Das Reiselesebuch, für das Jakob Strobel y Serra eigene und Beiträge anderer Autoren zusammengestellt hat, beginnt mit einem Auszug aus dem Bordbuch von Christoph Kolumbus, das dieser während seiner Entdeckung von Kuba im Herbst des Jahres 1492 geführt hat. In seiner Annahme, die Insel könnte nicht von schweren Stürmen heimgesucht werden, sollte er sich allerdings täuschen. Daran schließen sich Eindrücke von Alexander von Humboldt aus dem Jahr 1801 über heimische Pflanzen, die Bevölkerung und der Sklaverei an. Es folgt eine Erzählung des kubanischen Schriftstellers Guillermo Cabrera Infante über die Faszination eines Fotografen von einer Bolero-Sängerin sowie einer Rumbatänzerin und eine weitere von Aida García Alonso über eine junge Mexikanerin, die als Köchin einige Monate während der Herrschaft von Charles Edward Magoon auf Kuba arbeitete.
Der Kubaner Alejo Carpentier schreibt in einem Auszug seines Romans von einem Mann, der an den Ort seiner Kindheit in Havanna zurückkehrt. Interessant sind die Ausführungen von dem aus Havanna stammenden Manuel Pereira, die einem Merianheft über Kuba entnommen sind.
Im Jahr 2016 holt die Welt zu einem gemeinsamen Schlag gegen den islamischen Terror aus, was einen Dritten Weltkrieg mit atomaren Waffen heraufbeschwört. In der Folge kommt es zu gigantischen Erdbeben, das Weltklima gerät aus den Fugen, viele Teile der Erde sind unbewohnbar, das Internet bricht zusammen, Städte werden unter Panzerglas errichtet und eine Superkrebs-Erkrankung breitet sich unter den Überlebenden aus. Es kommt zur Gründung der Europäischen Demokratischen Republik, die im Jahr 2136 von den Diktatoren „Der Zehn“ regiert wird, die von Praescius befehligt werden. Auf der Halbinsel Schiereiland werden Spunde, Kindersoldaten, gezüchtet, die später auf Rotten aufgeteilt werden. Diese Educares genannten Spunde stehen über den Räudigern, den Wilden und Abtrünnigen, die bei Treibjagden eingefangen werden, doch haben die Educares im Gegensatz zu den Räudigern verkümmerte Geschlechtsteile, die sie zeugungsunfähig machen. Die Räudiger teilt man entweder nach Abrichtung einer Rotte zu oder glättet sie, womit ihre Tötung gemeint ist. Jede Rotte hat eine Führerin und einen kindlichen Gruppenführer, der mit einem Gehirn-Manipulations-Gerät ausgerüstet ist, das ihm per Knopfdruck eine Bestrafung eines Spundes erlaubt, weil er dadurch Einfluss auf einen eingepflanzten Chip in dessen Rückenmark nehmen kann.
Während der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre gelingt es dem bitterarmen Junior Whitshank, sich als Zimmermann zu behaupten und eine eigene Firma in Baltimore aufzubauen. Mit der naiven, aber auch cleveren Linnie Mae und ihren beiden Kindern Merrick und Red kann er schließlich in ein Haus ziehen, das er für eine betuchte Familie erbaut hatte und von dem er seit längerem geträumt hat.

Mit 32 Jahren ist die Werbefachfrau Nicki der Meinung, dass es langsam an der Zeit für eine dauerhafte Beziehung ist, um eine Familie zu gründen. Ihre erste Hoffnung, den richtigen Mann zu finden, führt sie auf eine Singlereise nach Mauritius. Danach versucht sie ihr Glück beim Speeddating, gibt Inserate in verschiedenen Zeitungen auf und sucht übers Internet einen passenden Ehemann. Schließlich stellt sie eine No-longer-Single-Liste auf, die es abzuarbeiten gilt. Nicki mistet ihre Wohnung und den Keller aus, legt sich eine neue Frisur zu und sucht einen Shoppingberater auf. Mit ihrer Freundin Tanja genießt sie einen Partyabend und ändert Gewohnheiten in ihrem Tagesablauf, was zu einigen Überraschungen führt. Sie meldet sich zu einem Kochkurs an, der tatsächlich zu einer Bekanntschaft führt, doch so ganz überzeugt ist sie von dem Mann allerdings noch nicht. Als Nicki sich auf einer beruflichen Reise nach Berlin mit Maria anfreundet, ahnt sie noch nichts von den Konsequenzen, die diese Freundschaft auf ihre und Marias Zukunft hat.
