Vom ersten Mal und der Achterbahn der Gefühle

Cover von Tick Tack Fuck von Tom Limes

Ein Jugendlicher in der Krise

Nur noch wenige Tage, dann feiert Xaver von Göttschling seinen siebzehnten Geburtstag. Doch statt Vorfreude quält ihn ein einziges Problem: Er ist immer noch Jungfrau! Das muss sich unbedingt schnell ändern, denn was er momentan durchlebt, ist die reinste Hölle.

Sein größtes Hindernis? Seine Traumfrau Charly. Immer wenn er sie ansieht, versagt ihm die Stimme – und zu allem Überfluss bekommt er auch noch eine Erektion. Sein Freund Leo hat wenig Verständnis: Für ihn ist Charly bloß eine Schlampe, eine Bitch, die mit jedem schläft, der entweder gute Kontakte, ein Auto oder Kohle hat.

Zwar hat Xaver ebenfalls eine Freundin – Toni. Doch die kennt er seit seiner Kindheit und betrachtet sie eher wie eine Zwillingsschwester. Für sein Vorhaben kommt sie definitiv nicht in Frage.

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Wenn das Glück im Alltag mitspielt – und manchmal überfordert ist

Cover von Das kleine QuEntchen Glück von Klaus Puth

Warum wir öfter ein kleines QuEntchen Glück brauchen

Um im Leben voranzukommen, etwas zu erreichen oder Erfolg zu haben, braucht es … ja, was braucht es da manchmal? Genau: Das kleine QuEntchen Glück. In seinem gleichnamigen Buch zeigt Klaus Puth zahlreiche Situationen, in denen wir genau auf dieses kleine Quentchen angewiesen sind – oft, ohne es bewusst wahrzunehmen.

Wie ist das noch gleich, wenn wir pünktlich irgendwo sein müssen, aber in der Eile nicht mehr wissen, wo der Wohnungsschlüssel liegt? Oder wenn wir hastig zur Bushaltestelle laufen und der Bus uns vor der Nase wegfährt? Manchmal haben wir Pech – manchmal aber auch Glück, etwa wenn der Busfahrer ein Einsehen hat oder so viele Menschen ein‑ und aussteigen, dass wir es doch noch rechtzeitig schaffen.

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Von der Ostsee nach Berlin: Carl und Fees abenteuerlicher Weg zur Selbstbestimmung

Cover von Nur 300 km von Rüdiger Bertram

Ein Urlaub, der alles andere als erholsam ist

Nach einem schweren Autounfall ist der nun dreizehnjährige Carl inkomplett querschnittgelähmt. Zwar trägt sein Vater keine Schuld am Unfall, doch er verlässt die Familie, da er den Anblick seines Sohnes im Rollstuhl nicht ertragen kann. Für die Sommerferien bucht Carls Mutter ein Ferienhaus an der Ostsee, obwohl Carl viel lieber ein Rollstuhl-Skate-Camp in Bayern besucht hätte.

Bei der Ankunft zeigt sich schnell, dass das angeblich behindertengerechte Haus nicht hält, was es verspricht: Es ist eine Bruchbude mit geschmackloser Einrichtung. Der Treppenlift zur Veranda braucht ewig, und das Schlafzimmer im oberen Stockwerk bleibt für Carl unerreichbar. Stattdessen schläft er auf dem unbequemen Sofa im Wohnzimmer.

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Wenn montags die Savanne Kopf steht – und ein Wasserloch in Gefahr gerät

Cover von Montags ist immer Safari von Johanna Prinz

Ein geplanter Bungalow und große Sorgen

Montags ist immer Safari in der afrikanischen Savanne, deren zentraler Punkt ein Wasserloch mit glitzernden Wellen neben einer Akazie ist. Das Erdferkel Pippa, der afrikanische Madenhacker Horst, Manolo der Löwe und die Erdmännchenbrüder Einz, Zwai und Dreizahn leben glücklich dort und beobachten jeden Montag die Menschen, die sich Touristen nennen. Wenn diese mit ihrem Jeep erscheinen, führen die Tiere ein einstudiertes Theaterprogramm vor.

