Auf der Suche nach dem fehlenden Ende eines Traums

Cover von Der Traum des Nomaden von Jonas Pöltl

Ein junger Nomade und ein rätselhaftes Amulett

Mit siebzehn Jahren verlässt der in der Wüste geborene Nael seinen Stamm, um Traumdeuter aufzusuchen, die ihm seinen immer wiederkehrenden Traum erklären sollen. Als Diebe seine Trinkschläuche stehlen und ein Amulett mit einem schwarzen Skorpion zurücklassen, eilt ihm Cato, der Hofnarr des Sultans, zu Hilfe. Nachdem Nael dem Sultan vorgestellt wurde, setzt er seine Reise fort und trifft auf den Angreifer Dorian, der ebenfalls das ihm bekannte Amulett trägt. Dorians Bruderschaft verfolgt das Ziel, „die Welt so zu bewahren, wie sie heute ist“.

Begegnungen, Prüfungen und ein unvollendeter Traum

Auf seiner Reise begegnet Nael dem blinden Alvar, der ihn während eines Angriffs lehrt, Pfeile abzufeuern. Nael staunt über die Treffsicherheit des Blinden. Nach ihrem Abschied erreicht er den Tempel auf dem Berg und trifft dort auf vier Traumdeuter.

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Zwischen Absturz und Konfetti: Max Steinbachs wilde Reise

Cover von Konfetti-Blues von Lutz van der Horst

Ein Comedian zwischen Rausch und Realität

Max Steinbach träumt von einer Karriere als Comedian und moderiert seine eigene Show. Für den jungen Mann, der über einem Pornokino in Köln wohnt, und seinen besten Freund Markus gehören Wodka Red Bull, Ecstasy und einige Lines Kokain zum Alltag. Mit dem soliden Danny, der sich mit Isi verloben will, teilt Max sich ein Büro. Als Markus ihn dort abholen möchte und auf Danny trifft, ist der Crash der ungleichen Typen vorprogrammiert. Bereits auf dem Weg zu einer multisexuell orientierten Party glühen die beiden Freunde vor und begegnen später Elmar, der mit seiner Nina Probleme hat.

Liebe, Lust und Ernüchterung

Auf der Party hat der bisexuelle Max nur Augen für den Japaner Yuma, den er als den „schönsten Menschen des Planeten“ bezeichnet. Im siebten Himmel schwebt er, als Yuma ihn nach Hause begleitet.

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Zwischen Trödel, Erinnerungen und der Suche nach Liebe

Eine Romanbetrachtung zu „Eddie Winston sucht die Liebe“ von Marianne Cronin

Cover von Eddie Winston sucht die Liebe von Marianne Cronin

Ein ungewöhnlicher Rentner und sein Meerschweinchen

Der neunzigjährige Eddie lebt mit seinem Meerschweinchen Puschkin-Spiderman Winston zusammen und arbeitet als ehrenamtlicher Rentner im Trödelladen von Marjie. Diese nimmt Habseligkeiten von Verstorbenen aus städtischen Sozialwohnungen entgegen, die von einem Hausentrümpelungstrupp der Stadtverwaltung Birmingham übergeben werden, oder von Menschen, die sich von Dingen des täglichen Lebens trennen möchten. Eddie jedoch verwahrt heimlich Gegenstände in seiner Kommode, die für die Verstorbenen eine persönliche Bedeutung gehabt haben könnten und sich kaum verkaufen ließen.

Begegnung mit Bella und ein erster Kuss

Eines Tages spricht Eddie eine Frau im Laden an, die ihm bereits mehrfach durch ihre auffälligen pinkfarbenen Haare aufgefallen ist. Ihr Namensschild weist sie als Bella aus.

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Zwischen Liebe, Gletscher und Gedächtnisverlust: Eric Puchners „Weißes Licht“

Cover von Weißes Licht von Eric Puchner

Hochzeitsvorbereitungen mit Hindernissen

Die aus Los Angeles stammende Cece steckt mitten in den Vorbereitungen für ihre in einem Monat bevorstehende Hochzeit mit Charlie Margolise. Da Charlie kürzlich eine Stelle als Kardioanästhesist angenommen hat und nicht abkömmlich ist, bittet er Garrett Meek, seinen besten Freund aus Collegezeiten, sich um Cece zu kümmern. Garrett, der nach seinem Studienabbruch als Gepäckabfertiger bei einer Billigfluggesellschaft arbeitet und seinen an Lungenfibrose erkrankten Vater versorgt, soll Charlie und Cece trauen. Nach Abschluss der Hochzeitsvorbereitungen planen Cece und Garrett eine Wanderung im Glacier-Nationalpark.

Zweifel an der Liebe und Höhenangst im Nationalpark

Bereits auf der Fahrt führt Garrett mit Cece ein Gespräch über die Ehe. Seiner Meinung nach schließen sich Liebe und Ehe aus – die Ehe sei das Grab der Liebe.

