Zwei Autoren, ein mysteriöser Fall – Ein Blick hinter die Entstehung von Verschollen in Panama

Foto von Christian Hardinghaus und Annette Nenner
Bildquelle: Annette Nenner

Wer sind die beiden Autor*innen?

Dr. phil. Christian Hardinghaus wurde am 23. April 1978 in Osnabrück geboren. Nach einem Studium in Geschichte, Medien und Literaturwissenschaft an der Universität seines Geburtsortes promovierte er im Jahr 2011 im Bereich Propaganda- und Antisemitismusforschung. 2016 hat er sich für den Deutsch- und Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe qualifiziert, arbeitet aber als Historiker, Autor und Fachjournalist und schreibt neben Sachbüchern auch historische Romane. Er lebt und arbeitet in Osnabrück.

Im Gegensatz dazu hat die am 16. November 1985 in Heilbronn geborene Annette Nenner seit 2019 keinen festen Wohnsitz. Seit ihrem Studium in Germanistik, Philosophie und Ethnologie mit dem Abschluss Magister arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Lektorin unter anderem in Argentinien, Kolumbien, Spanien, Puerto Rico und Portugal, wobei ihr der Laptop als ständiger Begleiter dient. Die Weltenbummlerin kann man für ein Lektorat oder auch ein Korrektorat buchen.

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Flucht, Verrat und gefährliche Wahrheiten – ein Netz aus Lügen zieht sich zu

Cover von Wie du es willst! von Isabella Anders

Ein Anruf, der alles zerstört

Laura Lumatti erhält von ihrem ehemaligen Auftraggeber Sebastian Distler einen Anruf über Schwarzgeldgeschäfte und Schmuggel. Er weist sie an, in ihren Mülleimer zu schauen. Dort findet sie einen Revolver und eine große Menge Geld. Beides stamme angeblich aus der Firma, und sie solle sofort fliehen, da sie unter Mordverdacht stehe.

Als Laura sieht, wie die Polizei vor ihrem Haus vorfährt, verlässt sie panisch durch den Hintereingang ihre Wohnung. Ohne Papiere und nur mit etwas Bargeld flieht sie mit dem Zug von Nürnberg nach Stuttgart – zu ihrem Ex‑Freund Sven De Luca, den sie vor Jahren verlassen hat.

Sven, Anton und ein riskanter Plan

Sven ist überrascht, als Laura plötzlich vor ihm steht und um Hilfe bittet. Sie werde wegen Mordes gesucht, sei aber unschuldig.

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Ein Brand, ein Skandal – und ein düsteres Geheimnis im alten Darmstadt

Cover von Das Darmstädter Mörderliebchen von Ella Theiss

Eine Residenzstadt voller Intrigen

Nach der Verleihung der Stadtrechte wurde Darmstadt im Jahr 1330 zur Residenzstadt der Landgrafen und Großherzöge von Hessen und blieb bis 1945 hessische Hauptstadt.

Ella Theiss zeichnet in ihrem Kriminalroman Das Darmstädter Mörderliebchen einen wahren Fall nach: Gräfin Emilie von Görlitz kam bei einem Brand ums Leben. Während der Löscharbeiten begegnet der Jurastudent Alexander Büchner einem Mann, der sich Paul Mink nennt – jemand, den Alexander von früher zu kennen glaubt. Mink bestreitet dies jedoch. Vom Geheimdienst gezwungen, als Lockspitzel zu arbeiten, tritt er später unter dem Namen Peter Ennig auf – mit langem Haar und Vollbart kaum wiederzuerkennen.

Christina Born zwischen Angst, Liebe und gesellschaftlichem Druck

Vor den Flammen bangt die Magd Christina Born um ihren Verlobten Johann Stauf, Kammerdiener im Hause von Görlitz. Er könnte sich noch im brennenden Gebäude befinden.

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Ein Überfall im Dunkeln – und ein Netz aus Verdächtigungen

Cover von Blutrote Leidenschaft von Stefan Roduner

Ein scheinbar harmloser Stopp mit fatalen Folgen

Seit einem Jahr lebt Arno Früh mit Irina Kiteishvili zusammen und freut sich nach einem Eishockeyspiel auf einen Abend mit ihr. Auf der Heimfahrt sieht er am Straßenrand ein Auto und einen Mann mit einer schwenkenden Taschenlampe. Arno hält an und entdeckt erst jetzt neben einem verunglückten Motorrad eine offensichtlich verletzte Person.

Plötzlich wird er überwältigt und mit einer Pistole bedroht. Als sich ein weiteres Fahrzeug nähert, erkennt er das Auto seines Nachbarn Pavel Jaskin. Doch mit der Pistole am Kopf darf er ihm kein Zeichen geben und behauptet, alles sei in Ordnung.

Sein Pech: Ausgerechnet heute hat er viel Bargeld für ein neues Auto in seiner Sporttasche. An ein Schild gefesselt und um seine Ersparnisse erleichtert, lassen ihn die Täter zurück. Als er endlich von der Kantonspolizei befreit wird, teilt man ihm mit, dass seine Freundin an diesem Abend einen Einbruch gemeldet hat.

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Jahrhundertverbrechen von André Groenewoud

Opfer und Täter erzählen

JahrhundertverbrechenIn seinem Sachbuch Jahrhundertverbrechen* erinnert André Groenewoud an zwölf Verbrechen, die in die Geschichte eingingen: Den Anfang macht Arno Funke, der mehr unter seinem Pseudonym Dagobert bekannt wurde und in den 1990er Jahren Karstadt erpresst hat, indem er in mehreren Filialen Sprengbomben zündete. Zu Wort kommt nicht nur Arno selbst, sondern auch der seinerzeit ermittelnde Polizeibeamte, den der Täter immer wieder hinters Licht geführt hat.

Der IS bekannte sich im Jahr 2015 zu einem Verbrechen mit über zweihundert Toten. Der Autor sprach mit einem Ehepaar, das das Rockkonzert Bataclan überlebte, mit der Witwe eines dort Umgekommenen sowie mit dem Barbesitzer, auf dessen Terrasse seine Lebensgefährtin und Mutter seiner Tochter umkam.

1988 hielt ein Geiseldrama ganz Deutschland in Atem, nachdem Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski eine Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck überfallen hatten. Mit dem Journalisten Udo Röbel, der mit den Gangstern im Fluchtauto saß, und einer überlebenden Geisel konnte der Autor sprechen.

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