
Ein unerwarteter Besuch
Nichtsahnend liegt Iven Johns eines Morgens im Bett, als ihn seine Freundin Iris weckt: Jemand wolle ihn sprechen. Eine ihm völlig fremde junge Frau begrüßt ihn mit den Worten: „Guten Morgen, Vater.“ Sie stellt sich als Elisabeth Schmidt vor und möchte wissen, warum er sie einst in ein Heim gegeben habe. Iven merkt schnell, dass mit ihr etwas nicht stimmt – der Behindertenausweis in ihrem Mantel bestätigt seinen Verdacht.
Die Nacht der Sturmflut
Allmählich dämmert Iven, wer die junge Frau wirklich ist. In jener Sturmflutnacht im Oktober war er Knecht auf dem auf einer Warft gelegenen Haienschen Hof. Elke Haien hatte ihm ihr Kind anvertraut, bevor sie ihrem Mann Hauke zu Hilfe eilte. Ein dänisches Fernsehteam rettete Iven und das Mädchen, während die Eltern in den Fluten umkamen. Zunächst kümmerte sich Hebamme Trina Jans um das schwachsinnig geborene Kind, bis Iven es später in Hamburg in ein Heim brachte.
weiterlesenDie Rückkehr der Totgeglaubten – Wienke Haiens Spurensuche

Im vierten Band der Serie Zauberhaftes Lütteby ist der einzige Wermutstropfen für Lina Hansen, die als Leiterin in der Touristeninfo arbeitet und erst vor wenigen Monaten Jonas geheiratet hat, dass sie ihren Kinderwunsch vorerst wegen seiner vielen Geschäftsreisen zurückstellen muss. Ihre Freundin Pastorin Sinje war mit Gunnar verlobt und würde liebend gerne mit Sven zusammenkommen, der allerdings Vater von Carla ist, die für ihn oberste Priorität hat. Obwohl Sinje dafür Verständnis hat, wenn Carla lieber ihre Eltern vereint sehen würde, betrübt sie das. Die Französin Amelie ist die dritte im Bunde, der es schwerfällt, sich mit ihrer Vergangenheit auszusöhnen. Seit sie Frankreich enttäuscht den Rücken gekehrt hat, weil Jules sie für eine Andere sitzen ließ, betreibt sie mit ihrem Partner Pascal ein Café. Als Jules eines Tages plötzlich wieder vor ihr steht und eine zweite Chance möchte, gerät ihr Leben aus den Fugen.
Die neunjährige Prinzessin Olivia fühlt sich einsam im Königreich von Alez. Sie wächst ohne andere Kinder auf und darf keine öffentliche Schule besuchen. Zu gerne würde sie einmal das Palastgelände verlassen, doch als eines Tages der Ministerpräsident Jeremy Pont und seine Stellvertreterin Gretchen Sparks ihre Eltern, König Tolemy und Paragona, aus dem Palast vertreiben, ist Olivia angesichts der heruntergekommenen, vor Schmutz trotzenden Außenwelt entsetzt. Immerhin haben ihr die ihr zugänglichen Bücher aus dem wohlbehüteten Palast ein wohlhabendes Königreich mit frischem Wasser und blauem Himmel vorgegaukelt. Zudem kann sie sich an Ausflüge mit ihrem Vater als Dreijährige auf einen Aussichtsturm erinnern, von dem sie auf leuchtende Frühlingsblätter und eine friedliche Landschaft blicken konnte.
Es muss nicht immer die Karibik oder ein anderes exotisches Ziel sein, denn auch in unserem eigenen Land gibt es reizvolle Küstenabschnitte, wie der Reisebildband
In Hamburg wurde am 16. Februar 1962 seitens der Behörden zwar vor einer Sturmflut für die gesamte Nordseeküste gewarnt, doch niemand hatte es für möglich gehalten, dass die Katastrophe für die Hansestadt so ein verheerendes Ausmaß annahm, dass sich sogar der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt über bestehende Gesetze hinweggesetzt hat, um der Bevölkerung rasche Hilfe zuteilwerden zu lassen. Vor dem Hintergrund dieser Flutkatastrophe hat Kathrin Hanke den Kriminalroman
Kriminalhauptkommissar Theo Krumme und seine Kollegin Patrizia, kurz Pat, werden zum Yachthafen in Husum gerufen, wo auf einem Schiff eine junge Frau in einem Müllsack erstochen aufgefunden wurde. Pat erkennt die Tote sofort: Es ist Nantje, die Ehefrau von Sebastian Schreiber, der ein gehobenes und gut besuchtes Fischrestaurant in der Husumer Altstadt betreibt. Der Hafenmeister will in der Nacht ein Geräusch gehört haben, doch kann er sich nur an die Uhrzeit erinnern und ist den Ermittlern so keine Hilfe. Als Krumme und Pat Herrn Schreiber die Nachricht vom Tod seiner Ehefrau überbringen wollen, treffen sie ihn zunächst im Restaurant nicht an. Doch wenig später trifft er direkt aus Hamburg kommend dort ein und zeigt sich bestürzt über Nantjes Tod.
Knut Jansen, Revierleiter der Polizeistation in Valandsiel, und sein Kollege Bernd Magnussen werden in dem Thriller „Der Jungfrauenmacher“ von Derek Meister zu einer Leiche gerufen, die von einer Sturmflut an den Strand gespült wurde. Am Verwesungsgrad und der Besetzung durch Krebse ist ersichtlich, dass der Tod vor einiger Zeit eingetreten sein muss. Nachdem sich Knut vom grauenvollen Anblick der Leiche einigermaßen erholt hat, muss er direkt zum „Dünenkieker“ fahren. Helen Henning, die seit fünf Jahren in Washington lebt und gerade erst in Valandsiel angekommen ist, weil sie von ihrem verstorbenen Vater Joost ein Wohnhaus mit Restaurant in den Dünen geerbt hat, fühlt sich von einem Einbrecher bedroht und hat die Polizei verständigt. Im Gespräch mit ihr erfährt Knut, dass sie als Profilerin das FBI beraten hat. So bittet er sie um Mithilfe bei den laufenden Ermittlungen.