
Charlys Beziehungskrise
Seit nunmehr fünf Jahren lebt die Physiotherapeutin Charly mit ihrem Freund Kai zusammen. Voller Erwartung steigt sie nach seiner Ankündigung einer Überraschung zu ihm ins Auto – und ist umso enttäuschter, als der Weg nicht zum Flughafen, sondern in den Hamburger Vorort Langenhorn führt. Abseits der Großstadt präsentiert er ihr ein Haus, das seinen Vorstellungen entspricht. Zum Entsetzen von Charly sind sogar schon ihre Eltern in seine Pläne eingeweiht. Als ihre Mutter bereits von Enkelkindern im Garten träumt, wird es Charly zu bunt und sie flüchtet zu einer ehemaligen Schulkameradin nach Berlin.
Begegnung mit dem Unbekannten
Auf der Rückfahrt trifft Charly im Zugabteil auf einen Mann, der ihr sofort sympathisch ist. Doch leider vergisst sie, nach seinem Namen zu fragen.
weiterlesenRezension: Der Mann im Heuhaufen von Birgit Hasselbusch

Jill macht sich mit nur einem Rucksack, einem Schlafsack und fünfhundert Euro auf zu einer Schauspielschule nach Köln. Dort hat sie einen Termin bei Tom Schimmerlein und hofft eine Chance als Komikerin zu bekommen. Ihre Wohnung in Berlin hat sie aufgegeben und sich bei Armin angekündigt, ihren ehemaligen Freund, den sie seit zehn Jahren nicht gesehen hat. Zu ihrer Überraschung ist auch seine fünfzehnjährige Tochter Felicia bei ihm, weil ihre Mutter Birgit sich beruflich im Ausland aufhält. Felicia verfügt über kein Selbstbewusstsein, ist fett und verschlossen. Sie flüchtet sich in eine Scheinwelt, in der sie als selbstbewusste Fee die Herrscherin eines Reiches ist. Ihre Gedanken und was Fee Eef zu ihr spricht, hält sie im Geheimen auf Papier fest.

Iris Schubert ist Dozentin für Lyrik und alleinerziehende, chaoserprobte Mutter der dreijährigen Laura. Sie ist als Talkgast zu einer Radiosendung eingeladen, bei der sie für die Bürgerinitiative „S.O.S. Heidenruh“ Position beziehen soll. Ihr Kontrahent ist die Ferdinand-Mayer-AG und für die Kampagne „Das Erlebnisbad – ein Froschfriedhof“ ist ausgerechnet der Projektleiter Ben Schäfer ihr Gesprächspartner, der als Spezialist für Härtefälle gilt. Erst im Studio trifft sie mit ihm zusammen, was für beide eine Überraschung ist, denn sie kennen sich bereits. Das letzte Mal hat sie ihn vor 25 Jahren auf Jürgens Party nach dem Abitur im Jahr 1989 getroffen und es stand zwischen ihnen „Unentschieden“.
In dem sehr ungewöhnlichen Krimi „Aus. Amen!“ von Walter Müller ist nichts so, wie es scheint. Der 61-jährige Martin Klinger wird von seiner Putzfrau Jovanka Eberherr tot unter einem Stapel Bücher aufgefunden. Oberinspektor Hermann Bauer von der Kripo Salzburg versucht nun mit seiner Kollegin Edith Kuzmany herauszufinden, ob es sich um Mord, Selbstmord oder lediglich um einen Unfall handelt. Bei dem Toten wird kein Handy gefunden, dafür aber 10.000 Euro in bar und Pornocassetten, die zu allerhand Spekulationen Anlass geben. Doch kann die Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Taschner keine Spermaspuren nachweisen, die man zu finden glaubte. Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem weißen Inhalt eines Briefchens gewidmet, denn wer Pornos ansieht, konsumiert sicher auch Kokain.
