Ein Schirm, zwei Tote und eine WG voller Geheimnisse – Sunset Hall gerät aus den Fugen

Cover von Mord in Sunset Hall von Leonie Swann

Ein Doppelmord und eine WG im Ausnahmezustand

Während die Mitglieder der Senioren‑WG im Kriminalroman Mord in Sunset Hall* von Leonie Swann eine Krisensitzung abhalten, erfahren sie durch die Polizei, dass ihre Nachbarin Mildred erschossen im Liegestuhl auf ihrer Veranda gefunden wurde. Dabei haben Agnes Sharp, die Gründerin der Wohngemeinschaft, Edwina, Marschall, Winston, Bernadette und Charlie schon genug mit ihrer tot im Schuppen liegenden Mitbewohnerin Lillith zu tun. Agnes stattet Isobel, der Zwillingsschwester von Mildred, einen Besuch ab, der jedoch keine neuen Erkenntnisse bringt. Inspektorin Locke und ihr Kollege Tom teilen der WG mit, dass Mildred mit derselben Waffe wie Lillith erschossen wurde. Da alle Bewohner verhört und vermutlich auch verdächtigt werden, beschließen sie, selbst zu ermitteln und fahren ins Dorf Duck End. Doch dann wird eine weitere Person erschossen – und ein Unbekannter legt die Mordwaffe provokativ bei ihnen zu Hause auf den Tisch.

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Glühwürmchen, Geheimnisse und ein Zwergenreich in Gefahr

Cover von Salamuras Abenteuer von Artschil Salukauri

Ein Prinz mit einem ungewöhnlichen Wunsch

Das Zwergenland Kondareti wird von König Kondar XV. und Königin Kondarine regiert. Ihr Sohn Kondaruchi erblickt in einem Traum eine Fee aus dem Glühwürmchenland, die man ihm unbedingt zum Spielen bringen soll. Doch niemand weiß, wo sie zu finden ist. Der Erste Wesir des Königs und Staatsältester hat daraufhin eine Idee und stattet seine Tochter Printa mit funkelnden Perlen im Haar aus. Sie soll sich als die gewünschte Fee ausgeben und könnte auf diese Weise Königin werden. Doch der Prinz erkennt die falsche Fee an ihrer hässlichen und viel zu großen Nase mit der darauf liegenden Warze.

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Verborgene Briefe, verlorene Liebe – und eine Reise ins Ungewisse

Cover von Die Hoffnung zwischen den Zeilen von Elin Olofsson

Ein Abschied, der alles verändert

Nachdem Uli, mit bürgerlichem Namen Ulrike Hartmann, erfahren hat, dass ihr Geliebter Johann Becker, den sie immer nur Hansi genannt hat, nicht mehr aus dem Krieg zurückkommen wird, will sie auf Anraten ihrer Freundin Hamburg verlassen und in Malmö eine Arbeit finden. Doch zuvor möchte sie sich von Hansis Mutter verabschieden, die ihr einen Stapel Briefe ihres toten Sohnes überreicht. Deren Absenderin ist Elsa Pettersson aus Krokom in Schweden.

Nach Kriegsende kommt Uli in Malmö zunächst als Dienstmädchen unter, ist jedoch nach ihrem Rausschmiss im Jahr 1949 entschlossen, Elsa Pettersson in Krokom aufzusuchen. Sie scheint die einzige Verbindung zu ihrem ehemaligen Geliebten Hansi zu sein, und Uli will erfahren, in welchem Verhältnis sie zu dem Mann stand, der ihr einst die Ehe versprochen hat.

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Zwischen Fragment und Dunkelheit: Eine kritische Betrachtung von Günter Abramowskis „das leichte ist im schweren“

Buchcover des Gedichtbands das leichte ist im schweren

Formale Auffälligkeiten und thematische Schwerpunkte

Wie gibt man den Inhalt eines Buches wieder, wenn dieser – wie im Fall des Gedichtbandes das leichte ist im schweren von Günter Abramowski – unverständlich bleibt? Zunächst fällt auf, dass sämtliche Wörter kleingeschrieben sind und oftmals eine Seite nur zu einem kleinen Teil mit wenigen Zeilen bedruckt ist. Reime, wie sie frühere Dichter in klassischer Form verwendet haben, sucht der Leser in diesem Band vergeblich.

Dafür sind einige Begriffe überdurchschnittlich häufig zu finden: Tod, Leben, Herz, Sklaven, Träume, Gott. Wenn von der Liebe die Rede ist, dann in negativer Form – etwa als verlorene Liebe. Auch Verrat ist ein wiederkehrendes Thema.

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Zwischen Wahrheit und Täuschung: Ein Roman voller Rätsel

Buchcover: Der unschuldige Mörder

Die Krise und der Absturz

Die Zeitungskrise in Schweden erreicht im Jahr 2008 auch die Hauptstadt: Ein Drittel aller Angestellten muss entlassen werden. Als der Chefredakteur dem Journalisten Zack Levin die Kündigung eröffnet, trifft es Zack doppelt hart – die Trennung von seiner langjährigen Freundin hat er noch nicht verkraftet.

Eine Zeitlang verschläft er die Vormittage, betrinkt sich abends und treibt sich nachts in Clubs herum, bis er aus seinem Sommerschlaf erwacht und begreift, dass er handeln muss. Doch die Jobsituation in der Medienbranche ist angespannt. Da er die Miete für seine Wohnung nicht mehr bezahlen kann, beschließt er, von Stockholm zurück zu seiner Mutter in die schwedische Provinz nach Veberöd zu ziehen, um ein Buch zu schreiben. Immerhin hat er einst literarisches Schreiben studiert.

