Ein Traum im Adlon – und ein Geheimnis, das alles verändert

Cover von Das Zimmermädchen vom Adlon von Anett Diell

Ein Neubeginn im berühmtesten Hotel Berlins

Für Irabella Keller geht nach Beendigung des Ersten Weltkrieges ein lang gehegter Traum in Erfüllung, nachdem sie eine Zusage vom Hotel Adlon in Berlin auf ihre Bewerbung als Zimmermädchen erhalten hat. Ihre direkte Vorgesetzte Fräulein Meier macht sie mit den Regeln des Hauses vertraut und lässt alle Zimmermädchen täglich zum Appell erscheinen, wobei sie mit Argusaugen über alles wacht. Täglich verrichtet Ira ihre Aufgaben mit Freude, arbeitet sie doch am schönsten Ort der Welt, und mit Nellie, Irene und Lottchen gewinnt sie neue Freundinnen.

Zwischen Diskretion, Aufstiegschancen und neuen Begegnungen

Schnell macht sich Ira bei allen beliebt, und auch Concierge Julius schätzt ihre Unterstützung. Doch als Hedda Burger, die Verlobte von Louis Adlon, der das Hotel nach dem Tod seines Vaters Lorenz Adlon übernahm, ihr das Angebot einer Assistenz des Concierge macht, lehnt Ira ab.

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Wenn die Hitze zur Gefahr wird – ein Krimi im Schatten des Klimawandels

Cover von Schatten über dem Karwendel von Friederike Schmöe

Klimawandel, Dürre und eine neue Bedrohung

Die Auswirkungen des Klimawandels mit steigenden Temperaturen sind längst spürbar. Laut aktuellen Nachrichten hat in Deutschland nur noch jeder fünfte Baum eine gesunde Krone – eine Folge der Dürrejahre 2018 bis 2020. Und auch die ursprünglich in Süd- und Südostasien beheimatete Tigermücke breitet sich zunehmend im Mittelmeerraum aus.

Friederike Schmöe greift dieses Thema in ihrem Kriminalroman Schatten über dem Karwendel* auf. Der darin beschriebene See und die Ortschaften existieren zwar nicht, doch die geschilderten Entwicklungen wirken erschreckend real. Über fünf Tage hinweg begleitet die Autorin Mira Peters, die einen Campingplatz am Obersteinsee betreibt. Gewissenhaft führt Mira ein Logbuch und dokumentiert Wasserstand und Temperatur des zunehmend austrocknenden Sees. Die braune Brühe stinkt, die Hitze steigt, und die Waldbrandgefahr nimmt so stark zu, dass bereits Evakuierungsübungen angeordnet wurden.

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Ein Junge, ein Rollbrett – und der Mut, Neues zu wagen

Cover von Wieder da! von Julie Flett

Neugier am Fenster

Ein Junge hört draußen Geräusche, die näher kommen und nach kurzem Vorbeiziehen wieder verschwinden. Neugierig läuft er zum Fenster. Rasch zieht er sich an und beobachtet im Park andere Kinder beim Rollbrettfahren, wobei er sich in seiner Vorstellung selbst unter ihnen sieht. Zu seiner Überraschung erhält er eines Tages ein Rollbrett von seiner Mutter – jenes, mit dem sie selbst in seinem Alter gefahren ist.

Erste Versuche und kleine Rückschläge

Auf dem Gehweg, dem Spielplatz, dem Basketballplatz, dem Pausenhof und vor dem Haus seiner Tante übt der Junge das Rollbrettfahren. Dabei bleiben schmerzhafte Stürze nicht aus.

