
Ein Junge mit Scharfsinn und Mut
Arthur Conan Doyle lebt mit sechs Schwestern in bescheidenen Verhältnissen bei seinen Eltern in Edinburgh, die kaum alle Esser am Tisch satt bekommen. Der Vater ist Kinderbuchillustrator, doch seine Alkoholsucht hindert ihn daran, Arbeiten zu vollenden.
Als Arthur für seine Mutter Einkäufe erledigt, rettet er dank seiner schnellen Reaktion einer jungen Mutter und ihrem Neugeborenen das Leben. Seine Beobachtungsgabe fällt einem Mann auf, der ihn dafür lobt – ein Moment, der den Lauf seines Lebens verändern wird.
Ein unerwartetes Angebot
In Arthur reift der Gedanke, beim Metzger Arbeit zu suchen, um die Familie zu unterstützen. Doch dann erreicht ihn ein Brief von Professor George Edward Challenger, dem Direktor von Baskerville Hall. Arthur wird dort angenommen und soll bereits am nächsten Tag, zu Beginn des neuen Schuljahres 1868, antreten – ohne dass seiner Familie Kosten entstehen.
weiterlesenEin Internat voller Geheimnisse – Arthur Conan Doyle und die Anfänge eines Genies





Eric ist Nachrichtentechniker in Ostberlin und wohnt seit dem Auszug von seinen Eltern bei seiner Tante. Er denkt daran, sein Abitur nachzuholen und Medizin zu studieren. Während eines Besuchs in einer Disco fällt ihm ein Mädchen auf, ist aber zu schüchtern, sie zum Tanzen aufzufordern. Erst draußen spricht er sie an und erfährt, dass sie auf Klassenfahrt ist und Chemiefacharbeiterin bei Brandenburg ist. Als sie voneinander Abschied nehmen müssen, weiß er nur von ihr den Vornamen Emilia und dass sie in Rathenau am Theater spielt. Von seinem Freund Alex erhält Eric Tipps, wie er nach Emilia suchen kann. Ausgerechnet in einer Nacht, in der Eric Dienst hat, kommt es in der U-Bahn zu einem Brand. Doch unerlaubterweise hat er die Funkwerkstatt zum Aufspüren seiner Liebsten verlassen und konnte so die Störung nicht melden, was ein Disziplinarverfahren zur Folge hat.
Laura Lumatti erhält von ihrem ehemaligen Auftraggeber Sebastian Distler einen Anruf betreffend Schwarzgeldgeschäft und Schmuggel mit der Vorgabe, in den Mülleimer zu schauen, wo sie einen Revolver und viel Geld entdeckt. Beides wäre von der Firma, sie solle sofort damit fliehen und die Stadt verlassen, da sie unter Mordverdacht stände. Tatsächlich sieht sie schon vor ihrem Haus die Polizei vorfahren und verlässt überstürzt durch den Hintereingang ihre Wohnung. Ohne Papiere und nur mit etwas Bargeld ausgerüstet flieht sie aus Angst, wieder im Gefängnis zu landen, mit dem Zug von Nürnberg nach Stuttgart, wo ihr ehemaliger Freund Sven De Luca wohnt, den sie vor Jahren verlassen hat.
Riekje Johannsen ist zu ihrem Freund Martin gezogen, der bei seinem Vater als Makler arbeitet und auf Norderney ein Haus mit Ausblick auf den Weststrand besitzt. Die Vereinbarung der beiden sieht so aus, dass Riekje keine Miete zahlen muss, dafür aber den größten Teil des Lebensunterhaltes plus Nebenkosten für das Haus übernimmt. Während sie aus Anlass des 30. Geburtstages von Martin hofft, an dem Abend von ihm zum Essen ausgeführt zu werden und einen Heiratsantrag bekommt, ist sie umso enttäuschter, dass er den Abend mit seinen Freunden verbringen will. Zudem nehmen die Spannungen zu, da in der Haushaltskasse permanent Ebbe herrscht, weil Martin seit Monaten seinen Anteil nicht überwiesen hat.
Laura Reiter, die als Journalistin für eine medizinische Fachzeitschrift in Wien arbeitet, erhält überraschend eine Kündigung und entschließt sich dazu, einen Reiseführer über das Burgenland zu schreiben. Da ihre ehemalige Freundin Ariane Breyer in Fertőrákos ein Haus direkt am Neusiedlersee hat, kann Laura vorübergehend bei ihr wohnen. Während sie einen Vogel im Schilf beobachtet, fällt ihr ein stinkender Geruch auf, geht dem nach und entdeckt Teile einer Leiche. Sie benachrichtigt die ungarische Polizei, die wiederum die Kollegen aus Österreich alarmiert, da der Leichenfundort direkt an der österreichisch-ungarischen Grenze liegt. Die Kommissare Herbert Wasser und Robert Riedl nehmen Laura für ihre Aussage mit zur Polizeiinspektion in Apetlon.