Advent, Advent, die Zeche brennt von Margit Kruse

Buchcover: Advent, Advent, die Zeche brennt von Margit Kruse

Zwischen Besinnlichkeit und Verbrechen

Das Buch Advent, Advent, die Zeche brennt* von Margit Kruse vereint vierundzwanzig Weihnachtskrimis, von denen es jeder einzelne in sich hat! So endet beispielsweise ein besinnlicher Ausflug zweier in die Jahre gekommener Heimbewohnerinnen anders als geplant, ein eifersüchtiger Ehemann sieht rot, und jemand muss die Erfahrung machen, dass man einen Polen besser nicht für dumm verkauft.

Ein Organist freut sich zu früh auf den Tod eines lästig gewordenen Chormitglieds, eine Exfrau wäre zum Fest besser nicht mehr aufgetaucht, und eine Weihnachtsbäckerin erfährt den Spruch „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ am eigenen Leib. Ungeahnte Folgen hat auch der Ausflug einer Bergmannskapelle, und während es einem Kommissar an den Kragen geht, entdeckt eine Hauptkommissarin ausgerechnet in einer Umkleidekabine einen Toten.

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Wenn die Vergangenheit zurückkehrt: Satirischer Blick auf Politik und Gesellschaft

Buchcover: Sie ist zurück

Ein Frührentner erklärt der Welt den Kampf

Laut Statista waren im Jahr 2009 rund 70 Prozent der Deutschen mit den Politikern und Parteien unzufrieden und glaubten, durch Wahlversprechen belogen worden zu sein. Einer Erklärung der Bundeszentrale für politische Bildung ist zu entnehmen, dass vielen Bürgern die Politik zu kompliziert ist und sie der Meinung sind, „dass ihre Sorgen von den Politikern und Politikerinnen nicht ernst genug genommen würden“. Dies sind einige der Gründe für die zunehmende Politikverdrossenheit der Bürger, zu denen auch der Protagonist in dem satirischen Roman Sie ist zurück* von André G. Schulz zählt: Der Frührentner Horst Nolte lebt im ostdeutschen Einödow, ist sechsundfünfzig Jahre alt und seit Langem mit Erika verheiratet, der er ebenfalls überdrüssig geworden ist. Mit einem Feldstecher patrouilliert der ehemals bei der Reichsbahn Beschäftigte in seiner alten DDR-Uniform durch den Ort und sorgt nach eigener Auffassung für die Sicherheit aller.

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Zwischen WLAN und Weltanschauung: Ein Jugendlicher erklärt die digitale Lebenswelt

Cover von What’s App, Mama? von Robert Campe

Einblicke in die Online-Welt der Teenager

Robert Campe verfasst mit sechzehn Jahren das Buch What’s App, Mama?, in dem er Eltern erklärt, warum Teenager wie er den Großteil ihres Tages mit Computer, Smartphone oder Tablet online verbringen. Zu Beginn stellt er einen Test vor, der Erwachsenen Aufschluss darüber gibt, wie gut sie sich im Internet auskennen. Campe beschreibt die Vorteile des sozialen Netzwerks Facebook, nennt aber auch Aspekte, die ihn „nerven“. Zudem erläutert er die Möglichkeiten, die WhatsApp und das besonders „coole“ Snapchat bieten.

Er geht auf die Plattform Twitter ein und erklärt, wie jeder auf YouTube Videos hochladen kann. In diesem Zusammenhang verweist er auf einige YouTuber, die durch Werbung beachtliche Einnahmen erzielen. Gleichzeitig hebt er hervor, dass die auf YouTube verfügbaren Inhalte durchaus die Kosten für einen Nachhilfelehrer ersetzen können.

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Die Frau, die Deutschlands Umgang mit Sexualität veränderte

Buchcover: Beate Uhse - Ein Leben gegen Tabus von Katrin Rönicke

Vom Fliegen zur Unternehmerin

Aus heutiger Sicht ist es kaum zu glauben, dass noch im Jahr 1969 ein Gutachter vor Gericht ausgesagt hat: „Der Orgasmus der Frau ist als natürlich anzusehen“. In der Biografie Beate Uhse – Ein Leben gegen Tabus* zeichnet Katrin Rönicke den Lebensweg der im Jahr 1919 als Beate Köstlin geborenen Pionierin in Sachen enttabuisierter Sexualität nach.