Eines Tages entdecken sie einen Brief mit einem Bauplan, den die Touristen verloren haben müssen. Die Waldrappe Gisela, die kaum aus ihrem Gebüsch kommt, kann den Inhalt als Einzige lesen.

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Wenn das Älterwerden knackt – und der Humor dabei nicht nachlässt

Cover von Älter werden macht mich echt knackiger - mal knackt es hier, mal knackt es da von Silke Neumayer

Auf der Suche nach den Tücken und Freuden des Älterwerdens

Silke Neumayer macht sich in ihrem Buch Älter werden macht mich echt knackiger – mal knackt es hier, mal knackt es da auf nicht ganz ernst zu nehmende Weise auf die Suche danach, ob das Älterwerden für Frauen wirklich nur Nachteile mit sich bringt. Sie beginnt mit zehn eindeutigen Anzeichen dafür, dass man nicht mehr die Jüngste ist. Ältere Männer, so hat sie festgestellt, halten meist Ausschau nach jüngeren Frauen – was ungünstig enden kann, wenn das eigene Alter ein wenig „nach unten verschönt“ wurde.

Die Häufigkeit von Arztbesuchen nimmt zu, und beim Blick in die Zeitschriften im Wartezimmer scheint Botox die Lösung für unliebsame Falten zu sein. Zeit für Maniküre, Pediküre und Podologie bleibt ebenso wenig aus wie zusätzliche Ausgaben für Medikamente, einen Treppenlift oder den Chiropraktiker – Posten, die die Durchschnittsrente von Frauen leider übersteigen.

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Wasserpistolen‑Alarm in der Sommerhitze – und ein Mann mit glänzenden Schuhen

Cover von Die Lolli-Gäng sucht das Abenteuer von Charlotte Inden

Langeweile, Hitze und die ersten kleinen Abenteuer

Der siebenjährige Theo, sein sechsjähriger Bruder Tom und die dreijährige Lotti sind in ihrem Spiel mal Desperados, Ritter, Superhelden oder Detektive, wobei Theo der beste Spurensucher ist. Noch nie war ihnen so langweilig wie an diesen heißen Tagen. Endlich hören sie ein Auto in ihrer kleinen Gasse, das sie durch den Zaun mit Lottis kleiner roter Wasserspritze bespritzen. Dem Besitzer, einem Mann mit glänzenden schwarzen Schuhen, gefällt das gar nicht, und er beschwert sich wütend bei der Mutter. Auf seine Forderung nach Geld für eine Waschanlage geht sie nicht ein und bittet die Kinder lediglich, nicht mehr auf Autos oder Menschen zu zielen.

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Mörderisches Westfalen – Wenn der Tod aus jeder Ecke winkt

Cover von Mörderisches aus Westfalen von Margit Kruse

Kein Ort zu heilig fürs Verbrechen

In den zwölf Kriminalgeschichten Mörderisches aus Westfalen von Margit Kruse scheint kein Winkel des Landes sicher. Mord geschieht auf Reiter- und Bauernhöfen, an idyllischen Talsperren, in Kornbrennereien – ja selbst ein Schlosspark im Klostergarten wird zur Kulisse für ein Verbrechen. Tote werden an Bäumen aufgehängt gefunden, ersticken in Räucherkammern, durchbohrt von Mistgabeln oder gar unter Mühlrädern zerquetscht. Manchmal endet ein Leben unter einem Holzhammer, manchmal unter einer glühenden Schmiedezange.

Wenn Tod und Tragik sich kreuzen

Die Geschichten zeigen, dass jeder zum Täter oder Opfer werden kann – ob aus Liebe, Gleichgültigkeit oder durch unglückliche Umstände. Einer stirbt, weil er gleichgeschlechtlich liebt.

