Ein Nicht-Märchen
Das Nicht-Märchen Kinderbuch Josch, der Froschkönig* beginnt nicht mit „Es war einmal…“, sondern mit „Es ist…“, wobei Jessica die Tochter von Karl König ist. Anstelle eines Schlosses wohnt sie mit ihren Eltern und den Geschwistern Jana und Jonas in einer Zweizimmerwohnung, spielt natürlich nicht mit einer goldenen Kugel, sondern lieber mit dem Fußball, der Schlossplatz wird durch eine Wiese ersetzt und der Brunnen durch einen Teich. Nicht zu fassen: Aber Jana und Jonas glauben tatsächlich daran, dass sich ihr Plastikfrosch aus dem Kaugummiautomaten eines Tages „in den süßen Typen von der 3B verwandelt“!
Nachdem mit Jessica niemand Fußball spielen will, geht sie alleine in den Park. Sie traut sich nicht, die anderen Kinder zu fragen, ob sie mitspielen darf. Einsam sitzt sie so an dem Matschloch, einem früheren Teich, und wirft den Ball in die Höhe, fängt ihn wieder auf… bis ihr Ball in der Matsche landet.
weiterlesenJosch, der Froschkönig von Petra Piuk und Gemma Palacio
Peggy Diggledey ist die Heldin in dem Kinderbuch Peggy Diggledey – Kein Problem, Herr Kapitän! von Wolfram Eicke. Wegen der englischen Vorfahren der Familie wird der Name wie Diggel-Die ausgesprochen. Mit ihren Eltern, dem Hund Klabauter und Papagei Pelle lebt sie auf einer Insel. Eines Tages vermieten die Eltern eines ihrer Gästezimmer an Adem Bursa, der auf der Insel eine Fischfabrik bauen möchte. Peggy lernt seinen Sohn Cengis kennen, der viel lieber Filme anschaut und der Meinung ist, dass auf der Insel nichts los, „tote Hose“ ist. Doch Peggy sieht das ganz anders und erlebt lieber selbst etwas.
Anne-Ruth Wertheim kam im Jahr 1934 als Kind niederländischer Eltern in der niederländischen Kolonie Jakarta zur Welt. Im Jahr 1942 erklärten die Japaner den Niederländern den Krieg, die Bevölkerung wurde in Internierungslager gesperrt. So erging es auch der Autorin Anne-Ruth Wertheim mit ihren Eltern und den Geschwistern Marijke und Hugo. Der Mutter gelang es, Papier und Stifte ins Lager zu schmuggeln, so dass die Kinder alle Ereignisse zeichnerisch festhalten konnten. Seit ihrer Freilassung, so schreibt Anne-Ruth Wertheim in ihrem Vorwort, haben die Aufzeichnungen, die ihr als Erinnerung für das Kinderbuch
In einer nahen Zukunft leidet die Welt unter den Folgen des Klimawandels, und während der größte Teil der Menschheit in Armut lebt, gibt es eine kleine Gruppe von Privilegierten, die ihren Wohlstand genießen können. Diejenigen, die für die Wohlhabenden arbeiten, können ihren Lebensunterhalt bestreiten und hoffen auf eine bessere Zukunft. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist Selbstversorger, der Tauschhandel betreibt um zu überleben, denn für Geld können sie nichts kaufen. Für sie gibt es keine medizinische Versorgung und viele sterben nur, weil sie nicht die notwendigen Medikamente bekommen können.
Die neunjährige Prinzessin Olivia fühlt sich einsam im Königreich von Alez. Sie wächst ohne andere Kinder auf und darf keine öffentliche Schule besuchen. Zu gerne würde sie einmal das Palastgelände verlassen, doch als eines Tages der Ministerpräsident Jeremy Pont und seine Stellvertreterin Gretchen Sparks ihre Eltern, König Tolemy und Paragona, aus dem Palast vertreiben, ist Olivia angesichts der heruntergekommenen, vor Schmutz trotzenden Außenwelt entsetzt. Immerhin haben ihr die ihr zugänglichen Bücher aus dem wohlbehüteten Palast ein wohlhabendes Königreich mit frischem Wasser und blauem Himmel vorgegaukelt. Zudem kann sie sich an Ausflüge mit ihrem Vater als Dreijährige auf einen Aussichtsturm erinnern, von dem sie auf leuchtende Frühlingsblätter und eine friedliche Landschaft blicken konnte.
Der Inhalt des Kinderbuches
Das Kinderbuch
Die Großeltern der heutigen Grundschüler kennen es noch: Das Poesiealbum, in das Freunde und Verwandte einen zumeist sich reimenden Spruch geschrieben haben und, sofern vorhanden, Glanzbildchen geklebt oder in Ermangelung solcher selbst etwas gemalt haben. Längst ist diese Form der Erinnerung durch Freundschaftsbücher mit vorgegebenen Angaben zu eigenen Wünschen oder Vorlieben abgelöst. Zu dem Freundschaftsbuch
Längst haben sich die Rollen der Geschlechter verändert: Frauen besorgen nicht mehr nur den Haushalt und hüten die Kinder, sondern gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, während sich die Männer durchaus auch an den häuslichen Aufgaben beteiligen, indem sie einkaufen, kochen oder die Wäsche aufhängen.