Zwischen rosa Badehose und Doppelmoral: Volker Surmanns Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“

Cover von Mami, warum sind hier nur Männer? von Volker Surmann

Ein Urlaub, der alles verändert

Während eines Familienurlaubs auf Sardinien kommt es zwischen Ilka und ihrem Mann Dennis zu einem Streit, nachdem er sie erneut mit einer anderen Frau betrogen hat. Hals über Kopf verlässt sie ihn daraufhin mit den beiden Kindern Thea und Felix. Doch wegen eines Motorschadens an ihrem Auto kommt sie nicht weit. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als ausgerechnet in einem Gay-Resort für eine Nacht unterzukommen.

Obwohl Helmer, der Betreiber des Schwulenhotels, Ilka und die Kinder nur widerwillig aufnimmt, macht er ihr am nächsten Morgen das Angebot, auch für die verbleibenden drei Tage bis zum Heimflug zu bleiben. Auf die pubertierende Thea und ihren sechsjährigen Bruder Felix, der bevorzugt eine rosa Badehose trägt, warten aufregende Tage. Sie machen Bekanntschaft mit Olga, einem Transvestiten, sowie einem schwulen Männerchor.

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Hebammerich – Wenn Liebe den Kreißsaal rockt

Buchcover: Hebammerich von Katrin Einhorn

Ein Jahrestag mit Hindernissen

Charlotte und Nils feiern ihren dreijährigen Jahrestag. Während Charlotte von Nils’ einfallslosem Geschenk enttäuscht ist, hat sie sich für ihn etwas ganz Besonderes ausgedacht: ein Wochenende in London inklusive Konzertkarten. Die Vorfreude währt jedoch nur kurz – denn Nils stellt fest, dass ausgerechnet an diesem Termin die Kölner Rockwoche stattfindet. Ein Streit ist vorprogrammiert.

Charlotte, die sich bereits Hoffnungen auf eine dauerhafte Beziehung gemacht hat, fühlt sich zunehmend vernachlässigt und unverstanden. Die meisten Samstagabende verbringt sie allein zu Hause, während Nils nur seine Band und sein Schlagzeug im Kopf hat. Für ihren Beruf als Hebamme interessiert er sich kaum und hört ihr nicht einmal richtig zu.

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Die Stunde der Patinnen – Frauen an der Spitze der Mafia

Cover von Die Stunde der Patinnen von Mathilde Schwabeneder

Ein Blick hinter die Kulissen des organisierten Verbrechens

Mathilde Schwabeneder gibt in ihrem Buch Die Stunde der Patinnen* Einblick in die Strukturen des organisierten Verbrechens: der Cosa Nostra in Sizilien, der Camorra in Kampanien und der gewalttätigsten unter ihnen, der ’Ndrangheta in Kalabrien. Allen ist gemein, dass sie strenge Regeln für die Mitglieder der „Ehrenwerten Gesellschaft“ aufgestellt haben. Ein Ehebruch oder Verrat bedeutet meist den Tod. Junge Mädchen werden unter Gewaltanwendung in eine Ehe gedrängt, wenn es den rivalisierenden Clans Vorteile bringt – und zur Rettung der Ehre schrecken Familien nicht einmal vor Kindermord zurück.

Frauen, die Macht übernehmen

Anhand von 17 Einzelschicksalen zeichnet die Autorin ein Porträt der Mafiosifrauen, die längst keine untergeordnete Rolle mehr spielen.

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Erotisches Chaos und Haschkekse: Eine Romananalyse

Buchcover: Gib’s mir, Schatz! von Ellen Berg

Wenn die Lust schwindet: Annes Dilemma und Tess’ Flaute

Die 38-jährige Anne und ihre Freundin Teresa, genannt Tess, verbindet eine über zehnjährige Freundschaft, die ihren Ursprung in einem Yogakurs fand. Anne, die seit sechs Jahren verheiratet ist und sich oft zwischen Job und Muttersein aufgerieben fühlt, sieht den samstäglichen Treffen mit Tess als willkommene Abwechslung und kleines Highlight. Doch diesmal ist ihre Stimmung getrübt. Die lange Sexflaute mit ihrem Mann Joachim und seine erneute Abweisung am Vorabend haben Anne frustriert. Sie sehnt sich nach Lust und Leidenschaft, doch seit der Geburt ihres fünfjährigen Sohnes Lars haben die intimen Momente drastisch abgenommen, fast auf null. Für Anne tickt die Uhr, denn der Wunsch nach einem zweiten Kind ist groß und die Zeit drängt. Auch bei der kinderlosen Tess, die mit dem Mittdreißiger Bernd zusammenlebt, der sich als Hausmann betätigt, herrscht im Bett gähnende Leere.

