Blumen, die überraschen – und Geschichten, die staunen lassen

Cover von Magie der Blumen von Emmanuelle Kecir-Lepetit

Faszinierende Fakten rund um 37 Blüten

Das Sachbuch Magie der Blumen* stellt – nach den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert – siebenunddreißig Blumen vor. Emmanuelle Kecir‑Lepetit erklärt in der deutschen Übersetzung von Marie Gamillscheg zunächst, wie die Blüte ein‑ oder mehrjähriger Pflanzen bestäubt und befruchtet wird. Auf jeder Doppelseite finden sich ausführliche Informationen zu einer Blüte, ergänzt durch Angaben zur Pflanzenfamilie, zur Blütezeit und zur Größe. Léa Maupetit hat jede Blüte farbig und ganzseitig illustriert.

Schon die erste vorgestellte Blume, die Tulpe, sorgt für Erstaunen: Eine Tulpenzwiebel soll im 16. Jahrhundert mehr als ein Haus gekostet haben – damals war sie eine seltene Kostbarkeit, die erstmal nach Holland importiert wurde. Ebenso überraschend ist die Vorstellung einer Blüte, die bereits zu Zeiten der Dinosaurier existiert haben soll.

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Wenn montags die Savanne Kopf steht – und ein Wasserloch in Gefahr gerät

Cover von Montags ist immer Safari von Johanna Prinz

Ein geplanter Bungalow und große Sorgen

Montags ist immer Safari in der afrikanischen Savanne, deren zentraler Punkt ein Wasserloch mit glitzernden Wellen neben einer Akazie ist. Das Erdferkel Pippa, der afrikanische Madenhacker Horst, Manolo der Löwe und die Erdmännchenbrüder Einz, Zwai und Dreizahn leben glücklich dort und beobachten jeden Montag die Menschen, die sich Touristen nennen. Wenn diese mit ihrem Jeep erscheinen, führen die Tiere ein einstudiertes Theaterprogramm vor.

Eines Tages entdecken sie einen Brief mit einem Bauplan, den die Touristen verloren haben müssen. Die Waldrappe Gisela, die kaum aus ihrem Gebüsch kommt, kann den Inhalt als Einzige lesen.

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Wenn Vergangenheit nachhallt – und eine gefährliche Reise Antworten verspricht

Buchcover: Der Geruch von Ruß und Rosen von Julya Rabinowich

Flucht, Verlust und die Suche nach dem Vater

Madina, die mit ihrer Mutter, Großmutter, Tante Amina und ihrem Bruder Rami zusammenlebt, vermisst ihren Vater Eli, den – wie seinen Bruder Miro – ein unbestimmtes Schicksal ereilt hat. Sie erinnert sich daran, wie sie ihm assistierte, während er heimlich im Keller auf dem Küchentisch operierte, bevor die Familie eines Nachts nur mit Rucksäcken ausgerüstet überstürzt zur Flucht aufbrechen musste. Damals führte sie ihr wochenlanger Weg zu Fuß „durch Wälder, Schluchten, Bäche“, ohne Socken und mit Blasen an den Füßen. Die Großmutter verlor alles: ihr Haus, den Garten, die Hühner und nun auch die Söhne Eli und Miro. Bevor Madina an der Seite ihrer neuen Freundin Laura ein glückliches Leben führen und mit ihr eine Reise nach Italien machen konnte, kam sie zunächst in einer Flüchtlingsunterkunft unter.

