Prior Giovanni Luigi Picinardi, Leiter des Juristenkollegs, wird eines Tages im August 1665 zu Giovanni Andrea Sirani gebeten. Wie die Bewohner der Stadt Felsina, das heutige Bologna, ist er untröstlich über den vor zwei Tagen eingetretenen Tod seiner Tochter Elisabetta, die er in der Malerei unterrichtet hat. Obwohl die Verstorbene bereits beigesetzt wurde, soll ihr zu Ehren eine Feier in der Basilika abgehalten werden, wozu der Prior die oratio funebris, eine Trauerrede, halten soll. Sein Auftraggeber ahnt jedoch nicht, dass Picinardi in die junge Frau verliebt war und selbst trauert.
Erst von seiner Haushälterin erfährt der Prior von dem Gerücht, Elisabetta sei von ihrer Magd Lucia Tomolelli vergiftet worden. Als Jurist will er der Sache auf den Grund gehen und trifft sich daher häufig mit Bartolomeo Zanichelli, dem Leiter der Werkstatt im Hause Sirani, der zudem für die Trauerfeier ein Portrait der Verstorbenen malen soll. Ginevra Cantofoli, eine ihrer ehemaligen Schülerinnen, sucht den Prior auf und behauptet zu seiner Überraschung, dass Lucia nicht die Mörderin gewesen wäre. Picinardi ist auch an den Ausführungen von Graf Carlo Cesare Malvasia interessiert, der das Talent der Toten entdeckt hat und als ihr Förderer gilt. Und natürlich kommt er als Jurist auch nicht umhin, die des Mordes beschuldigte Magd Lucia mehrmals im Kerker aufzusuchen.
Roofing ist ein besonders in Russland sehr beliebter Extremsport, bei dem ohne Sicherung hohe Gebäude oder andere Bauwerke erklommen werden. Die Roofer lassen sich bei ihren gefährlichen und bei uns verbotenen Kletteraktionen filmen und stellen später die Videos auf Internetplattformen ein, wo sie häufig millionenfach aufgerufen werden. Wie schon von Bergsteigern bekannt, die allen Gefahren zum Trotz die höchsten Gipfel erklimmen, suchen auch sie die Herausforderung, sind von der Sucht nach dem besonderen Kick besessen und genießen den Adrenalinstoß.
Hauptkommissarin Herta Kasten und ihr Kollege Christoph Waliszczek von der Kripo Dortmund werden zu einer bereits skelettierten Leiche gerufen, die vom neuen Pächter eines Gartens unter Dielenbrettern einer Holzhütte ausgegraben wurde. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den vorherigen Pächter Klaus-Ulrich Mager und seinen inzwischen verstorbenen Vater Heinz Mager, da es sich bei der Toten um die vor rund fünfundzwanzig Jahren verschwundene Studentin Silke handelt. Weder die Befragung der ehemaligen Nachbarn, noch die Vernehmung von Mager, den viele für den Mörder halten, bringen die Beamten weiter.
Bereits als Studentin ist Sina Pousset häufig mit einem Fernbus unterwegs gewesen. Auch heute reist sie mit ihnen quer durch Europa und hat ihre im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen in dem Buch „Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind“ zusammengefasst. Manche Reise, so ist zu lesen, beginnt schon mit dem Problem, das sich bei einer Buchung über die entsprechende App ergibt und findet eine Fortsetzung mit der Suche nach der Bushaltestelle. Die Jogginghose hat sich als Kleidungsstück auf langen Fahrten bewährt und was das Gepäck anbelangt, so sind immer die Gegenstände, die man sucht, ganz unten zu finden. Nicht zu unterschätzen ist die richtige Wahl des Sitzplatzes, wobei die Unsitte mancher Mitreisender störend ist, einen freien Platz durch Gepäck zu blockieren, wozu sogar einmal eine Tanne gehört hat.
Molden, der sich vor acht Jahren als Privatdetektiv niedergelassen hat, wird von Ruth Bromkamp beauftragt. Es geht um die vor einer Woche mit durchgeschnittener Kehle aufgefundene Leiche einer Studentin. Wie Molden bereits bekannt ist, hält die Polizei einen psychisch kranken Mann für den Tatverdächtigen. Doch, so erfährt er von Frau Bromkamp, hätte ein anonymer Anrufer ihren Sohn Jürgen des Mordes beschuldigt. Auch wenn die Polizei längst von seiner Unschuld überzeugt ist, bittet sie Molden, diesen Anrufer für sie ausfindig zu machen. Der Detektiv zeigt aber auch noch an einer ganz anderen Sache Interesse. Durch einen Zwischenfall in einer Tiefgarage lernt er die attraktive Greta Sommer kennen. Dumm ist nur, dass sie verheiratet ist.
