Ein Winter voller Geheimnisse – Morris und die Suche nach Halt

Cover von Morris von Bart Moeyaert und Sebastian Van Doninck

Ein Einstieg, der direkt ins Geschehen zieht

Bart Moeyaert beginnt sein Kinderbuch Morris damit, dass der Leser direkt mit DU angesprochen wird: DU stehst am Fenster und siehst, wie es zu schneien beginnt. Sobald genug Schnee gefallen ist, kannst DU einen Schneemann bauen – mit einer Karotte, zehn Knöpfen und einem Eimer. Das Ergebnis ist ein Riesenschneemann, dreimal so groß wie DU.

Deine Eltern bringen DIR Fäustlinge gegen die Kälte und versprechen heißen Kakao. Fast so viel Glück wie Morris hast DU allerdings nicht, denn Morris darf eine Weile bei seiner Oma in den Bergen wohnen.

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Wenn die Eltern weg sind: Ein Abend voller Chips, Grusel und Chaos

Cover von Gutenachtgeschichten für Celeste von Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke

Allein zu Hause – und schon beginnt das Abenteuer

Die Eltern von Boris und Celeste sind bei ihren Nachbarn zum Geburtstag eingeladen und lassen ihre Kinder zum ersten Mal ganz allein zu Hause. Boris soll als der Ältere für das Abendbrot sorgen, seine Schwester ins Bett bringen und ihr dort eine Gutenachtgeschichte vorlesen. Doch statt des bereitgestellten Vollkornbrots, der Paprika und des Salats gibt es für die Geschwister Kartoffelchips und Kekse zum Abendessen. Und obwohl die Eltern ausdrücklich verboten haben, noch einen Film zu schauen, sieht Boris sich einen Gruselfilm an und schickt Celeste währenddessen zum Zähneputzen ins Bad.

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Neunzehn Minuten bis zum Verschwinden – Frankies abenteuerlichster Tag beginnt

cover von Frankie und wie er die Welt sieht von Zoran Drvenkar

Ein Gespräch über Eltern, Schmerz und Erdbeershakes

Der zehnjährige Frankie sitzt mit seiner vier Jahre älteren Schwester Delia in einer Berliner Eisdiele. Sie sprechen über ihre Eltern: Der Vater lebt seit drei Monaten bei seiner neuen Partnerin Natalie, und nachts hören die Geschwister ihre Mutter weinen. Aus Kummer isst sie viel und hat bereits zwanzig Kilogramm zugenommen.

Während Frankie glaubt, dass ein Gespräch mit dem Vater helfen könnte, ist Delia überzeugt, dass er nicht zuhören wird. So sicher, wie niemand vier Erdbeershakes hintereinander trinken könne. Doch Frankie belehrt sie eines Besseren – und verschwindet nach dem letzten Shake auf die Toilette. Als er nicht zurückkehrt, fragt sich Delia: Hat er sich wieder „unsichtbar gemacht“, wie vor zwei Jahren?

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Wir sind (die) Weltklasse – Die verschwundene Matilda von Tanya Lieske und Sybille Hein

Cover von Wir sind (die) Weltklasse – Die verschwundene Matilda von Tanya Lieske und Sybille Hein

Ein neues Leben, ein großes Geheimnis

Irina ist mit ihrer Mutter Larissa wegen des Krieges aus Russland nach Deutschland geflohen. Während Irina inzwischen gut Deutsch spricht und die dritte Klasse besucht, kann ihre Mutter sich nur auf Russisch verständigen. Nach den Sommerferien übernimmt überraschend die Schuldirektorin Frau Grützkow die Begrüßung der Kinder – denn Klassenlehrerin Frau Meister ist bei der Polizei. Der Grund: Matilda, der im letzten Schuljahr gebaute Stegosaurus, ist über die Ferien verschwunden. Kurz darauf erscheint Frau Meister mit zwei Polizisten zur Spurensicherung. Gefunden werden ein graues Stoppelhaar, eine „Twickers“-Tüte, ein halber „Radierflums“ und ein blauer Wollfussel.

Irinas Alltag – und ein Plan entsteht

Zu Hause wartet bereits Boris, der Freund ihrer Mutter, der am liebsten mit Larissa nach Berlin ziehen würde. Für Irina ein Albtraum – sie möchte unbedingt in ihrer geliebten Igelklasse bleiben.

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Lou auf großer Suche – Ein Eichhörnchen, ein Traum und ein süßer Schatz

Cover von Lou und der geheimnisvolle Süßigkeitenschatz von Bine Pauli

Ein Traum von Süßigkeiten und ein fauler Abenteurer

Eines Morgens wird das Eichhörnchen Lou vom Trommeln des Spechts Rosali geweckt. Eigentlich möchte Lou noch gar nicht aufstehen – zu schön war sein Traum von einem Land voller paradiesischer Süßigkeitenberge. Rosali erinnert ihn zwar daran, dass Süßes schlecht für die Zähne ist, doch Lou lässt sich davon nicht beeindrucken. Während Rosali fleißig arbeitet und Nüsse sammelt, zieht Lou es vor, faul zu sein und lieber auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit einem Bündel Nüsse und seinem Lieblingskissen macht er sich auf den Weg. Rosali bleibt zurück, verspricht aber, auf ihn zu warten.
Neue Freunde und ein geheimnisvolles „Miau“