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Zwölf Frauen, zwölf Grenzmomente – Einblick in Nadine Kegeles „Annalieder“

Buchcover: Annalieder von Nadine Kegele

Schwestern, Erwartungen und ein Pailettenkleid

Helene wollte ihrer kleinen Schwester Anna nur ihren Freund Mats vorstellen, weil sie auf beide stolz war. Sie konnte nicht ahnen, dass sie Gefallen aneinander finden. Gestern Abend und heute in der Früh hat sie nichts gegessen, damit ihr Pailettenkleid gut sitzt. Eigentlich hat sie Glück, nicht in Annas Haut zu stecken, in ihrem weißen Kleid. „Anna sein“ und elf weitere Geschichten werden von Nadine Kegele in Annalieder* jeweils aus der Perspektive einer weiblichen Protagonistin erzählt.

Körper, Schmerz und fragile Begegnungen

Eine Frau greift in „Die Farbe Blut“ nach dem Duschgel und schneidet sich dabei mit dem Rasierer in die Brustwarze. Sie ist unsicher, ob sie zu ihrem praktischen Arzt oder zu ihrem Gynäkologen gehen soll.

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Zwischen Mythos und Wirklichkeit

Porträtder Autorin Stefanie Philipp
Bildquelle: Stefanie Philipp

Stefanie Philipp über Amazonen, historische Recherche und die Entstehung ihres Romans

Stefanie Philipp wurde 1970 in Kiel geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ein Studium der Volkswirtschaftslehre und hielt sich zeitweise in Frankreich und der Volksrepublik China auf. Gefördert wurde sie durch Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Europäischen Union sowie der Heinz-Nixdorf-Stiftung. Bis vor neun Jahren arbeitete sie als Unternehmens- und Aktienanalystin.

Seit ihrer frühesten Kindheit zählt das Schreiben zu ihren Leidenschaften, und so hat sie bereits mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. In diesem Jahr folgte die Veröffentlichung ihres ersten Romans Der Sohn der Amazone.

Seit 2008 ist sie Mitglied im Literaturkreis ERA e. V. in Ratingen. Außerdem greift sie mit ihren „Schauerliedern“ gerne zur Gitarre. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Mülheim an der Ruhr.

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Der Mythos der Amazonen: Wahrheit oder Legende?

Buchcover: Der Sohn der Amazone von Stefanie Philipp

Mythos, Sage und Legende

Mit dem Begriff Mythos werden Sagen, Märchen und Legenden verbunden. Tatsächlich ähneln sie sich oftmals und stützen sich auf eine lange Tradition. Diese sehr alten Erzählungen enthalten meist religiöse oder magische Vorstellungen. Menschen und Kulturen wollen damit ihre Weltanschauung zum Ausdruck bringen. Auch wenn heute noch viele Menschen davon überzeugt sind, dass die zu einem Mythos gewordene Überlieferung der Wahrheit entspricht, kann sie keiner rationalen Prüfung standhalten.

Der historische Roman Der Sohn der Amazone von Stefanie Philipp befasst sich mit der griechischen Mythologie kämpferischer Frauen, den Amazonen. In einer Ausstellung zu den Amazonen im Historischen Museum Speyer, die dort bis Februar 2011 zu sehen war, hieß es, dass der Mythos der Amazonen der Fantasie von Männern entsprungen sei, weil sie die Vorstellung von Frauen in Kämpfergestalt reizte.

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Ein unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen einer ungewöhnlichen Agentur

Buchcover: Die Rache-Agentur von Annie Sanders

Eine ganz besondere Dienstleistung: „Domestic Angels“ im Wandel

Die beiden Frauen Flick und Georgie betreiben die Agentur „Domestic Angels“ und sind grundsätzlich für jeden da. Ihre Kunden reichen von Handelsvertretern bis zu Urlaubern, deren Wohnungen während der Abwesenheit betreut oder Haustiere gepflegt werden sollen. Doch das Dienstleistungsangebot nimmt eine unerwartete Wendung: Eine erste Kundin bittet die beiden, ihren Ehemann zu überwachen – sie vermutet eine Affäre. Aus Neugier nehmen Flick und Georgie den Auftrag an und betreten damit unbekanntes Terrain. Fortan agieren sie als „Rache-Engel“ und spionieren dem angeblich untreuen Ben Houghton hinterher. Doch der entpuppt sich als weit intelligenter, als erwartet, und konfrontiert die beiden mit seinen eigenen Recherchen.

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