Bloß nicht nüchtern! – Ein satirischer Leitfaden durch den Feierwahnsinn

Buchcover: Ich kann da nicht nüchtern hin von Falko Löffler

Was Einladungen wirklich verraten

Wer eine Einladung zu einer Feier erhält und sich denkt „Ich kann da nicht nüchtern hin“, erfährt aus dem Buch von Falko Löffler zunächst, was ihm bereits die Form der Einladung über die geplante Festlichkeit verrät. Je nach gewähltem Veranstaltungsort werden unterschiedliche Erwartungen an den Gast gestellt, und natürlich gibt der Gastgeber mit der Auswahl der Dekoration einiges über die Absichten der Feier preis. Der Leser erhält Tipps zur angemessenen Kleidung, zu möglichen Gesprächsthemen und sogar dazu, welche Krankheiten er vortäuschen könnte, falls er der Feier lieber fernbleiben möchte.

Von runden Geburtstagen bis zur Hochzeit

Besonderes Augenmerk legt der Autor auf Einladungen zu runden Geburtstagen, wobei er jedem Jahrzehnt ein eigenes Kapitel widmet, da jedes seine eigenen Besonderheiten aufweist.

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Zwischen Realität und Fiktion: Der Flughafen Frankfurt im Kriminalroman „Fliegeralarm“

Buchcover: Fliegeralarm von Gerd Fischer

Ein Flughafen als Zündstoff gesellschaftlicher Konflikte

Frankfurt beherbergt den drittgrößten Flughafen Europas. Doch während manche darin einen Fortschritt sehen, ist es für andere ein permanenter Störfaktor. Schon beim Antrag zur Startbahn West im Jahr 1965 kam es zu massiven Bürgerprotesten. Diese konnten jedoch die Eröffnung im April 1984 nicht verhindern. Die angespannte Lage kulminierte in einer Großdemonstration in Hanau am 8. November 1986, bei der zwei Polizisten ihr Leben verloren. Auch die 2011 eröffnete Startbahn Nord-West bleibt bis heute umstritten.

Vergangenheit, Proteste und ein Leben im Wandel

Karsten Kempf, eine fiktive Figur aus Gerd Fischers Kriminalroman Fliegeralarm*, wird in jungen Jahren durch die Geschehnisse rund um die Startbahnräumung erschüttert.

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Läufers Fall – Ein skurriler Krimi mit Lokalkolorit und literarischem Augenzwinkern

Buchcover: Läufers Fall von Lothar KoopmannDer Roman Läufers Fall* von Lothar Koopmann verbindet Krimispannung mit humorvoller Gesellschaftssatire und einem ungewöhnlichen Erzählstil. Detektiv Ambrosius Läufer stolpert in einen Mordfall, der ihn nicht nur beruflich, sondern auch emotional herausfordert.

Ein Mordfall beim Lauftreff – und ein Detektiv mit Eigenheiten

Ambrosius Läufer arbeitet als Detektiv im Büro Alternate. Als sein Chef Achim Alter mit seiner Frau Heidelinde Urlaub auf Sylt macht, erhält Ambrosius einen neuen Auftrag: Andreas Schmidt sorgt sich um seine Frau Eva, die seit zwei Tagen verschwunden ist. Kurz darauf entdeckt eine Gruppe von Läufern beim Lauftreff zwei Leichen – ein Paar, das durch Pfeile getötet wurde. Die Gruppe, bestehend aus Kai-Uwe und Edeltraud Gaukel, Paul Reimann, Melanie Berg-Wacht, Edgar Kornfeld und Manfred Pechner, identifiziert einen der Toten als ihren Trainer Günter Stock.

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Reiselesebuch „Odessa“ von Brigitte Schulze: Ein lebendiges Porträt einer faszinierenden Stadt am Schwarzen Meer

Buchcover: Odessa von Brigitte Schulze

Einleitung: Von Lemberg ans Schwarze Meer

Nach ihren Reiselesebüchern über die Ukraine und Lemberg stellt Brigitte Schulze mit Odessa* ein weiteres Werk vor, das Leserinnen und Leser auf eine ebenso informative wie atmosphärische Entdeckungsreise mitnimmt. Die südlich gelegene Stadt am Schwarzen Meer ist über eine monumentale Treppe direkt vom Hafen aus erreichbar. Wer die vielen Stufen erklimmt, wird laut Schulze mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

Historische und geologische Einblicke

Errichtet wurde Odessa aus Muschelkalkstein – einem Material, das sich bildete, als das Meer noch die gesamte Region bedeckte. Beim Abbau des Gesteins entstanden Hohlräume, die heutigen Katakomben, auf denen die Stadt steht. Dieses unterirdische Labyrinth erstreckt sich über mehrere Ebenen und soll eine Länge von rund 2.000 Kilometern erreichen.