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Mit dem Fahrrad zum Weihnachtsmann: Jasmin Böhm und ihr Sohn Emil auf großer Nordkap-Reise

Cover von Hallo Angst, ich mach's jetzt doch! von Jasmin Böhm

8.000 Kilometer Abenteuer: Eine Mutter, ein Kind, ein Gravelbike

Jasmin Böhm, die bereits mit einer Freundin die weite Welt erkundet hat, legte in den vergangenen eineinhalb Jahren über 8.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück – gemeinsam mit ihrem Sohn Emil. Ihre erste Tour führte sie nach Südspanien, die zweite von Deutschland bis nach Istanbul. Das nächste Ziel: das Nordkap, wo bekanntlich der Weihnachtsmann zu Hause ist. Für die Reise verband sie ihr Gravelbike mittels Tandemstange mit Emils Kinderrad. Neben einem Kindersitz, der auch Schlaf ermöglichen sollte, transportierte sie über 80 Kilogramm Gepäck in Satteltaschen – inklusive Thermokleidung für Temperaturen unter -20 °C.

Von Hamburg bis Norwegen: Eine Reise durch Wind, Wetter und Wunder

Im April 2023 startete die Tour. Übernachtet wurde entweder im mitgeführten Zelt oder bei Followern, die Jasmin über Instagram kontaktierten. Die Route führte über Hamburg, Lübeck, Kopenhagen – laut Jasmin die „schönste Fahrradstadt der Welt“ – und entlang der schwedischen Westküste bis nach Norwegen.

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Foxlight – Zwei Schwestern auf der Suche nach Herkunft und Heimat

Cover von Foxlight von Katya Balen

Im Leuchtturm mit dem Foxlight

Die Zwillingsschwestern Fen und Rey wurden als Babys von Lissa aufgenommen. Von ihr erfuhren sie, dass sie die beiden inmitten von Füchsen gefunden hatte, die sie offenbar vor dem Frost geschützt hatten – tief im Wildland. Gemeinsam mit Alex, Jasmine, Alice, Robin, Zaki und dem Baby Inigo – allesamt Kinder ohne Eltern, die von Lissa versorgt werden – leben Fen und Rey in einem Leuchtturm mit einem magischen Fuchslicht, dem sogenannten Foxlight.

Ein Fuchs als Zeichen

Eines Tages bemerken die Schwestern einen Fuchs. Rey vermutet, dass es ein Zeichen sein muss, wenn sich ein Fuchs dem Leuchtturm nähert.

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Baobab von Ada Diagne – Ein poetisches Jugendbuch über Erinnerung, Herkunft und Widerstand

Cover von Baobab von Ada Diagne

Ein Kind aus dem Sturm

Als ein heftiger Sturm ein westafrikanisches Dorf bedroht, versuchen die Bewohner, ihr zunehmend aufgewühltes Vieh zu retten. Inmitten der Unruhe wird ein Boot mit einem weißen Baby in der Lagune angespült. Madame Oumou, Vorsitzende des Ältestenrates, sieht darin die Wiederkehr traumatischer Erinnerungen an die „Weißen Soldaten“ aus dem Nordland, deren Ankunft einst eine Zeit des Schreckens brachte. Sie fordert, das Kind zurück ins Meer zu schicken – doch Mutter Fatou widersetzt sich mutig und nimmt das Mädchen, das fortan Zeyna heißt, bei sich und ihrer Familie auf.

Rückblicke unter dem Affenbrotbaum

Hundert Jahre zuvor erzählt die zwölfjährige Ava den anderen Kindern Geschichten unter ihrem geliebten Baobab-Baum.

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Was danach kommt – Roman über Schuld, Trauma und Selbstwahrnehmung

Cover von Was danach kommt von Anika Suck

Alltag und Unfall: Der Wendepunkt im Leben der Protagonistin

Karmen Anger arbeitet im Kindergarten und lebt seit vier Jahren bei Georg, der ihr ein Zimmer in seiner Wohnung untervermietet hat. Eines Morgens vergisst sie auf dem Weg zum Auto ihre Wasserflasche und kehrt zurück, um sie zu holen. Dabei entsorgt sie auch den Müll. Als sie ins Auto steigt, merkt sie, dass sie bereits spät dran ist, da im Radio die Nachrichten laufen.

Auf dem Weg zum Kindergarten erhält sie einen Anruf ihrer Mutter, die ihr von einem Mamakarzinom einer Bekannten erzählt. In einem unachtsamen Moment prallt Karmen mit dem Auto gegen die vierjährige Alice Mohnberger – das Kind stirbt noch am Unfallort.

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Zwischen Parkbank und Perspektivwechsel – Mac Conins bissiger Roman über Hoffnung am Rand der Gesellschaft

Cover von Nirgendwann von Mac Conin

Perspektiven einer gescheiterten Flucht

Johanna, die von ihren Freunden nur Jo genannt wird, kann trotz eines Jobs im Café Moloko die Miete nicht aufbringen. Eine Rückkehr zu ihren Eltern kommt für sie nicht infrage – ihr Vater hatte sie wiederholt vergewaltigt, und von ihrer alkoholabhängigen Mutter war keine Hilfe zu erwarten. Naiv glaubte sie, in Köln eine solide Basis für ihre zwölfjährige Schwester Hella und ihren sechzehnjährigen Bruder Pete zu schaffen und sie bald zu sich holen zu können. Um ihren Hunger zu stillen, bediente sie sich gelegentlich an den Vorräten im Café, wenn ihr Chef Freddi nicht hinsah. Nun hat ihr auch noch ihr Vermieter Jörg Triebel „dieses kleine, beschissene, teure Apartment“ gekündigt.

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