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Tausche Büro gegen Boot von Jens Brambusch

Tausche Büro gegen BootIm November 2017 ereilt den Journalisten Jens Brambusch ein Burnout, er hat mit Angstzuständen zu kämpfen und verlässt kaum noch das Haus. Als er von Menschen hört, die seit Jahren um die Welt segeln, weckt das sein Interesse, zumal ihm das Meer seit Kindheitstagen vertraut ist und er bereits mit sechzehn Jahren einen Segelschein gemacht hat. Der Mittvierziger fürchtet, das Rentenalter nicht mehr zu erreichen, wenn er sich weiter im Hamsterrad dreht und fasst den Entschluss, den Therapeuten gegen das Meer zu tauschen. Er kündigt seinen Job bei einem Wirtschaftsmagazin, in seine als Altersvorsorge gedachte Wohnung in Berlin zieht ein Freund ein und in der Türkei erwirbt er eine dreißig Jahre alte Moody 425 mit dem Namen Dilly-Dally.

Jens Brambusch entscheidet sich bewusst für die Türkei und die Marina von Kaş als Heimathafen, obwohl gerade ihm als Journalist die dortigen Missstände, auf die er auch ausführlich in seinem Sachbuch Tausche Büro gegen Boot* eingeht, bewusst sind. Er schreibt von Behördengängen wie der Beantragung einer türkischen Aufenthaltsgenehmigung, dem ersten Weihnachtsfest auf seiner Dilly-Dally mit Freunden sowie weiteren Ausflügen.

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Da wo sonst das Gehirn ist von Sebastian Stuertz

Da wo sonst das Gehirn istDie siebzehnjährige Alina Beinert wurde an ihrer alten Schule von ihren Mitschülern gemobbt, und nach einem Horrorjahr am Gymnasium wechselt sie für das Abschlussjahr an eine Freie Kreativschule. Das neue Schuljahr beginnt mit einem Klassenabend, an dem sich Lehrer, Schüler und Eltern kennenlernen können. Alina bittet ihre Mutter Ulli, die beruflich als Clown und gelegentlich als Putzfrau arbeitet, bei dem Treffen keine peinlichen Zaubetricks vorzuführen. Nachdem ein Nerd namens Corvin mangels weiterer Bewerber einstimmig zum Klassensprecher gewählt wurde, wird Alinas Mutter und Corvins Vater Urs Carstensen, der ein Auge auf die vollbusige Ulli geworfen hat, zum Festkomitee gewählt, das die Weihnachtsfeier organisieren soll. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, denn auch Ulli hat Gefallen an dem attraktiven Urs gefunden.

„Der freie Freitag“ ist zur persönlichen künstlerischen oder handwerklichen Entfaltung der Schüler gedacht. Dabei geht es um die kontinuierliche Arbeit an einem Langzeitprojekt, das vor den Winterferien den Eltern präsentiert werden soll.

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Zwischen Tanztee und Hamsterrad: Die Lebensgeschichte des Werner Weber

Buchcover des Romans Die Lange Stille

Eine ungewöhnliche Begegnung mit Folgen

Werner Weber besucht mit der fünfzehnjährigen Karin Mohrmann, die er bislang lediglich unter dem Namen „Die Lange Stille“ kannte, einen Tanzunterricht. Für den Abtanzball wünscht sie sich, seine Partnerin zu sein. Doch zum Tanztee ist er stets mit Angela gegangen – da ist guter Rat teuer! Ehe er sich versieht, „geht“ er bereits mit der Langen Stillen, die dies mit knappen Worten beschließt.

Karin stellt ihren Eltern den neuen Freund vor und macht kein Geheimnis aus ihrer Absicht, Werner heiraten zu wollen. Während Mutter Elke gegen den jungen Mann ist, kann dieser Elkes Vater, Dr. Arnulf – Leiter eines Röntgeninstituts mit „zwei linken Händen“ – von seinen Qualitäten beim Bäumefällen überzeugen.

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