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Männerlügen: Ein schonungsloser Blick auf Wahrheit und Täuschung

Buchcover: Männerlügen von Wolfgang Limmer

Wenn Pinocchios Nase Realität wird

Wolfgang Limmer wollte es ganz genau wissen – und ging dem Phänomen des Lügens auf den Grund. Laut ihm soll die Nase eines Lügners tatsächlich anschwellen – ganz so wie bei der bekannten Figur Pinocchio, die auch das Cover seines Buches Männerlügen* ziert. In diesem Werk sammelt der Autor eine Vielzahl kurioser, oft unglaublicher Geschichten, die sich vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen, Untreue und gesellschaftliche Rollenbilder drehen.

Einige Männer lügen, weil die Wahrheit zu absurd oder verletzend wäre. Manche Frauen hingegen fühlen sich paradoxerweise erst dann besonders geliebt, wenn der Partner sie anlügt.

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Buchrezension: „SexLügen“ von Denise Harris – Zwischen Tabubruch und Klischeeüberladung

uchcover: SexLügen von Denise Harris

Ein Pseudonym als Schutzschild

Autoren greifen nicht selten zu einem Pseudonym, wenn sie nicht persönlich mit einem kontroversen Werk in Verbindung gebracht werden möchten. Besonders in der erotischen Literatur ist dies weit verbreitet – und im Fall des Romans SexLügen* erscheint es fast selbstverständlich. Denn die Hauptfigur Denise Harris, die offenbar identisch mit der Autorin ist, erlebt in der Handlung zahlreiche sexuelle Begegnungen – mit über 300 Männern und zwei Frauen.

Vom Ehebruch in die Krise

Durch ein Telefonat mit Mr. Murdock von der First Interstate Bank erfährt Denise, dass ihr Ehemann Ronald nicht nur sämtliche gemeinsamen Konten überzogen hat, sondern auch drei Monatsraten für das Haus offen sind.

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Kinderbuch-Rezension: „Der fliegende Dienstag“ von Müge Iplikçi

Buchcover: Der fliegende Dienstag von Müge Iplikçi

Eine kindliche Traumreise durch Istanbul

In dem Kinderbuch Der fliegende Dienstag* von Müge Iplikçi lebt die kleine Sibel mit ihren Eltern und den jüngeren Zwillingen Mehmet und Zara in Istanbul. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, fliegen zu können. Beim Einkaufen für das bevorstehende Zuckerfest auf dem Dienstagmarkt verliert Sibel ihre Familie aus den Augen und versinkt in ihren Tagträumen. Auf der Suche begegnet sie einer älteren Frau, die im Müll nach Brauchbarem sucht, und lernt später deren Enkel Sinan und Dilek kennen. Traum und Wirklichkeit beginnen sich zu vermischen.

Istanbul, Bräuche und gesellschaftliche Realitäten

Die Autorin, geboren und aufgewachsen in Istanbul, vermittelt jungen Leser:innen viel Wissenswertes über die Stadt zwischen Europa und Asien, über die Türkei und ihre kulturellen Traditionen. Mithilfe zahlreicher Fußnoten erläutert sie Begriffe aus dem Text kindgerecht und informativ.

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Auswandern nach Portugal

Buchcover: Kann denn Fado fade sein? von Christina Zacker

Acht Jahre zwischen Fado, Alltag und kulturellen Überraschungen

Das Statistische Bundesamt verzeichnete für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Der Höchststand wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht, bevor sich die Zahl im Jahr 2010 wieder auf rund 140.000 verringerte. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.

Zwischen Wohnungssuche, Friseurbesuch und Finanzamt

In einem lockeren und leichten Stil schreibt sie über die Erfahrungen, die sie in den vergangenen acht Jahren gesammelt hat, nachdem sie beschlossen hatte, ihrer Liebe António nach Portugal zu folgen.

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Nackige Engel von Max Bronski

Nackige EngelDer Münchner Trödelhändler Wilhelm Gossec hat mit seinem Freund Julius eine mit diversen Flaschen Weißbier angeheizte Diskussion, in der es darum geht, weshalb junge Burschen zu Nazis werden. Er will seinem Freund beweisen, dass der überwiegende Teil der Münchner wieder den rechten Arm erhebt, wenn Hitler durch München marschieren würde. Eine Schnapsidee veranlasst ihn, sich kurzerhand einen Wehrmachtsmantel, Stiefel und eine SS-Offiziersmütze aus seinem Klamottenfundus anzuziehen. Mit einem Kajalstift markiert er sich einen typischen Bart und verlässt das Haus. Bei dieser hirnrissigen Aktion trifft er auf einen Trupp Neonazis, die eine Mahnwache mit Fackeln abhält und ihm nun folgt. Nur mit Mühe gelingt es ihm, die Verfolger abzuschütteln und sich zu retten.

„Hitler in München!“ lautete am nächsten Morgen die Schlagzeile in der Zeitung. Ein Faschingsscherz oder eine geschmacklose Provokation, hinter der man den Kabarettisten Beppo Wolfertshofer vermutet. Die Nationalen Kameraden München fühlen sich provoziert und drohen Wolfertshofer eine angemessene Antwort an.

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