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Wenn Vergangenheit, Verlust und erste Liebe zurückkehren

Cover von Just Friends von Haley Pham

Ein Neuanfang, der keiner sein sollte

Nach dem Abschluss ihres Studiums hat Blair Lang eine Zusage für eine Stelle als Unternehmensberaterin in New York. Doch dann erkrankt ihre Großtante Lottie an Lungenkrebs, und Blair nutzt die Möglichkeit, den Arbeitsantritt um einige Monate zu verschieben, um bei ihr zu sein. Schließlich haben Blair und ihre Mutter Lottie viel zu verdanken, die beide damals in ihrer Villa aufnahm, als sie vor dem Vater flohen.

Zurück nach Seabrook – und zurück in ein altes Leben

Während Blair mit dem Auto nach Seabrook in Kalifornien aufbricht, ahnt sie nicht, dass Lotties Erkrankung ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Im Gästehaus ihrer Großtante richtet sie sich für die nächsten Wochen ein.

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Wofür brennt dein Leben wirklich?

Cover von Das Feuer des Lebens von Udo Schroeter

Der Moment, der alles verändert

Nachdem sein Freund Dave ihn in seiner Garage gefragt hat „Lebst du wirklich das, wofür du brennst?“, konnte Ben ihm auf diese simple Frage keine Antwort geben, doch sein Schweigen war Antwort genug, für Dave und letztendlich auch für ihn. Sein Feuer war schon lange erloschen, denn seit Jahren setzte er seine Lebensenergie für eine Firma ein, deren einzige Ziele aus mehr Umsatz und mehr Gewinn bestehen. Die Firma frisst ihn auf, er funktioniert, aber er lebt nicht mehr.

Zum ersten Mal seit Jahren blickt es sich bewusst in seiner Garage um: Da war das Surfbrett, mit dem er auf Hawaii, an der Nordsee und am Atlantik die Wellen ritt, seine Gitarre, die ihn fünfzehn Jahre zu unvergesslichen Abenden am Lagerfeuer begleitete und die alten französischen Kochtöpfe, mit denen er an unzähligen Wochenenden für seine Freunde kochte.

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Ein Monster unter dem Bett – und jede Menge Chaos

Cover von Moin und das Monster von Anushka Ravishankar

Wenn Zeichnen zur Mutprobe wird

Eines Nachts hört Moin unter seinem Bett ein Geräusch – tatsächlich stammt es von einem Monster. Doch, wie ihm erklärt wird, kann er es erst sehen, wenn er es zeichnet. Also beginnt Moin nach der Beschreibung des Monsters zu malen. Das Ergebnis sorgt allerdings für Empörung: Der Junge habe es als Witzfigur dargestellt, sodass niemand Angst vor ihm hätte – dabei müsse ein Monster doch furchterregend sein!

Bananen, Arztbesuch und ein Monster in der Hemdtasche

Mr. Kaif, Moins Vater, hat wieder einmal Mitleid mit einem Straßenverkäufer und kauft eine riesige Ladung Bananen. Nachdem Moin davon reichlich gegessen hat, schwört er, nie wieder Bananen anzurühren.

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Aufgewachsen im Schatten der AfD – und der Mut, sich zu lösen

Cover von Meine Familie, die AfD und ich von Leonie Plaar

Eine Kindheit zwischen Ideologie und innerem Widerstand

Leonie Plaar, die in einer Familie aufwuchs, in der bereits ihre Großeltern und ihr Vater – den sie nur noch als ihren Erzeuger bezeichnet – seit Gründung der AfD Mitglieder wurden, fühlte sich in Diskussionen mit ihren Eltern oft in die Enge getrieben. Um besser gewappnet zu sein, nutzte sie den Corona‑Sommer, um sich intensiv mit Verschwörungstheorien auseinanderzusetzen.

Eine Auseinandersetzung führte zum Entzug der finanziellen Unterstützung während ihres Studiums; sie erinnert sich an „Scheißweihnachten!“. Als sie ihren Erzeuger fragte, warum er die AfD wähle, erhielt sie die Antwort, die Partei vertrete seine finanziellen Interessen – ein Moment, der ihren Entschluss bestärkte, sich von ihrer Familie zu distanzieren.

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