Zwischen Liebe und Abgrund: Eine Jugendgeschichte mit Tiefgang

Cover von Die Welt von Max und mir von Isolde Sammer

Janas Weg zur großen Liebe

Mit neunzehn Jahren bereitet sich Jana auf ihr Abitur vor. Ihr Vater ist ein bekannter Schauspieler, und gemeinsam mit ihren Eltern, dem älteren Bruder Jo und dem Nesthäkchen Lisa lebt sie in einem noblen Villenort von Berlin in einem großzügigen Haus. In der Schule wird sie auf Max aufmerksam, einen neuen Schüler, der bereits zwei Jahre älter und musisch talentiert ist. Nachdem er auf der Schulweihnachtsfeier als Solist aufgetreten ist und sich vor ihr verbeugt hat, geht sie zu ihm auf die Bühne. Er nimmt sie mit in seine Garderobe und später in seine bescheidene Wohnung. Für beide ist es die große Liebe.

Auch Janas Eltern akzeptieren die Beziehung und nehmen den jungen Mann herzlich in die Familie auf. Als Belohnung für Janas gute Abiturnoten werden beide zu einem Urlaub auf die Seychellen eingeladen.

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Identität im Wandel: „Changers – Drew“ als Auftakt einer außergewöhnlichen Jugendbuchreihe

Buchcover: Changers - Drew

Ein Neuanfang mit unerwarteten Folgen

Changers – Drew* ist der erste Band einer vierteiligen Jugendbuchreihe von T Cooper und Allison Glock-Cooper, erschienen im Kosmos Verlag. Der 14-jährige Teenager Ethan zieht mit seinen Eltern von New York nach Genesis in Tennessee. Die Umzugskartons sind noch nicht ausgepackt, und Ethan fühlt sich fremd in der neuen Umgebung. Umso irritierender ist das Verhalten seiner Eltern am Abend vor seinem ersten Tag an der neuen Highschool: Sie verabschieden sich von ihm, als würde er zur Armee eingezogen. Ethan hofft, am nächsten Morgen als der Typ aufzuwachen, der er immer sein wollte – selbstbewusst, witzig und erfolgreich bei Mädchen.

Ein Blick in den Spiegel verändert alles

Doch es kommt völlig anders: Als Ethan am nächsten Morgen erwacht und in den Spiegel blickt, muss er erschrocken feststellen, dass er sich in ein Mädchen verwandelt hat.

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Auf der Suche nach der verlorenen Wahrheit

Eine Reise durch Beile Ratuts Roman „Nachhall“

Buchcover: Nachhall von Beile Ratut

Espens rätselhafte Reise

Der Politiker und Jurist Friedrich Barthelemy war stolz auf seine Tochter Espen, als sie sich für ein Politikstudium entschied. Heute ist die gebildete Frau auf der Durchreise – ihrer letzten Reise auf der Suche nach der Wahrheit. An der Grenzstation hofft sie, dass man ihr den Weg zum „Haus der Freude“ erklärt. Enttäuscht irrt sie als Fremde durch die Stadt, nimmt sich ein Zimmer und muss auf den Transport warten, der sie zu ihrem Ziel bringen soll.

In den Gassen, im Gasthaus oder Kaffeehaus trifft sie auf Menschen, die ihr von einem verlorenen Mädchen erzählen und davon, dass sie selbst etwas verloren habe. Doch Espen weiß nicht, was das sein soll. Immer wieder wird sie gefragt, ob sie sich nicht schäme. Sogar Personen dringen in ihr Zimmer ein, deren Identität ihr unbekannt ist.

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Silver Linings – Ein tragikomischer Roman über Hoffnung, Erinnerung und zweite Chancen

Buchcover: Silver Linings von Matthew Quick

Pat Peoples – Rückkehr aus der Psychiatrie und ein Ziel vor Augen

Als der 34-jährige Pat Peoples auf Betreiben seiner Mutter aus der Psychiatrie entlassen wird, verfolgt er nur ein Ziel: Er möchte seine Frau Nikki zurückgewinnen. Seiner Ansicht nach befinden sie sich lediglich in einer vorübergehenden Auszeit. Weil sie Männer mit gut entwickeltem Oberkörper mag, hat Pat „an dem schlimmen Ort“, wie er die Psychiatrie nennt, ein intensives Sportprogramm absolviert und ist nun topfit. Er liest ihre Lieblingsbücher, die ihm seine Mutter aus der Bibliothek besorgt, und folgt seiner neuen Lebensphilosophie: lieber nett sein, als Recht zu haben. Alles nur, um endlich der Mann zu werden, den Nikki verdient hat.

Familie, Football und eine vergessene Vergangenheit

Doch seine Familie steht einer Wiedervereinigung mit Nikki skeptisch gegenüber. Die Mutter hat die Hochzeitsfotos von den Wänden entfernt und behauptet, sie seien wegen der wertvollen Rahmen gestohlen worden.

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Zwölf Frauen, zwölf Grenzmomente – Einblick in Nadine Kegeles „Annalieder“

Buchcover: Annalieder von Nadine Kegele

Schwestern, Erwartungen und ein Pailettenkleid

Helene wollte ihrer kleinen Schwester Anna nur ihren Freund Mats vorstellen, weil sie auf beide stolz war. Sie konnte nicht ahnen, dass sie Gefallen aneinander finden. Gestern Abend und heute in der Früh hat sie nichts gegessen, damit ihr Pailettenkleid gut sitzt. Eigentlich hat sie Glück, nicht in Annas Haut zu stecken, in ihrem weißen Kleid. „Anna sein“ und elf weitere Geschichten werden von Nadine Kegele in Annalieder* jeweils aus der Perspektive einer weiblichen Protagonistin erzählt.

Körper, Schmerz und fragile Begegnungen

Eine Frau greift in „Die Farbe Blut“ nach dem Duschgel und schneidet sich dabei mit dem Rasierer in die Brustwarze. Sie ist unsicher, ob sie zu ihrem praktischen Arzt oder zu ihrem Gynäkologen gehen soll.

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Max Frisch: Der Schriftsteller, der nie aufgehört hat zu hinterfragen

Buchcover: Jetzt nicht die Wut verlieren von Ingeborg Gleichauf

Vom Fußballtraum zur literarischen Karriere

Von einer Torwart-Karriere hat Max Frisch als Junge geträumt – gefeiert wurde er später jedoch nicht als Fußballstar, sondern als Schriftsteller. Die aufwändig recherchierte Biografie Jetzt nicht die Wut verlieren* von Ingeborg Gleichauf zeichnet anhand seiner Tagebucheintragungen und Briefe den Weg eines außergewöhnlichen Menschen nach, der trotz eines bürgerlichen Lebens unangepasst war und sich stets als Außenseiter fühlte.

Sprache als Spiegel der Erinnerung

Max Frisch, der die Großschreibung konsequent missachtete, verarbeitete in seinen Werken viele Kindheitserfahrungen. Gesammelte Erkenntnisse, Eindrücke und sämtliche Wahrnehmungen wurden für ihn zu Rohmaterial für neue Texte – seien es Theaterstücke oder Romane. Seine Protagonisten waren sein Sprachrohr.

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