Als Tochter gebildeter Eltern besucht sie bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten eine Schule auf Juist. Die sportbegeisterte junge Frau wird Fähnleinführerin beim Bund Deutscher Mädel und erwirbt mit achtzehn Jahren den ersehnten Flugschein. Nach dem Ablegen einer Kunstflugprüfung lernt sie ihren ersten Mann Hans-Jürgen Uhse kennen, einen Kunstfluglehrer. Die Autorin schildert die ersten Jahre dieser vom Krieg überschatteten Beziehung, die überstürzte Heirat, den frühen Tod ihres Mannes sowie ihren Kampf, den gemeinsamen Sohn allein durchzubringen.

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Kreuzfahrt mit Augenzwinkern: Bettina Querfurths Ratgeber für Neulinge und Neugierige

Buchcover: Wo bitte geht’s zum Meer? von Bettina Querfurth

Einstieg mit Selbsttest: Bin ich ein Kreuzfahrt-Typ?

Bettina Querfurth hat über viele Jahre hinweg eigene Erfahrungen auf Kreuzfahrten rund um den Globus gesammelt. Ihr Buch Wo bitte geht’s zum Meer?* beginnt sie mit einem augenzwinkernden Test, der klären soll, ob man sich für die Teilnahme an einer Kreuzfahrt eignet. Dazu hat sie Fragen entwickelt, die typische Situationen an Bord simulieren und zur Selbsteinschätzung einladen.

Buchung mit Bedacht: Route, Schiff und versteckte Kosten

Bereits bei der Buchung sollten einige Punkte beachtet werden, damit die Reise den eigenen Vorstellungen entspricht. Ein kleineres Schiff kann im Gegensatz zu den heutigen „Riesenpötten“ nahezu jeden Hafen ansteuern – ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen Route und Schiff.

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Gutenachtgeschichten mit Biss: Ein literarischer Streifzug durch das Managerleben

Cover von Morbus Meeting – Gutenachtgeschichten für Manager von Thomas Biermann

Persönliche Erfahrungen als literarischer Rohstoff

Thomas Biermann konnte für seine einunddreißig Gutenachtgeschichten für Manager* zumindest teilweise auf eigene Erlebnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Manager und später als Professor für Betriebswirtschaft zurückgreifen. Wie zu erwarten, kreisen viele seiner Geschichten um Seminare und Konferenzen. So erkrankt ein Abteilungsdirektor etwa an „Morbus Meeting“, weil er irrtümlich glaubt, überall und jederzeit gebraucht zu werden. Auch ein Controller, der keinerlei Verständnis für die Arbeit an der Basis zeigt, kann fatale Folgen haben.

Der Autor erzählt vom Aufstieg einer Schreibkraft zur Direktionsassistentin und eines Lehrlings zum Vorstandsvorsitzenden, während sich ein anderer mit der Rolle des ewigen Stellvertreters abfinden muss.

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Zwischen rosa Badehose und Doppelmoral: Volker Surmanns Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“

Cover von Mami, warum sind hier nur Männer? von Volker Surmann

Ein Urlaub, der alles verändert

Während eines Familienurlaubs auf Sardinien kommt es zwischen Ilka und ihrem Mann Dennis zu einem Streit, nachdem er sie erneut mit einer anderen Frau betrogen hat. Hals über Kopf verlässt sie ihn daraufhin mit den beiden Kindern Thea und Felix. Doch wegen eines Motorschadens an ihrem Auto kommt sie nicht weit. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als ausgerechnet in einem Gay-Resort für eine Nacht unterzukommen.