Seit seinem elften Lebensjahr zwicken Henry alle Hosen im Schritt und für ihn kommen seitdem nur noch Jogginghosen in Betracht. Da er die sogar bei seiner Tätigkeit im Supermarkt trägt, ist er für alle nur noch der „Jogginghosen-Henry“. Mit seinen Freunden Gabriel, der durch seine Arbeit als Bestatter Grabriel genannt wird, und dem bei einer Bank beschäftigten Schalter-Felix startet er von Bad Harzburg zu einem Heavy-Metal-Festival, wo alle gerne und reichlich dem Bier zusprechen. Irgendwie stößt unterwegs noch Evil Enrico zu ihnen. Und dann entdeckt Henry SIE! Seine Gedanken können sich nicht mehr von dem schönsten Mädchen dieser Erde lösen. Doch wie soll er sie finden, wenn er weder ihren Nachnamen, noch ihre Adresse kennt, lediglich ihren Vornamen, Janka.
Die Stationsschwester Katharina Hofmann hat ein Verhältnis mit dem Arzt Dr. Roland Keller, der in der gleichen Klinik wie sie arbeitet. Bei einem ihrer regelmäßigen Treffen in einem Hotel schenkt ihr Roland zwei Karten für eine Theatervorstellung. Doch ihre Mitbewohnerin Leonie zieht einen Abend im Technoklub dem Besuch des Theaters vor. Während der Vorstellung erhält Katharina eine Nachricht, dass sich eine Kollegin krank gemeldet hat und sie erklärt sich sofort bereit einzuspringen, da sie gerne die frei gewordene Stelle als Stationsleiterin übernehmen möchte. Als sie sich zu Fuß vom Theater auf den Weg nach Hause macht, um in ihre Arbeitskleidung zu schlüpfen, wird sie von drei Männern überfallen und kann nur knapp einer Vergewaltigung entgehen. Doch nur wenige Tage später erleidet sie einen Zusammenbruch und wird ausgerechnet in das Krankenhaus eingeliefert, in dem sie arbeitet. Nach zwei Tagen wird sie entlassen, ist aber weiterhin krankgeschrieben. Roland hat sich nicht mehr bei Katharina gemeldet, und von Leonie erfährt sie, dass dieser die Stationsleitung angeboten wurde. In der Anrufliste ihres Handys sieht Katharina, dass ihre Schwester Sara, zu der sie seit einem Streit zu Weihnachten keinen Kontakt mehr hat, mehrmals am selben Tag versucht hat sie zu erreichen. Außerdem findet sie eine seltsame Sprachnachricht von ihr auf dem Anrufbeantworter. Nachdem sie vergeblich versucht hat, ihre Schwester auf dem Handy und in ihrer Wohnung zu erreichen, beschließt sie, zu ihr nach Rostock zu fahren.
Kann es sein, dass eine neue Behandlungsmethode zur Bekämpfung der Krebskrankheiten weder in Spanien oder England, noch bei uns in Deutschland Erwähnung gefunden hat, obwohl sie bereits seit vielen Jahren mit Erfolg Anwendung findet? Miguel Corty Friedrich, selbst Arzt und Leiter ärztlicher Fakultäten, behauptet das zumindest in seinem Buch „Die Krebsrevolution“. Die Rede ist von einer homöopathischen Behandlung, die eine indische Arztfamilie ausgearbeitet hat. Die Banerjis haben sich bereits seit vier Generationen der homöopathischen Therapie verschrieben, die in Indien auf eine lange Tradition zurück blicken kann, und haben das von Samuel Hahnemann vor mehr als zweihundert Jahren zur praktischen Anwendung gebrachte homöopathische Prinzip weiter entwickelt. Im Gegensatz zu dem von Hahnemann aufgestellten Gesetz, die Medikation auf Grundlage spezifischer Besonderheiten des Patienten auszuwählen, gehen sie bei ihren Banerji-Protokollen™ vereinfacht davon aus, dass eine bestimmte Krebsart die gleiche Medikation erfordert. Der Autor erklärt das mit den immer präziser gewordenen Diagnosestellungen.