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Wasserpistolen‑Alarm in der Sommerhitze – und ein Mann mit glänzenden Schuhen

Cover von Die Lolli-Gäng sucht das Abenteuer von Charlotte Inden

Langeweile, Hitze und die ersten kleinen Abenteuer

Der siebenjährige Theo, sein sechsjähriger Bruder Tom und die dreijährige Lotti sind in ihrem Spiel mal Desperados, Ritter, Superhelden oder Detektive, wobei Theo der beste Spurensucher ist. Noch nie war ihnen so langweilig wie an diesen heißen Tagen. Endlich hören sie ein Auto in ihrer kleinen Gasse, das sie durch den Zaun mit Lottis kleiner roter Wasserspritze bespritzen. Dem Besitzer, einem Mann mit glänzenden schwarzen Schuhen, gefällt das gar nicht, und er beschwert sich wütend bei der Mutter. Auf seine Forderung nach Geld für eine Waschanlage geht sie nicht ein und bittet die Kinder lediglich, nicht mehr auf Autos oder Menschen zu zielen.

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Wenn die Realität verrutscht – Noahs Welt gerät aus den Fugen

Cover von Ganz schön kaputte Tage und wie Noah Oakman sie sieht von David Arnold

Vom Schwimmtalent zum Aussteiger

Alles begann im ersten Jahr an der Highschool von Iverton, als Noah Oakmans bester Freund Alan ihm vorschlug, dem Schwimmteam beizutreten. Noah war schnell, wenn auch nicht der Schnellste. Immerhin gewann er ein Wettschwimmen nach dem anderen, und im nächsten Jahr wurden seine Zeiten beeindruckend gut. In der 11. Klasse verbesserten sie sich weiter, und die ersten Colleges boten ihm ein Schwimmstipendium an. Im Gegensatz zu seinen Eltern war Noah davon nicht begeistert, denn anfangs machte ihm das Schwimmen einfach nur Spaß. Doch als er plötzlich richtig gut wurde, weckte er hohe Erwartungen. Bei einem Langdistanztraining bekam er einen Krampf und musste aus dem Wasser gezogen werden. Er behauptete, Schmerzen im Rücken zu haben, war damit aus der Mannschaft raus und musste nicht mehr schwimmen.

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Ein Mädchen zwischen Wald, Eule und Großstadt – Octobers Leben gerät aus dem Gleichgewicht

Cover von October, October - Die weite, wilde Welt wartet auf mich von Katya Balen

Kindheit im Wald und ein Leben fern der Stadt

Nach der Geburt von October zog es ihre Mutter immer häufiger wegen der dortigen Annehmlichkeiten in die Stadt, bis sie nach vier Jahren gar nicht mehr zurückkam – ein Umstand, für den ihre Tochter sie hasst. Seitdem lebt October allein mit ihrem Vater im Wald. Das Holzhaus hat er selbst gebaut, und beim weit entfernten Nachbarn Bill tauschen sie geerntetes Gemüse gegen Milchprodukte. Nur für dringend benötigte Dinge fahren sie mit dem Land Rover in den nächsten Ort. October liebt das Leben unter dem Sternenhimmel an der Seite ihres Vaters, mit dem sie in eiskaltem Wasser badet und sich anschließend am Lagerfeuer wärmt.

Eine Babyeule und ein folgenschwerer Fund

Nach einem Sturm dreht October mit ihrem Vater eine Runde mit dem Quad durch den Wald und entdeckt eine Babyeule. Sie kann nicht verstehen, dass sie sich nicht um das Tier kümmern darf, obwohl sogar der Wald jedes Jahr ihrer Hilfe bedarf, wenn die Kettensäge zum Ausdünnen der Bäume zum Einsatz kommt.

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Ein Hund im Krieg – Lockes Suche nach Glück, Heimat und den verlorenen Kindern

Cover von So riecht Glück von David Cirici

Ein zerstörtes Zuhause und ein Leben voller Hunger

Der Hund Locke erinnert sich an ein glückliches Leben vor dem Krieg. Bei den Eltern von Janinka und Mirek hatte er es warm, bekam täglich zwei volle Näpfe Futter und lag auf einer Decke im Körbchen. Doch dann weiß er nur noch, wie die Geschwister schrien, ein Blitz aufleuchtete und nichts mehr wie zuvor war. Erst als Männer die Trümmer des Hauses mit Mireks verbogenem Fahrrad und Janinkas Wollpullover wegräumen, versteht er, dass er sein Zuhause verloren hat.

