„Eine Liebesgeschichte“ ist der Untertitel zu Max Urlachers Roman Rückenwind, in dem es um die Freundschaft zwischen Anton und Tobias geht, die seit ihren Kindertagen im Sommer 1978 unzertrennlich sind. Obwohl die beiden Freunde sehr unterschiedliche Charaktere sind, helfen sie sich über alle Härten des Lebens hinweg.

Der allein erziehende Vater von Tobias ist Ingenieur und hat kaum Zeit für seinen Sohn. Er hat deshalb eine Zugehfrau eingestellt, die tagsüber auf Tobias aufpassen soll. Doch der verbringt seine Zeit lieber bei Anton, der im Haus seiner Großeltern lebt. Denn während sein Vater auf Baustellen in der ganzen Welt unterwegs ist, arbeitet seine Mutter für eine Organisation in Genf. Und so ist es Opa Fitz, der die beiden Jungen zum Fußballtraining begleitet, mit ihnen heimlich nach dem Kino zu Burger King geht und ihnen in allen Lebenslagen zur Seite steht.

Im November 1989 tanzen sie auf der Berliner Mauer und beschließen eine Reise nach Korfu zu machen, um von willigen Engländerinnen entjungfert zu werden. Doch auf Korfu macht der schüchterne Anton bei seiner ersten Verabredung im letzten Augenblick einen Rückzieher und entdeckt, dass sein Freund Tobias, der coole Typ, für den die Mädchen schwärmen, homosexuell ist. Leider müssen sie die Reise vorzeitig abbrechen, denn Tobias Vater ist an den Folgen einer Hirnblutung gestorben. Zurück in Berlin zieht Tobias nun endgültig zu Anton. Weiterlesen »

Kelebek ist eine 15-jährige deutsche Türkin, die eine unbeschwerte Kindheit in einer deutschen Kleinstadt verlebt hat. Sie liebt die Blaue Moschee und die Urlaube, die sie mit ihrer Familie am Schwarzen Meer in der Türkei verbringt. Doch seit dem Sommer, als sie ihre erste Regel bekommen hat, muss sie ein Kopftuch tragen, das sie beschützen soll. Ana ist ihre beste Freundin, mit der sie viel Zeit verbringt. Aber wenn Ana und ihre Freundinnen in die Disco gehen, dann kann Kelebek nicht mit ihnen gehen, denn das würden ihre Eltern nicht erlauben. Ana kann das nicht verstehen, da sie Sercan, den Bruder ihrer Freundin, schon oft in der Disco gesehen hat.

Nach einem Besuch bei ihrer Großmutter im Krankenhaus begegnet Kelebek dem 17-jährigen Janosch, der als silberner Junge in der Stadt Geige spielt, von dem sie zunächst fasziniert ist und in den sie sich dann verliebt. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe innige Liebe, die sie jedoch geheim halten müssen, da die türkische Familie einen Deutschen niemals akzeptieren würde. Nach dem Tod der Großmutter, die eine starke Persönlichkeit war und niemals ein Kopftuch getragen hat, geht Sercan immer häufiger zum Beten in die Moschee. Kelebek darf plötzlich nur noch in Begleitung ihres Bruders aus dem Haus gehen. Ana hilft ihr, damit sie sich auch weiterhin mit Janosch treffen kann. Weiterlesen »

Henk Voss will mit seinem ehemaligen Partner Kittel einen Neuanfang wagen und sie gründen eine neue Detektei in Münster, in einer schicken Büroetage direkt am Kreativkai. Während Kittel in Emsdetten eine Fortbildung besucht, erhält Voss von Antje Nebel, einer Mitarbeiterin von Münster Marketing, einen Auftrag. Er soll den verschwundenen Jens Defries finden, der bei den bevorstehenden Reformationsspielen Jan van Leiden darstellen soll. Doch bevor er sich auf die Suche machen kann, muss er Kittels Fall übernehmen.

Heiner Fricke, der Besitzer von Biotop, ein Vollwertrestaurant für den schmalen Geldbeutel, wird erpresst. Voss springt für einen erkrankten Kellner ein, um dem Verfasser der Erpresserbriefe auf die Spur zu kommen. Da wird in einem Essen ein menschlicher Finger entdeckt, und Fricke wird in seinem Büro tot aufgefunden. Kurze Zeit darauf besucht Voss Frickes Konkurrenten Götz Wallenstein in seinem noblen ökologischen Restaurant „Grüner Winkel“. Als in dem Restaurant ein weiterer menschlicher Finger im Essen gefunden wird, ist Voss der Hauptverdächtige und wird zunächst verhaftet.

Auf der Suche nach Jens Defries besucht Voss den Theologen Professor Haberland und entdeckt dabei einen Bilderrahmen mit einem Foto, das vier Männer zeigt. Rechts und links neben Haberland sind Fricke und Wallenstein zu erkennen, die früher eine eingeschworene Gruppe der Wiedertäufer waren. Weiterlesen »

Paul ist Anfang 40 und soll der neue Vorstandsvorsitzende eines Verlags werden. Doch vorher möchten ihn die Besitzer, die Familie von Beuten, kennen lernen und haben ihn auf ihren Feriensitz nach Mallorca eingeladen. Bereits auf dem Flug lernt er eine der Enkelinnen, die Modefotografin Audrey kennen, mit deren Schwester Iris er kurz vor ihrer Hochzeit mit Timothy eine Affäre hatte.

