Gemordet, gestohlen, betrogen und hintergangen wird immer, und so hat der ehemalige Journalist Freddie Nietsch eine eigene Detektei eröffnet. Doch seit über drei Monaten wartet er nun schon auf den ersten Auftrag, denn anscheinend hat er die Nachfrage an Privatdetektiven überschätzt. Er kann es kaum fassen, als sich ein erster Mandant telefonisch bei ihm meldet und mit ihm einen Termin vereinbart. Ewald Betzberg macht sich Sorgen um seinen siebzehnjährigen Sohn Alexander, der in letzter Zeit die Schule und auch seine Freunde vernachlässigt. Betzberg vermutet, dass die drogenabhängige Guinevere schuld daran ist, denn das Mädchen ist ins Milieu abgerutscht und scheint in Schwierigkeiten zu stecken.
Sein erster Auftrag führt Freddie Nietsch zum Hansaplatz nach St. Georg, wo er nach Auskunft von Betzberg mit großer Wahrscheinlichkeit auf Guinevere treffen wird. Tatsächlich braucht der Privatdetektiv auch nicht lange zu warten bis das Mädchen mit Alexander Betzberg dort auftaucht.
Die Spionageaffäre des DDR-Spions Günter Guillaume war letztendlich der Auslöser für den überraschenden Rücktritt des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am 7. Mai 1974. Die Handlung des Kriminalromans „Bilgenwasser“ von Klaus Offenberg spielt in dieser Zeit des Kalten Krieges, bei dem es um den Konflikt zwischen den Bündnispartnern der NATO und denen des Warschauer Paktes ging.
Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos aus dem Jahr 2001 ist der Reitsport für Mädchen zwischen sieben und vierzehn Jahren die drittbeliebteste Sportart und in der Altersklasse von 15 bis 18 Jahren steht er sogar an zweiter Stelle. Mit dem Kinderbuch „Charlottes Traumpferd – Gefahr auf dem Reiterhof“ entführt Nele Neuhaus den jungen Leser in eine Welt, die allerdings nicht für jeden erschwinglich ist.
Max Bronski, der über die Stadtgrenzen Münchens hinaus durch seine Kriminalromane, in denen er dem Leser Einblicke in die Münchner Gesellschaft rund um das Schlachthof-Viertel gewährt, bekannt geworden ist, legt mit „Der Tod bin ich“ seinen ersten Thriller vor.
Was bei der Erziehung von Kindern selbstverständlich sein sollte, gilt auch für den Umgang mit Pferden: Das Tier will gelobt werden, wenn es etwas gut gemacht hat. Damit es mit der Kommunikation klappt und der Mensch „Pferde verstehen, erziehen, reiten“ lernt, haben Sibylle Luise Binder, Silke Behling und Anja Schriever dieses Buch geschrieben. Es gibt Antworten auf die Frage, ob Pferde im Stehen oder Liegen schlafen, ob sie sich besser mit Hunden oder Katzen verstehen, warum sie selbst in fremder Umgebung stets auf direktem Weg zum heimatlichen Stall finden, wie der Mensch bei scheuen Pferden reagieren sollte und wann er besser Abstand zu ihnen hält.
Früh übt sich, was ein Meister werden will! Dieses Sprichwort hat bis heute von seiner Aktualität nichts eingebüßt. In einem speziell für Kinder herausgegebenen Buch macht der Usborne Verlag sie quasi von Kindesbeinen an mit Funktionsweisen und technischen Zusammenhängen vertraut. „Das große Buch der großen Maschinen“ richtet sich an Kindergartenkinder ab drei Jahre und weckt mit zunehmendem Verständnis ihre Neugier. Die vielen Erläuterungen bieten auch noch Vierzehnjährigen interessante Details und es gibt für kaum ein Buch eine so breit gestreute Altersempfehlung eines Verlages.
Manfred ist ein ruhiger, zurückhaltender und stets freundlicher Zeitgenosse und nach fünf Jahren Beziehung hat sich Claudia an das unaufgeregte Zusammenleben mit ihrem Freund Freddie gewöhnt. Mit Mitte dreißig hofft sie nicht mehr auf einen Supermann und Freddie ist zwar manchmal ein echter Langweiler, aber auch ein angenehmer Ruhepol. Sie hat ihn damals auf einem Grillfest kennengelernt und war von seinem muskulösen Rücken und seinen starken, gebräunten Unterarmen fasziniert, was sie vielleicht von Freddies Körpermitte abgelenkt hat, denn er ist kräftig gebaut. Als er ihr in einem Gespräch erzählte, dass er Feuerwehrmann ist, wurde der unscheinbare Freddie in ihren Augen noch attraktiver. Obwohl er von keinen spektakulären Einsätzen berichten konnte, glaubte sie, er würde seine eigentlichen Heldentaten verschweigen. Heute weiß sie, dass er nur die Wahrheit gesagt hat.
In dem Roman „Was Liebe ist“ von Ulrich Woelk ist der Jurist Roland Ziegler Mitinhaber einer elektrotechnischen Firma. Er reist 1999 zu einer Konferenz ins Bundeskanzleramt nach Berlin, bei der es um die Entschädigung von ehemaligen NS-Zwangsarbeitern in deutschen Unternehmen geht.
Für Nordrhein-Westfalen verzeichnet das Statistische Landesamt 26,2% Schüler mit einer Zuwanderungsgeschichte, bezogen auf das Schuljahr 2010/11. An unseren Schulen geht es, je nach Einzugsgebiet, mehr oder weniger multikulturell zu. In genau so eine gemischte Schulklasse geht Doogal in dem Kinderbuch „Tommy Mütze“ von Jenny Robson. Er ist Schüler der Colliery Primary Schule in Südafrika und besucht wie sein bester Freund Dumisani die Klasse 4SV. Eines Tages stellt ihnen der Schuldirektor Mr Rasool einen neuen Schüler vor: Tommy MacAdam. Er fällt sofort allen auf, weil er sein komplettes Gesicht bis über den Hals hinter einer Wollmütze verbirgt, aus der nur die Augen herausschauen. Doogal, Dumisani und auch Cherise, Obakeng, Riyaad, Mpho und Billy de Beer sind neugierig, was Tommy zu verbergen hat. Vielleicht ist er krank und hat keine Haare mehr? Versteckt er Narben oder ein Feuermal? Jeden Tag wollen sie mit neuen Tricks hinter sein Geheimnis kommen, doch macht es ihnen Tommy nicht leicht.