Längst hat Locke Flöhe und Zecken, die er nicht mag, und Hunger. Die Märkte, auf denen früher Fressbares zu finden war, haben geschlossen. Vor den Geschäften schreien die Leute „weg da, dreckiger Köter“ und werfen Steine nach ihm.

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Ein Frosch, ein Freundschaftsbuch und ein ganz anderes Märchen – Jessicas unglaubliches Abenteuer

Cover von Josch, der Froschkönig von Petra Piuk

Ein Märchen, das keines ist

Das Nicht‑Märchen‑Kinderbuch Josch, der Froschkönig beginnt nicht mit „Es war einmal…“, sondern mit „Es ist…“. Jessica ist die Tochter von Karl König. Statt in einem Schloss lebt sie mit ihren Eltern und den Geschwistern Jana und Jonas in einer Zweizimmerwohnung, spielt nicht mit einer goldenen Kugel, sondern lieber mit dem Fußball. Der Schlossplatz wird durch eine Wiese ersetzt, der Brunnen durch einen Teich. Unglaublich: Jana und Jonas glauben tatsächlich, dass sich ihr Plastikfrosch aus dem Kaugummiautomaten eines Tages „in den süßen Typen aus der 3B verwandelt“.

Einsam im Park – und ein sprechender Frosch

Weil niemand mit Jessica Fußball spielen will, geht sie allein in den Park. Sie traut sich nicht, die anderen Kinder zu fragen, ob sie mitspielen darf.

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Peggy Diggledey – Ein Inselabenteuer voller Neugier und Überraschungen

Cover von Peggy Diggledey – Kein Problem, Herr Kapitän! von Wolfram Eicke

Ein neues Gästezimmer und ein ungewöhnlicher Besucher

Peggy Diggledey ist die Heldin in dem Kinderbuch Peggy Diggledey – Kein Problem, Herr Kapitän! von Wolfram Eicke. Wegen der englischen Vorfahren der Familie wird der Name wie „Diggel-Die“ ausgesprochen. Mit ihren Eltern, dem Hund Klabauter und Papagei Pelle lebt sie auf einer Insel. Eines Tages vermieten die Eltern eines ihrer Gästezimmer an Adem Bursa, der auf der Insel eine Fischfabrik bauen möchte. Peggy lernt seinen Sohn Cengis kennen, der viel lieber Filme anschaut und der Meinung ist, dass auf der Insel nichts los, „tote Hose“, sei. Doch Peggy sieht das ganz anders und erlebt lieber selbst etwas.

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Das Gänsespiel von Anne-Ruth Wertheim

Meine Kinderjahre im Internierungslager auf Java!

Das GänsespielAnne-Ruth Wertheim kam im Jahr 1934 als Kind niederländischer Eltern in der niederländischen Kolonie Jakarta zur Welt. Im Jahr 1942 erklärten die Japaner den Niederländern den Krieg, die Bevölkerung wurde in Internierungslager gesperrt. So erging es auch der Autorin Anne-Ruth Wertheim mit ihren Eltern und den Geschwistern Marijke und Hugo. Der Mutter gelang es, Papier und Stifte ins Lager zu schmuggeln, so dass die Kinder alle Ereignisse zeichnerisch festhalten konnten. Seit ihrer Freilassung, so schreibt Anne-Ruth Wertheim in ihrem Vorwort, haben die Aufzeichnungen, die ihr als Erinnerung für das Kinderbuch Das Gänsespiel gedient haben, im Koffer auf einem Kleiderschrank gelegen:

Die Familie bewohnte ein schönes Haus in Java, unweit eines Ententeichs. Weil die Gänse den Enten das Brot wegschnappten, haben sie die Gänse verscheucht. Das Gänsespiel haben sie später im Lager auf einer von der Mutter notdürftig errichteten Vorlage gespielt.

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