Warum ein provokanter Titel zum Lesen motivieren kann

Lesestatistik und Leseförderung
Laut einer Statistik gaben über die Hälfte der befragten Kinder im Jahr 2020 an, mindestens einmal pro Woche ein gedrucktes Buch zu lesen. Zwei Jahre später erklärten rund 32 % der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren, täglich oder mehrmals pro Woche zu lesen. Genau hier setzt das Kinderbuch Lesen ist doof* von Nils Freytag und Silke Schlichtmann an – mit einem Titel, der auf den ersten Blick abschreckt, aber genau dadurch Neugier weckt.
Ein Cover, das zum Nachdenken anregt
Das Cover zeigt eine Szene im Bus oder Zug: Alle Mitreisenden starren auf ihre Handys – nur ein Kind liest ein Buch. Die anderen schauen irritiert. Der Widerspruch ist offensichtlich: Lesen gilt als „komisch“, während ständiger Handygebrauch als normal erscheint. Genau diesen gesellschaftlichen Reflex hinterfragt das Buch auf clevere Weise.
weiterlesenLesen ist doof – Ein Kinderbuch, das mit Vorurteilen spielt

Im November 2017 ereilt den Journalisten Jens Brambusch ein Burnout, er hat mit Angstzuständen zu kämpfen und verlässt kaum noch das Haus. Als er von Menschen hört, die seit Jahren um die Welt segeln, weckt das sein Interesse, zumal ihm das Meer seit Kindheitstagen vertraut ist und er bereits mit sechzehn Jahren einen Segelschein gemacht hat. Der Mittvierziger fürchtet, das Rentenalter nicht mehr zu erreichen, wenn er sich weiter im Hamsterrad dreht und fasst den Entschluss, den Therapeuten gegen das Meer zu tauschen. Er kündigt seinen Job bei einem Wirtschaftsmagazin, in seine als Altersvorsorge gedachte Wohnung in Berlin zieht ein Freund ein und in der Türkei erwirbt er eine dreißig Jahre alte Moody 425 mit dem Namen Dilly-Dally.
Die siebzehnjährige Alina Beinert wurde an ihrer alten Schule von ihren Mitschülern gemobbt, und nach einem Horrorjahr am Gymnasium wechselt sie für das Abschlussjahr an eine Freie Kreativschule. Das neue Schuljahr beginnt mit einem Klassenabend, an dem sich Lehrer, Schüler und Eltern kennenlernen können. Alina bittet ihre Mutter Ulli, die beruflich als Clown und gelegentlich als Putzfrau arbeitet, bei dem Treffen keine peinlichen Zaubetricks vorzuführen. Nachdem ein Nerd namens Corvin mangels weiterer Bewerber einstimmig zum Klassensprecher gewählt wurde, wird Alinas Mutter und Corvins Vater Urs Carstensen, der ein Auge auf die vollbusige Ulli geworfen hat, zum Festkomitee gewählt, das die Weihnachtsfeier organisieren soll. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, denn auch Ulli hat Gefallen an dem attraktiven Urs gefunden.

Jeder Mensch möchte gerne lange leben, und das möglichst bei bester Gesundheit und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Mit einem Erfolgsrezept können Florian Langenscheidt und André Schulz in ihrem Sachbuch „Alt genug, um glücklich zu sein“ zwar nicht dienen, doch steigt ihrer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit auf ein langes und glückliches Leben mit einer guten Vorbereitung. Unstrittig ist, so der Stand der Forschung, dass glückliche Menschen länger leben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Lebensweise entscheidend ist und zu viel rauchen oder essen, gepaart mit zu wenig Bewegung, ist auf jeden Fall kontraproduktiv.
Andi und Fipsi kennen sich seit der Schulzeit und arbeiten beide als Aushilfen bei den Bestattern Macho, Gustl und Hubsi in Friedberg. Als Andi bei einer Beerdigung stutzig wird, weil der Sarg des Toten, den er kannte, viel zu schwer ist, kommt ihm ein ungeheuerlicher Verdacht: Irgendjemand scheint etwas in dem Sarg verschwinden lassen zu wollen?
