Targa Hendricks wohnt mit ihrem Hund in einem VW-Bus auf einem Campingplatz, denn in einer Wohnung in der Stadt könnte sie nicht leben. Sie braucht ihre eigene Ordnung, sortiert Bücher nach Farben und richtet Gegenstände nach der Tischkante aus. In ihrem Bus fühlt sie sich sicher. Als Undercover-Ermittlerin arbeitet sie für die Sonderabteilung K2 des Bundeskriminalamtes und wird bei Fällen mit besonders gefährlichen Verbrechern eingesetzt, die mit herkömmlichen Methoden nicht überführt werden können. Dass sie einen scharfen Verstand besitzt und weder Angst, noch Emotionen kennt, ist für ihre Arbeit sehr nützlich. Als Volker Lundt, der Leiter der Sonderabteilung, bei ihr auf dem Campingplatz auftaucht, gibt es einen schwierigen Fall, für den nur sie als Ermittlerin infrage kommt.
Der skrupellose Hochschuldozent Falk Sandman ist besessen von den letzten Worten Sterbender, die er in seinem Blog im Internet veröffentlicht. Er wird verdächtigt, bereits vier Studentinnen der privaten Universität getötet zu haben. Die Leichen der Mädchen trieben im Abstand von mehreren Wochen in Holzkähnen auf der Spree. Doch gibt es keinerlei Indizien, dass die Opfer gewaltsam erstickt oder erdrosselt wurden.
weiterlesenTarga – Der Moment, bevor du stirbst von B.C. Schiller

Adam Schmitt geht auf die Fünfzig zu und arbeitet als Rechtsanwalt in der Kanzlei seines Schwiegervaters Rainer Ernst. Obwohl er eine Affäre schon vor Monaten beendet hat, traut ihm seine Frau Conny nicht mehr. Adam setzt dieser Umstand dermaßen zu, dass er während eines Spaziergangs im Berliner Stadtpark einen plötzlichen Herztod erleidet. Nachdem ihn Sanitäter unter Einsatz eines Defibrillators zurück ins Leben holen konnten, verordnet ihm ein Kardiologe eine Auszeit. Adam soll einfach einmal nichts tun.
In einem äußerst ungünstigen Moment erreicht Polizeirevierleiter Knut Jansen von Valandsiel ein Anruf: In einer Rinne des Wattenmeers treibt eine Jacht, von der kein Lebenszeichen mehr ausgeht. Noch in der Nacht begibt er sich mit seinen Kollegen Veith und Diehl auf die Suche. Sie finden zwei Frauen, die an einem Mast aufgehängt wurden und denen jeweils beide Lungenflügel entfernt wurden. Sofort schaltet Knut Jansen seinen Kollegen Johann Maas vom LKA ein und zieht außerdem die auf Kinesik spezialisierte ehemalige FBI-Mitarbeiterin Helen Henning als Beraterin hinzu.
Wie weit kann oder darf die Liebe zu einem Menschen gehen oder anders gefragt: Ab welchem Stadium wird aus Liebe Hörigkeit? In dem Roman „Mein Mann, seine Frauen und ich“ von Hera Lind, dem eine wahre Geschichte zugrunde liegt, hat die vierundvierzigjährige Nadia Schäfer gerade eine Scheidung hinter sich, als sie einen Anruf von einem ihr unbekannten Mann erhält. Er bittet sie, ihn am nächsten Tag vom Bahnhof abzuholen und beendet damit das Gespräch.
Gerd Gerthner studiert Literatur, schreibt gerne Gedichte und träumt von einer Karriere als Schriftsteller. Er ist schüchtern und noch „Jungfrau“, hofft aber, dass es auch für ihn ein erstes Mal geben wird. Als er eines Tages Hilfe für seinen Kaktus Nopsi benötigt, lernt er im Botanischen Garten in Berlin Emma kennen, die dort als Gärtnerin arbeitet. Nach der Verlobung und im sechsten Monat schwanger, glaubt Emma, von Gerd mit einer anderen Frau betrogen worden zu sein und wirft ihn aus der Wohnung. Der weint sich daraufhin bei seinem Freund Stefan aus. Doch es kommt für ihn in dieser Situation nur noch der Tod durch Erhängen in genau der Tropenhalle infrage, in der er Emma kennengelernt hat.
Von ihrem Lebensgefährten Ben Danner verlassen, mit dem Lila Ziegler eine Privatdetektei geführt hat, erwacht die Zwanzigjährige nach einem Suizidversuch aus dem Koma. Sie wollte ihrem Leben ein Ende setzen, weil sie sich für den Tod an ihrer Schwester schuldig fühlt, obwohl sie selbst zu dem Zeitpunkt erst vier Jahre alt war. Aber die letzten Worte von Danner vor seinem Abschied, dass sie unmöglich die Schuld am Tod ihrer Schwester tragen kann, gehen ihr nicht aus dem Kopf. Erst kürzlich hat sie den Mut gefunden, gegen ihren Vater, einen Staatsanwalt, Anzeige wegen häuslicher Gewalt zu erstatten.
Ein Band mit Kurzgeschichten ist eine Sammlung von spannenden, lustigen und mehr oder weniger anspruchsvollen Geschichten, wobei sich in der Regel auch immer solche darunter befinden, die eher langweilig sind und bei denen das Lesen Zeitverschwendung ist. Völlig anders verhält es sich dagegen mit den elf Kurzgeschichten in dem Buch „Macadam oder Das Mädchen von Nr. 12“ von Jean-Paul Didierlaurent, die allesamt lesenswert sind. 