Mit vierzig Jahren steht der Veterinärmediziner Dr. Karlheinz König buchstäblich auf der Straße. Nachdem er aus Gewissensgründen bei seinem Arbeitgeber, einer Pharma-Firma, die Kündigung eingereicht und seine Frau sich deshalb von ihm getrennt hat, kann er fürs erste im Gartenhaus seines ehemaligen Schulkollegen Hartmut Specht unterkommen. Um an Geld zu kommen, will König Profit aus der Sorge einiger Katzenbesitzer schlagen, deren Lieblinge entlaufen sind. Sie haben Belohnungen auf das Auffinden ihrer Katze ausgesetzt und nehmen im guten Glauben die Katze an, die ihnen König bringt, auch wenn sie der ihren nur zum Verwechseln ähnlich sieht. Bei der Aktion kann der Katzenkönig und Katzenliebhaber auf Vierbeiner zurückgreifen, die der ehemalige Bewohner des Gartenhauses zurückgelassen hat, wobei er jedem Tier einen Namen von Größen aus der Medizingeschichte verliehen hat.
In der Abgeschiedenheit der Rieselfelder schreibt König an einem Aufsatz mit dem Titel „Tierversuche – Quälerei oder Notwendigkeit“, den er bei einer Zeitung einreichen will. Doch dann setzt ihn der Gartenhausbesitzer unter Druck, weil ein Immobilienhai andere Pläne mit dem Gelände verfolgt. Die Friseuse Lisamaria, bei der König sehr lange Kunde war, ist seine einzige Hoffnung.
In der kleinen, italienischen Gemeinde Cormons schreckt lautes Glockengeläut die Bewohner auf, das ihre Aufmerksamkeit so auf eine Hinrichtung lenkt. Hilflos müssen sie mit ansehen, wie ein Mann durch eine Steinigung zu Tode kommt. Einer Zeugin ist es zu verdanken, dass sich die Ermittlungen von Commissario Bruno Vossi sowie seiner Assistenten Roberto und Rita schnell auf den Kirchturm konzentrieren, von dem aus der Täter die grausame Tat per Fernbedienung gesteuert hat. Sie finden keinen Grund für den enormen Aufwand, die der Mörder für die Inszenierung betrieben hat und fragen sich, was er ihnen mit einer Zahlenkombination als hinterlassenes Scripsi sagen will. 

Gleich zu Beginn des Kriminalromans „Braune Orchideen“ von Andreas Schnabel wird Margot Jänicke, die Frau des Pastors, in ihrem Garten von der Ärztin Else Kleefisch und dem Sohn des Fleischers mit einem Spaten brutal abgeschlachtet. Frank Posselt, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Schwalbach, kann gar nicht glauben, sein Chef, Hauptinspektor Bornheim, hat die angeforderte Spurensicherung und den Rechtsmediziner wieder abbestellt. Denn gemeinsam mit Dr. Else Kleefisch, die angeblich eine Leichenschau durchgeführt hat, ist der Hauptinspektor zu dem Schluss gekommen, dass es sich nicht um einen Mord, sondern um einen Unfall gehandelt hat. Oberinspektor Frank Posselt vermutet, ein Gewaltverbrechen soll vertuscht werden und droht seinem Chef im Präsidium Meldung zu machen. Bornheim fürchtet eine Untersuchung des Falls und gerät in Panik. Er lässt die Leiche mit Hilfe der Ärztin Else Kleefisch und des Bestatters Ederer umgehend in einem Krematorium in Luxemburg einäschern. 

Asmodeus ist der Älteste aller Dämonen und zuständig für Gier, Raserei und Wollust. Er ist ein immerwährendes Wesen und auch, wenn sich die Zeiten ändern, Asmodeus ändert sich niemals. Den Menschen ist nur nicht klar, wie sehr Asmodeus noch wirkt in der Welt. Während in Österreich die Heimattreuen gegen alles Fremde kämpfen, blättert bei den Roten der Lack ab, und die Schwarzen modern vor sich hin. Eine Koalition aus Zornbürgern, Neuen Linken und Resten der Grünen regiert. Der neue Papst ist ein Österreicher und die Herren Kleriker dürfen jetzt heiraten. Asmodeus könnte sich entspannt zurücklehnen und den Dingen ihren Lauf lassen, doch gelegentlich juckt es ihn, und er sucht Abwechslung. So macht es ihn manchmal glücklich, talentierten Einfältigen auf die Sprünge zu helfen.
Jill macht sich mit nur einem Rucksack, einem Schlafsack und fünfhundert Euro auf zu einer Schauspielschule nach Köln. Dort hat sie einen Termin bei Tom Schimmerlein und hofft eine Chance als Komikerin zu bekommen. Ihre Wohnung in Berlin hat sie aufgegeben und sich bei Armin angekündigt, ihren ehemaligen Freund, den sie seit zehn Jahren nicht gesehen hat. Zu ihrer Überraschung ist auch seine fünfzehnjährige Tochter Felicia bei ihm, weil ihre Mutter Birgit sich beruflich im Ausland aufhält. Felicia verfügt über kein Selbstbewusstsein, ist fett und verschlossen. Sie flüchtet sich in eine Scheinwelt, in der sie als selbstbewusste Fee die Herrscherin eines Reiches ist. Ihre Gedanken und was Fee Eef zu ihr spricht, hält sie im Geheimen auf Papier fest.