Ein Frosch, ein Freundschaftsbuch und ein ganz anderes Märchen – Jessicas unglaubliches Abenteuer

Cover von Josch, der Froschkönig von Petra Piuk

Ein Märchen, das keines ist

Das Nicht‑Märchen‑Kinderbuch „Josch, der Froschkönig“ beginnt nicht mit „Es war einmal…“, sondern mit „Es ist…“. Jessica ist die Tochter von Karl König. Statt in einem Schloss lebt sie mit ihren Eltern und den Geschwistern Jana und Jonas in einer Zweizimmerwohnung, spielt nicht mit einer goldenen Kugel, sondern lieber mit dem Fußball. Der Schlossplatz wird durch eine Wiese ersetzt, der Brunnen durch einen Teich. Unglaublich: Jana und Jonas glauben tatsächlich, dass sich ihr Plastikfrosch aus dem Kaugummiautomaten eines Tages „in den süßen Typen aus der 3B verwandelt“.

Einsam im Park – und ein sprechender Frosch

Weil niemand mit Jessica Fußball spielen will, geht sie allein in den Park. Sie traut sich nicht, die anderen Kinder zu fragen, ob sie mitspielen darf.

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Peggy Diggledey – Ein Inselabenteuer voller Neugier und Überraschungen

Cover von Peggy Diggledey – Kein Problem, Herr Kapitän! von Wolfram Eicke

Ein neues Gästezimmer und ein ungewöhnlicher Besucher

Peggy Diggledey ist die Heldin in dem Kinderbuch Peggy Diggledey – Kein Problem, Herr Kapitän! von Wolfram Eicke. Wegen der englischen Vorfahren der Familie wird der Name wie „Diggel-Die“ ausgesprochen. Mit ihren Eltern, dem Hund Klabauter und Papagei Pelle lebt sie auf einer Insel. Eines Tages vermieten die Eltern eines ihrer Gästezimmer an Adem Bursa, der auf der Insel eine Fischfabrik bauen möchte. Peggy lernt seinen Sohn Cengis kennen, der viel lieber Filme anschaut und der Meinung ist, dass auf der Insel nichts los, „tote Hose“, sei. Doch Peggy sieht das ganz anders und erlebt lieber selbst etwas.

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Chaos im Kinderbuch: „Der Theoretikerclub“ von Anja Janotta

Cover von Der Theoretikerclub von Anja Janotta

Eine Bande mit vielen Konflikten

Linus betreibt gemeinsam mit Albert und Roman, der eine Vorliebe für lateinische Sprüche hat, einen Blog im Internet. Der deutlich jüngere Knut, der häufig Wörter verdreht, wird von den drei nur als „halbe Person“ betrachtet. Dennoch möchte er unbedingt wie sie die Administrationsrechte erhalten.

Der Theoretikerclub, zu dem sich die Jungen zusammengeschlossen haben, zählt die Geschwister Moritz und Jonathan sowie Thomas, den Sohn des Bürgermeisters, zu seinen erklärten Feinden. Doch damit nicht genug: Albert liegt in ständigem Streit mit seiner Zwillingsschwester Alba. Als er mit seinen Freunden heimlich ihr Tagebuch stiehlt, findet die Theoretikerbande ihr Baumhaus – den Ort ihrer Mitgliederversammlungen – zerstört vor. Das können nur ihre Feinde gewesen sein! Denn Alba, die mit Moritz befreundet ist, hat sich vermutlich auf diese Weise rächen wollen.

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Wunderbare Möglichkeiten – Ein Kinderroman mit Tiefgang

Cover von Wunderbare Möglichkeiten von Manfred Mai

Ein ungewöhnlicher Junge mit besonderem Interesse

Maximilian ist elf Jahre alt und interessiert sich – im Gegensatz zu seinem Freund Yasin – weniger für Fußball als für Bücher. Vor allem Werke und Filme, die von vergangenen Zeiten handeln, faszinieren ihn. Deshalb spricht er gelegentlich selbst so gewählt wie früher. In seiner Klasse redet er seinen Lehrer, der sich meist von Maximilian provoziert fühlt, schon mal in der dritten Person an. Im Deutschunterricht sorgt sein Beitrag zu einem Gedicht für Gesprächsstoff.

Als die Klasse in einem Steinbruch nach Versteinerungen sucht, erinnert sich Maximilian plötzlich daran, wie zwei Bergsteiger Ötzi entdeckt haben – und dass er die Mumie im Museum in Bozen gesehen hat.

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Zwischen Wissenschaft und Kindheit: Eine kritische Betrachtung von „Der vierzehnte Goldfisch“

Buchcover: Der vierzehnte Goldfisch

Ein ungewöhnlicher Großvater

Elli ist elf Jahre alt und lebt mit ihrer geschiedenen Mutter in der Nähe von San Francisco. Ihre frühere Babysitterin Nicole betreut sie, wenn ihre Mutter ihrer Arbeit als Schauspiellehrerin nachgeht. Eines Tages bringt Nicole einen dreizehnjährigen Jungen mit nach Hause, der von der Polizei aufgegriffen wurde, weil er sich unerlaubt Zugang zu einem Labor verschaffen wollte. Doch dieser Junge ist in Wahrheit Ellis 76-jähriger Großvater, der ein Mittel gegen das Altern entdeckt hat.

Die Geschichte von Melvin Herbert Sagarsky

Der Großvater, Melvin Herbert Sagarsky, berichtet seiner Enkelin, dass er seit vierzig Jahren Quallen erforscht, bereits zwei Doktortitel sowie einen Nobelpreis erhalten hat und seinen Jungbrunnen zunächst an Mäusen testete, bevor er das Mittel an sich selbst ausprobierte.

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Ein Sommer voller Wunder: Belle und die sprechende Biene

Buchcover: Die Biene, die sprechen konnte

Ein Abenteuer beginnt

Belle lebt in Paris und fährt jeden Sommer mit ihren Eltern zu den Großeltern aufs Land. In ihren Rucksack packt sie stets ihr Tagebuch, in das sie wichtige Erlebnisse notiert. In diesem Jahr bekommt sie von ihrem Großvater ein Fahrrad geschenkt. Doch ihr erster Ausflug endet abrupt, als sie über eine Baumwurzel stürzt. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass sie sich verirrt hat.

Zu ihrer Überraschung nähert sich ihr eine Biene – und diese kann lesen und sprechen. Belle folgt ihr auf eine Blumenwiese, wo ihr die Biene erklärt, wie sie die Blütenblätter einer Arnika zerdrücken muss. Mit dem so gewonnenen Öl reibt sich Belle die wunden Knie ein.

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