Ein Erfahrungsbericht über Autismus: „Mami, ich habe eine Anguckallergie“

Buchcover der Autobiografie Mami, ich habe eine Anguckallergie

Frühe Anzeichen und erste Zweifel

Als betroffene Mutter eines autistischen Kindes hat sich Inez Maus dazu entschlossen, anhand ihrer Aufzeichnungen das Buch Mami, ich habe eine Anguckallergie* zu schreiben, um anderen betroffenen Eltern Mut zu machen. Schon wenige Tage nach der Geburt ihres zweiten Sohnes Benjamin stellt sie fest, dass er auf Stoffe, Windeln und Pflegeprodukte mit Hautirritationen reagiert. Auffällig ist auch seine Abneigung gegenüber jeglichen Veränderungen. Sein Schlafbedürfnis ist gering, und er fremdelt selbst gegenüber vertrauten Personen. Benjamin zeigt eine verzögerte Sprachentwicklung und befolgt keine Aufforderungen, sodass die Eltern erstmals an Autismus denken, als er etwa zwei Jahre alt ist.

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Buchkritik: „Kein Stress mit der Entspannung“ – Progressive Muskelentspannung kritisch betrachtet

Buchcover: Kein Stress mit der Entspannung von Martin Frondorf und Gabriele Veit

Stressbewältigung durch Progressive Muskelentspannung

Das Buch mit der beigefügten CD Kein Stress mit der Entspannung* von Martin Frondorf und Gabriele Veit verfolgt das Ziel, mit einer Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung (PME) verschiedenen Stresssymptomen entgegenzuwirken. Laut den Autoren können Schlafstörungen, Ängste, Konzentrationsprobleme, Tinnitus, Asthma, Neurodermitis und sogar Übergewicht durch dauerhaften Stress ausgelöst werden. Sie führen die Ursache auf ein evolutionäres Erbe zurück – die Zeit der Jäger und Sammler, als der Körper in Alarmbereitschaft überlebenswichtig war.

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Zwölf Frauen, zwölf Grenzmomente – Einblick in Nadine Kegeles „Annalieder“

Buchcover: Annalieder von Nadine Kegele

Schwestern, Erwartungen und ein Pailettenkleid

Helene wollte ihrer kleinen Schwester Anna nur ihren Freund Mats vorstellen, weil sie auf beide stolz war. Sie konnte nicht ahnen, dass sie Gefallen aneinander finden. Gestern Abend und heute in der Früh hat sie nichts gegessen, damit ihr Pailettenkleid gut sitzt. Eigentlich hat sie Glück, nicht in Annas Haut zu stecken, in ihrem weißen Kleid. „Anna sein“ und elf weitere Geschichten werden von Nadine Kegele in Annalieder* jeweils aus der Perspektive einer weiblichen Protagonistin erzählt.

Körper, Schmerz und fragile Begegnungen

Eine Frau greift in „Die Farbe Blut“ nach dem Duschgel und schneidet sich dabei mit dem Rasierer in die Brustwarze. Sie ist unsicher, ob sie zu ihrem praktischen Arzt oder zu ihrem Gynäkologen gehen soll.

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Auswandern nach Portugal

Buchcover: Kann denn Fado fade sein? von Christina Zacker

Acht Jahre zwischen Fado, Alltag und kulturellen Überraschungen

Das Statistische Bundesamt verzeichnete für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Der Höchststand wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht, bevor sich die Zahl im Jahr 2010 wieder auf rund 140.000 verringerte. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.

Zwischen Wohnungssuche, Friseurbesuch und Finanzamt

In einem lockeren und leichten Stil schreibt sie über die Erfahrungen, die sie in den vergangenen acht Jahren gesammelt hat, nachdem sie beschlossen hatte, ihrer Liebe António nach Portugal zu folgen.

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