Obwohl Helmer, der Betreiber des Schwulenhotels, Ilka und die Kinder nur widerwillig aufnimmt, macht er ihr am nächsten Morgen das Angebot, auch für die verbleibenden drei Tage bis zum Heimflug zu bleiben. Auf die pubertierende Thea und ihren sechsjährigen Bruder Felix, der bevorzugt eine rosa Badehose trägt, warten aufregende Tage. Sie machen Bekanntschaft mit Olga, einem Transvestiten, sowie einem schwulen Männerchor.

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Wenn das Opfer lügt – ein Kriminalroman über falsche Anschuldigungen

Buchcover: Engelsspiel von Klaus Schuker

Die Ausgangslage: Ein riskantes Abenteuer mit fatalen Folgen

Nicht ohne Grund ist bei einer gynäkologischen Untersuchung durch einen männlichen Arzt in der Regel eine Sprechstundenhilfe anwesend – als Absicherung gegen mögliche Anschuldigungen. Ein Mann läuft prinzipiell immer Gefahr, einer Vergewaltigung oder zumindest einer unsittlichen Berührung bezichtigt zu werden. Genau das widerfährt Daniel Schönwind in dem Kriminalroman Engelsspiel* von Klaus Schuker.

Auf der Heimfahrt von einer betrieblichen Grillfeier nimmt Daniel eine junge, aufreizend gekleidete Anhalterin mit. Sie provoziert ein sexuelles Abenteuer, auf das er sich einlässt. Am nächsten Morgen, beim Frühstück mit seiner Lebensgefährtin Karin und der gemeinsamen achtjährigen Tochter Ramona, die ihm alles bedeutet, steht plötzlich Kriminalhauptkommissarin Beatrice Weber mit ihrem Kollegen Plattner vor der Tür – das böse Erwachen beginnt.

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Zwischen Forschung und Schicksal: Gottfried Schatz’ Roman Postdoc

Buchcober: Postdoc von Gottfried Schatz

Ein junger Biochemiker in New York

Der 29-jährige promovierte Biochemiker Dr. Antal von Némethy aus Wien erhält im Juni 1975 von Alexander Cherascu ein großzügiges Stipendium und nimmt seine Arbeit als Postdoc in dessen privatem Krebsforschungszentrum in New York auf. Von seiner Kollegin Ilona Kováčová, die wie er ungarische Wurzeln hat, erhofft er sich berufliche Ratschläge. Die beiden kommen sich auch privat näher, doch Ilona gibt ihm zunehmend Rätsel auf. Schließlich behauptet sie, ihr Chef Cherascu – von allen nur Sandor genannt – habe mit ihrer Entdeckung Karriere in den USA gemacht. Nach drei Monaten am Institut wird Antal eines Morgens überraschend vom Gerichtsmediziner Dr. Pereira mit dem Tod seiner geliebten Ilona konfrontiert.

Rätselhafte Hinweise und persönliche Schicksalsschläge

In einem Abschiedsbrief berichtet Ilona von einem Gespräch mit Dr. Marika Varga. Antal hofft, von ihr mehr über die Umstände zu erfahren, die zu Ilonas Tod geführt haben.

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Die Stunde der Patinnen – Frauen an der Spitze der Mafia

Cover von Die Stunde der Patinnen von Mathilde Schwabeneder

Ein Blick hinter die Kulissen des organisierten Verbrechens

Mathilde Schwabeneder gibt in ihrem Buch Die Stunde der Patinnen* Einblick in die Strukturen des organisierten Verbrechens: der Cosa Nostra in Sizilien, der Camorra in Kampanien und der gewalttätigsten unter ihnen, der ’Ndrangheta in Kalabrien. Allen ist gemein, dass sie strenge Regeln für die Mitglieder der „Ehrenwerten Gesellschaft“ aufgestellt haben. Ein Ehebruch oder Verrat bedeutet meist den Tod. Junge Mädchen werden unter Gewaltanwendung in eine Ehe gedrängt, wenn es den rivalisierenden Clans Vorteile bringt – und zur Rettung der Ehre schrecken Familien nicht einmal vor Kindermord zurück.

Frauen, die Macht übernehmen

Anhand von 17 Einzelschicksalen zeichnet die Autorin ein Porträt der Mafiosifrauen, die längst keine untergeordnete Rolle mehr spielen.

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