Achim Tschuly hat als Pyrotechniker eine neue Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aufgenommen, weshalb er mit seiner Lebensgefährtin Barbara nach Berlin Zehlendorf, im Westteil der Stadt gelegen, gezogen ist. Unlängst hat sich in Tschernobyl die Reaktorkatastrophe ereignet, und um die durch den Regen kontaminierten Kleidungsstücke nicht in die Wohnungen zu tragen, werden sie häufiger gewaschen. Beim Aufhängen der Wäschestücke lernt Achim auf dem Dachboden die mit Volker verheiratete Marion Sebulke kennen. Aus der zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich ein Verhältnis, und als Achim etwas Verbotenes zu deren Schwester Sybille über die Grenze nach Ost-Berlin bringen will, ist er sich über die Folgen nicht bewusst.
Die Handlung seines Romans Treue Seelen* hat Till Raether im Jahr 1986 angesiedelt, als sich im Kernkraftwerk eine Nuklearkatastrophe ereignete. Ort der Handlung ist Berlin, wobei sich die Protagonisten sowohl im West-, wie auch im Ostteil bewegen.
Im strömenden Regen steht Alef am Strand und sieht, wie sich die Arche Noah am Horizont immer weiter von ihm entfernt. Zu dumm, dass er zu spät gekommen ist und die Abfahrt verpasst hat. Wie sich herausstellt, hat es auch das Einhorn nicht geschafft. Nach und nach kommen noch Zentauren hinzu, ein geflügeltes Pferd, ein Pegasus, der Vogel Greif und eine Sphinx. Alef fasst einen Plan und verkündet, eine zweite Arche bauen zu wollen, woraufhin alle sofort das benötigte Material zusammentragen. Nach drei Tagen und Nächten sind sie endlich mit der Arbeit fertig, und der stärker werdende Regen hebt das Boot an und treibt es auf das offene Meer.
„Essstörungen“, so ist auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit zu lesen, „gehören zu den häufigsten chronischen psychischen Störungen im Erwachsenenalter.“ In dem Roman 
Als Eve einen Abschluss als Museumswissenschaftlerin macht, lernt sie den aus Spanien stammenden Antonio kennen, der gerade an seiner Promotion in Neurobiologie arbeitet. Für beide ist es die große Liebe, doch mit einer unerwarteten Schwangerschaft konfrontiert, ist für Antonio eine Vaterschaft unvorstellbar. Eve zieht kurzerhand die Konsequenzen und beschließt, das Kind alleine großzuziehen. Mittlerweile hat sie in Robin einen Lebensgefährten gefunden, der auch für die inzwischen sechzehnjährige Tochter Maddy ein guter Ersatzvater ist. Eve könnte glücklich sein, wäre ihre Tochter nicht an Blutkrebs erkrankt.
In der heutigen Zeit hat jeder die Möglichkeit, sich bei Bedarf vorab im Internet darüber zu informieren, welche Speisen und Getränke in einem Hotelrestaurant angeboten werden. Als Arnold Bennett seinen Kriminalroman 
Seit über vierzig Jahren wird das Königreich Florapis von Florobert dem Siebten regiert. Langsam ist es an der Zeit, dass er seinen Sohn an den Regierungsgeschäften beteiligt, doch seit dieser als Säugling von einer Biene gestochen wurde, hat er vor allem Angst. Bei seiner Rede an das Volk verkündet Florobert der Achte zur Überraschung aller zwei neue Gesetzte: Von nun an möchte er nur noch Geranobert genannt werden, weil er Geranien als die einzige Blume in seiner Nähe duldet, und zur Sicherheit der Bürger möchte er eine Mauer um Florapis bauen. Die Eltern des Prinzen sind verärgert, da sie den Bau für unnötig halten und das Volk ist entsetzt. Immerhin haben sie sich dank eines großen, auf drei Tage angesetzten Festes schnell beruhigt.
Hamburg im Jahr 1896: Paul Friedrich Magnussen erhofft sich vom Privatbankier Ferdinand Claasen, den ihn sein bester Freund Georg von Meyerhoff empfohlen hat, einen dringend benötigten Kredit, um seinen Kaffeehandel weiter ausbauen zu können. Als er Helene, die schöne Tochter des Bankiers sieht, verliebt er sich augenblicklich in sie. Umso größer ist seine Enttäuschung, da sie mit seinem Freund so gut wie verlobt ist. Nach einem Gespräch mit dem reichen Ferdinand Claasen stellt dieser Paul einen großzügigen Kredit in Aussicht, knüpft daran jedoch die Bedingung, dass er die ältere Schwester von Helene heiratet. Zuvor soll Paul der klugen Amalia, die bisher kein Interesse an einer Heirat bekundet hat, ordentlich „den Hof machen“, so dass sie keinen Verdacht schöpft. Schließlich willigt Paul in den „Handel“ ein. So sehr ihn auch das Interesse seiner frisch Vermählten am Kaffeeanbau fasziniert, träumt er doch nur von Helene.
Henriette Sophie von Kerchenstein, von ihren Freunden nur Henni genannt, soll eines Tages das Schloß Kerchenstein erben. Die Achtundzwanzigjährige ist mit ihrem Kater Walter von Stolzing auf dem Weg dorthin, um den Geburtstag ihrer Großmutter zu feiern. Wie in jedem Jahr machen die männlichen Gäste nacheinander Henni ihre Aufwartung, da bekannt ist, dass die Großmutter auf der Suche nach einem Heiratskandidaten für ihre Enkelin und darüber hinaus an einer Verbindung zu einem adeligen Haus gelegen ist.