthaus, genannt „Jo“, werden zu einem Luftschutzbunker in Berlin gerufen. Dort wurde der Maler Gernot Reischberger tot aufgefunden, dessen Atelier sich in dem Bunker befindet. Offensichtlich war er von der Leiter gestürzt und anschließend an der über sein Gesicht gelaufenen Farbe erstickt.

Allerdings findet die Spurensicherung im Atelier keinerlei verwertbare Hinweise, was die Ermittler Dahlberg, Jo, Kollegin Claudia Gerlinger sowie Alexander Taub zu der Annahme verleitet, es könne sich um Mord handeln.

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Zwischen Bühne und Abgrund: Anne Enrights Roman Die Schauspielerin

Buchcover des Romans Die Schauspielerin

Die Suche nach der Mutter

In ihrem Roman Die Schauspielerin* lässt Anne Enright die Ich-Erzählerin Norah der Frage nachgehen, wer ihre Mutter wirklich war – nicht nur als öffentliche Figur, sondern als Mensch. Für Norah ist es bereits rätselhaft, dass ihre Mutter, die Schauspielerin Katherine O’Dell, ihren Geburtsort London geheim hielt. In Irland feierte Katherine erste Erfolge, die ihr als Sprungbrett für eine Karriere dienten, die sie ab Mai 1948 für dreiundzwanzig Jahre an den Broadway führte. Norah, die 1952 in Brooklyn geboren wurde, erinnert sich an die vielen Zigaretten, die ihre Mutter rauchte, und an deren übermäßigen Alkoholgenuss.

Der Zusammenbruch einer Schauspielerin

Schon früh berichtet Norah von einem Vorfall im Jahr 1980, bei dem ihre Mutter den Filmproduzenten Boyd O’Neill in den Fuß schoss.

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Zart wie Glas – Ein Leben zwischen Liebe, Zwang und gesellschaftlichen Grenzen

Cover von Das Mädchen aus Glas von Julie Hilgenberg

Ein Schicksal aus Glas

Unter der Bezeichnung Osteogenesis imperfecta, umgangssprachlich auch Glasknochenkrankheit genannt, verbirgt sich eine genetisch bedingte, selten auftretende Erbkrankheit, bei der die Knochen leicht brechen und die bis heute nur symptomatisch behandelt werden kann. Elisa von Treue, die Protagonistin des Romans Das Mädchen aus Glas* von Julie Hilgenberg, weiß seit ihrem siebten Lebensjahr, dass sie daran erkrankt ist. Ihre Eltern August und Pauline, die verständlicherweise sehr besorgt um sie sind, lassen Elisa seitdem kaum aus dem Haus. Ihr Arzt Johannes Friedmann verschreibt zu ihrem Schutz Medikamente, die sie ermüden und viel schlafen lassen. Sein Sohn Wilhelm ist für die Heranwachsende der einzige Freund.

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