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Geheimnisse im Teehaus von Montmartre

Cover von Die fremde Tochter von Anja Jonuleit

Ein unerwartetes Geständnis

Der Teemeister Cho führt ein eigenes Teehaus in Paris auf dem Montmartre. Eines Tages bittet eine Dame darum, von ihm in die Teezubereitung nach Gongfu Cha – einer speziellen Zubereitung nach chinesischer Tradition – eingewiesen zu werden. Da sie sich nicht abwimmeln lässt, gibt er ihr einen Termin. Doch ihr kurzer Besuch lässt Cho fortan nicht mehr zur Ruhe kommen: Die Dame hat behauptet, seine Tochter zu sein!

Cho erinnert sich, wie er vor über drei Jahrzehnten in China Schülerinnen in die Geheimnisse der Teezubereitung eingeführt hat. In eine von ihnen, die junge Émilie, verliebte er sich. Von ihrer Mutter wurde sie nach Paris zurückgerufen, wollte jedoch unbedingt wieder zu ihm zurückkehren. Obwohl er jahrelang nach ihr suchte, hat er nie wieder etwas von ihr gehört.

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Die geliehene Schuld – Ein Roman über Fluchtwege, Geheimdienste und die Schatten der Nachkriegszeit

Buchcover des Romans Die geliehene Schuld

Die verborgene Verantwortung der Kirche und des Roten Kreuzes

Die katholische Kirche trägt unter Mithilfe ihrer führenden Vertreter und in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Verantwortung dafür, dass nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs tausende Nazi-Verbrecher in Übersee ein unbescholtenes Leben führen konnten. Mit neuen Pässen der argentinischen Botschaften in Dänemark und Schweden ausgestattet, traten sie über Schleswig-Holstein ihre Flucht an. Sie reisten über die sogenannte Rattenlinie über den Hafen von Genua aus oder – wie im Roman Die geliehene Schuld* – über die Klosterroute durch Südtirol, wo ihnen Mönche Unterschlupf gewährten. Um diese erschütternden Hintergründe geht es in Claire Winters Roman, dessen Handlung in einen spannenden Plot mit realen sowie fiktiven Protagonisten eingebettet ist.

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Geheimnisse in den Alpen: Koslowskis riskante Spurensuche

Cover von Führergold von Joachim H. Peters

Eine letzte Bitte auf dem Sterbebett

Auf dem Sterbebett äußert Friedrich Krameike, ein guter Freund von Koslowski, seine letzte Bitte: Im Keller seiner Wohnung lägen Briefe, die Koslowski lesen solle. Zu dessen Erstaunen handelt es sich dabei um alte Tagebuchaufzeichnungen von Wilhelm Krameike, dem Vater von Friedrich, der als Angehöriger der Waffen-SS an einem besonderen Auftrag des „Führers“ in den österreichischen Alpen beteiligt war. Ohne alpine Erfahrung musste die Gruppe eine gefährliche Klettertour unternehmen. Wilhelm und seinem Kameraden Horst Bärwald gelang zwar die Flucht, doch überlebte Horst nicht mehr lange, wie Koslowski den weiteren Aufzeichnungen entnimmt.

Auf der Suche nach der Wahrheit

Damit die Angehörigen von Bärwald erfahren, was damals geschehen ist, soll Koslowski sie ausfindig machen. Mit Unterstützung seiner Freundin Britta Craven findet er Martin Neumann, einen Enkel von Horst Bärwald.

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Geheimnisse auf Floreana: Die Galápagos-Affäre und ihre literarische Verarbeitung

Cover von Das schwarze Paradies von Ida Hegazi Høyer

Rätselhafte Ereignisse auf einer abgelegenen Insel

Drei bis heute ungeklärte Todesfälle und drei spurlos Verschwundene erschütterten im Jahr 1934 die auf dem Pazifischen Ozean gelegene Insel Floreana. Die Medien widmeten sich diesem reißerischen Thema ausführlich und machten es unter dem Namen „Galápagos-Affäre“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Den Ausgangspunkt bildete der Entschluss des Berliner Arztes Friedrich Adolf Ritter und seiner Lebensgefährtin Dore Koerwin, dem bürgerlichen Leben den Rücken zu kehren und auf einer einsamen Insel neu zu beginnen. Im September 1929 wurden sie die ersten Bewohner Floreanas.

Doch sie blieben nicht lange allein: Die Österreicherin und selbst ernannte Kaiserin Eloise Wagner de Bousquet sowie das Ehepaar Heinz und Margaret Wittmer – deren Nachfahren heute ein Hotel auf Floreana betreiben – folgten als weitere Aussteiger, die ein Leben inmitten unberührter Natur suchten.

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Spannung mit Fragezeichen: Alexander Hartungs Thriller „Was verborgen bleiben sollte“

Cover von Was verborgen bleiben sollte von Alexander Hartung

Ein ruhiger Samstag wird zum Albtraum

Eigentlich hat sich Kripochef Bergmann auf einen ruhigen Samstag gefreut. Doch wegen der Bronchitis seiner Frau muss er in einem Schmuckgeschäft ihre reparierte Kette abholen. Während der Inhaber noch eine Kundin bedient, betrachtet Bergmann einige Schmuckstücke in den Vitrinen – als plötzlich mehrere maskierte, bewaffnete Männer den Laden stürmen. Sie treiben die Kunden, eine Angestellte und den Geschäftsinhaber in einen Nebenraum, der von einem der Täter bewacht wird.

Bergmann gelingt es, heimlich per SMS seinen besten Ermittler, Kommissar Jan Tommen, zu informieren. Eigentlich hätte er das SEK verständigen müssen, doch das Verhalten der Räuber – die sich weder für den Inhalt der Kasse noch für den Schmuck in den Auslagen interessieren – lässt ihn vermuten, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Überfall handelt.

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