Die Hilfskraft Jenny arbeitet in einer Bäckerei und ist Single, was sie nur zu oft bedauert. Da sie sich von dem schlecht bezahlten Job selten einen tollen Abend mit ihrer Freundin Anna leisten kann, begeht sie kleine Diebstähle und macht die Ausbeute über Ebay zu Geld. Als sie eines Tages einen teuren Flakon aus einer Parfümerie stiehlt, wird sie vom Security-Chef des Einkaufszentrums erwischt. Von nun an reißt ihre Pechsträhne nicht ab. Jennys Nerven liegen nicht nur wegen ihrer Oma Käthe blank, die es ebenfalls mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, sondern sie muss sich auch noch den immer neuen Fragen von Kriminalhauptkommissar Harald Dennerlein stellen. Erschwerend kommt für Jenny hinzu, dass sie nichts gegen ihre Vermieterin Silvia Probst und auch nichts gegen Tobias Winter unternehmen kann, der sie ständig beobachtet und verfolgt. Mächtigen Ärger steht ihr obendrein mit ihrem Chef ins Haus und selbst mit Anhängern des Tierschutzes muss sie sich auseinandersetzen. Da kommt ihr ein gut aussehender Kunde gerade recht, der sie mit seinem Ferrari auf seine Jacht an die Côte d’Azur einlädt.
Als freiberuflicher Versicherungsagent sorgt Anatol Balthasar Trockau mit seiner Partnerin Katharina dafür, dass gestohlene Gemälde wieder dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden. Als er mit seiner Mitarbeiterin Hedwig nach Rom reist, erteilt ihm Schmoller von der Artecuritas-Versicherung den Auftrag, ein verschwundenes Werk von Cézanne aufzuspüren. Wie sich herausstellt, wurde das Gemälde ausgerechnet Giancarlo Conte, einem Freund von Hedwig, gestohlen.
William Andrews verlässt nach drei Jahren das Harvard College in Boston. Als er nach zweiwöchiger Fahrt mit der Kutsche und der Eisenbahn in Kansas ankommt, sucht er in Butcher’s Crossing den Fellgerber J.D. McDonald auf, um ihm Grüße seines Vaters auszurichten. Da Andrews unbedingt das Land kennenlernen möchte, schickt ihn der Fellgerber zu dem Büffeljäger Miller, weil der das Land wie kein anderer kennen würde. Andrews trifft ihn in einer Bar, und er lässt sich zu einer gemeinsamen Jagd überreden. Schnell werden sie sich darüber einig, dass Andrews für sämtliche Kosten aufkommen muss und sie legen seinen Anteil am Gewinn fest. In zwei Wochen wollen sie mit Charley Hoge und dem Häuter Fred Schneider aufbrechen. Doch Schneider ist skeptisch, ob es in den Bergen von Colorado überhaupt noch Büffel mit dem begehrten Winterfell gibt, da Miller vor fast zehn Jahren zuletzt dort war.
Ausgerechnet der Neurochirurg Etan Grien, der seinem früheren Chef Korruption vorgeworfen hat und deshalb von Tel Aviv an das Soroka-Krankenhaus nach Omer verbannt wurde, verhält sich nicht korrekt und begeht Fahrerflucht: In einer Mondscheinnacht jagt er im übermüdeten Zustand mit seinem Jeep durch die Wüste und überfährt einen Schwarzen. Aus Angst, seine Approbation zu verlieren, lässt er den Sterbenden mit geborstenem Schädel zurück und beschließt, wenigstens sich selbst zu retten. Doch am nächsten Tag klingelt völlig unerwartet die Frau des Unfallopfers an seiner Wohnungstür. Für ihr Schweigen verlangt sie von ihm, dass er jede Nacht nach Dienstschluss illegal eingewanderte Emigranten ärztlich versorgt. In einer Werkstatt behandelt Etan daraufhin bis zur Erschöpfung auf einem rostigen Tisch schlimmste Verletzungen aller Art und Frakturen von Menschen, die oftmals noch nie bei einem Arzt waren.