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Wenn Wut zu Mut wird – Pattis Weg nach oben

Cover von Patti packts an von Edith Schachinger

Ein frustrierender Start in die Sportstunde

Für Patti steht Sportunterricht auf dem Plan. Ihre Lehrerin, Frau Schönbügel, erlaubt den Kindern, eine Stange hinaufzuklettern. Peter und Maira sind bereits gescheitert. Auch Patti findet selbst beim dritten Versuch keinen Halt – und die Wut packt sie: „Warum geht das nicht?“ Sie stampft auf den Boden, schreit ihre Frustration heraus und wird von den Mitschülern ausgelacht. Enttäuscht und verletzt zieht sie sich in eine Ecke zurück. Sie ist wütend auf die Stange, auf die Lehrerin – und am meisten auf sich selbst. In diesem Moment hasst sie die Sportstunde und die ganze Welt, während die anderen zumindest weiterprobieren.

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Wer bin ich – und wer darf ich sein? Ein Sachbuch, das Horizonte öffnet

Cover von Mach dir die Welt von Raffaela Schöbitz

Ein Einstieg über Abkürzungen, der viel erklärt

Beim Sachbuch Mach dir die Welt wäre es eigentlich sinnvoll, mit dem Glossar am Ende zu beginnen. Dort wird das im Text häufig verwendete Akronym LGBTQIA+ erläutert: L für lesbisch, G für gay bzw. schwul, B für bisexuell, T für transgender oder transident, Q für queer, I für intergeschlechtlich und A für asexuell. Weil diese Buchstabenkombination nicht alle Identitäten des queeren Spektrums abbilden kann, ergänzt ein Pluszeichen die Abkürzung. Das Gendersternchen wiederum zeigt an, dass verschiedene Endungen möglich sind.

Dreißig queere Lebenswege – erzählt wie aus erster Hand

Raffaela Schöbitz stellt dreißig queere Persönlichkeiten vor, jeweils in einer Form, als würden sie selbst aus ihrem Leben berichten. Dass dies nicht wörtlich möglich ist, zeigt spätestens das Beispiel der vor über dreitausend Jahren lebenden Hatschepsut.

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Rom entdecken – Ein Reiseführer für Jugendliche, Familien und neugierige Entdecker

Cover von Rom erleben von Thomas Glaw und Dorothea Lubahn

Ein Einstieg, der direkt in die Stadt führt

Der Reiseführer Rom erleben ist speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen, Jugendgruppen und Familien ausgerichtet. Bereits auf der Innenseite des Covers findet sich eine Übersicht über den öffentlichen Nahverkehr mit Bus, Tram und Metro. Deshalb startet und endet die erste Wegbeschreibung an einer Metro- bzw. Tramhaltestelle. Zu besichtigen sind an dieser Stelle der Palatin, das Forum Romanum, das Kolosseum sowie die Kaiserforen.

Historisches Rom – Wege durch die Vergangenheit

Bei einem Spaziergang durch das historische Rom werden alle auf dem Weg liegenden Gebäude, Plätze und Statuen ausführlich erläutert.

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Wenn ein Junge seinen eigenen Weg findet – zwischen Cello, Tutu und Identität

Cover von Ich schenk dir ein A von Thomas J. Hauck

Adrians Sehnsucht nach Musik und Tanz

Adrian spielt Cello, und sein größter Wunsch ist es, eines Tages in einem berühmten Orchester zu musizieren. Auf dem Weg zur Musikschule bleibt er oft am Ballettsaal stehen und beobachtet fasziniert die tanzenden Mädchen. Als sich eines Tages ein Mädchen aus der Ballettklasse über die Vorstellung lustig macht, er könne als Junge in einem Tutu tanzen, bringt Adrian vor Verlegenheit kaum ein Wort heraus. Doch sie entschuldigt sich sofort mit einer Pirouette und erklärt, es sei nur ein Scherz gewesen – Adrian jedoch bleibt sprachlos zurück.

Zwischen Orchestergraben und Ballettsaal

Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Großmutter besucht Adrian eine Ballettaufführung, begleitet von einem Orchester. Besonders die glitzernden Tutus der Tänzerinnen ziehen ihn in ihren Bann.

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Ein Affe, ein Mädchen – und ein Kunststück, das alles verändert

Cover von Maimun von Sahar Abdallah

Ein Morgen in Kairo – und ein Bild aus der Vergangenheit

Tuha lebt mit ihrem Vater, der als Gaukler sein Geld verdient, und ihrem Affen Maimun in einem dicht besiedelten Stadtviertel Kairos. Beim Frühstück entdeckt sie in der Zeitung ein altes Foto aus der Zeit der Pharaonen: Ein Affe spielt darauf Harfe. Für Tuha ist sofort klar, dass Affen schon seit Ewigkeiten gespielt und getanzt haben.

Gemeinsam mit ihrem Vater und Maimun zieht sie durch die Gassen bis zu einem Platz voller Gaukler. Dort tanzen Tuha und Maimun im Takt der Musik, die der Vater auf dem Tamburin schlägt. Nach einer Pause mit Pfefferminztee geht es weiter.

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