Auf dem Anwesen der Familie gelingt es Paul die Familienmitglieder auf seine Seite zu ziehen. Mit Audrey hat er ein Quickie unter der Dusche und ihre Tante Melissa, die unbedingt eine Familie gründen will, sieht in Paul einen geeigneten Kandidaten. Nur Elisabeth, die Patriarchin der Familie, mag ihn nicht besonders, doch fügt sie sich dem Wunsch der Familie und übergibt ihm die Leitung des Verlags. Allerdings unter der Bedingung, dass Timothy für eine Übergangsphase als Finanzvorstand im Verlag tätig ist.

Trotz eines guten Sanierungsplans gelingt es Paul und seinem Freund Schamski nicht, den Verlag aus den roten Zahlen zu bringen. Als die Familie von Beuten ein Konzept zur Kostenreduktion vorlegt, will Paul bei dem rigorosen Sparkurs nicht mitmachen und kündigt seinen Job. Während Schamski, der inzwischen ein Verhältnis mit Melissa von Beuten hat, die Stellung hält, überreden ihn seine beiden Freunde, der Computerspezialist Günther und der Kunstmaler Bronko, mit ihnen nach Mallorca auszuwandern. Weiterlesen »

Gesa Petersen hat ihr Abitur schon fast bestanden, es fehlt nur noch eine mündliche Prüfung, doch kann sie sich auch nicht entscheiden, ob sie Nördrum für immer verlassen möchte. Auf der kleinen Nordsee-Insel betreibt ihre Mutter die Ferienpension „Möwennest“, während ihr Vater als gefragter Orchestermusiker viel auf Reisen ist. Oma Insa ist in der gesamten Republik als die „Wattfee“ bekannt. Mit kinderlosen Paaren macht sie spezielle Wattwanderungen, die der Fruchtbarkeit dienen sollen. Gesa hilft ihrer Mutter in der Pension, so gut sie kann, und ihr Bruder Wilko kümmert sich um den Surfbrettverleih am Strand. Ihre Tante Nele ist die einzige Ärztin auf der Insel und Onkel Onno, der mit einem Beerdigungsinstitut auf dem Festland pleite gegangen ist, sucht mit einem Metalldetektor die Insel nach dem Schatz eines berüchtigten Inselpiraten ab, während der alte Pitt, der schon fast zur Familie gehört, den Urlaubern freundlich zuwinkt und dafür Trinkgelder erhält.

Wilko ist ein überdurchschnittlicher Sportler. Er ist mehrfacher Meister im Windsurfen, Torschützenkönig beim FC Nördrum, ein ausgezeichneter Mountainbikefahrer, Läufer und Fallschirmspringer. Doch eines Tages verunglückt Wilko bei einem Fallschirmsprung tödlich, wodurch sich Gesas Welt vollkommen verändert. Weiterlesen »

Die Übersetzerin von Gebrauchsanweisungen Katja Wiesberg hat eine Beziehung mit dem Zahnarzt Jakob. Bei einem Waldspaziergang macht Katja den Vorschlag zusammen zu ziehen, doch das möchte Jakob nicht und bietet ihr ersatzweise an, sie zu heiraten. Auch nach der Hochzeit behalten beide ihre Wohnungen, obwohl Jakob fast ständig bei Katja wohnt. Erst als sie sich ein Kind wünschen, ziehen sie zusammen, doch Jakob stellt im Garten ein Zelt auf um dort gelegentlich zu wohnen.

Als Katja plötzlich nicht mehr richtig sehen kann und operiert werden muss, bemerkt sie, wie Jakobs Verhalten sich verändert. Nach der Augenoperation gesteht ihr Jakob, dass es eine andere Frau gibt und er zieht zunächst in ein Hotel. Doch kurze Zeit später hat er einen Unfall und verstirbt im Krankenhaus. Für Katja bricht eine Welt zusammen und sie glaubt verrückt zu werden. Auch ihre Freundin Evelyn kann ihr nicht helfen, da sie eine Kreuzfahrt geschenkt bekommen hat und verreist. In der Nacht vor Jakobs Beerdigung erscheint der verstorbene Dr. Friedrich Blank in Katjas Badezimmer, den nur sie sehen kann und der ihr hilft diese schwierige Lebensphase besser zu überstehen.

Eines Nachts klingelt ein Feuerwehrmann an der Tür, der behauptet, es würde bei ihr brennen. Unter dem Vorwand, er hätte in der Gegend zu tun gehabt, kommt Armin, der Feuerwehrmann, alle zwei Tage vorbei und erzählt ihr von Karatefilmen mit Ralph McQuincey. Weiterlesen »

Häufig geben junge Menschen als Gründe für ihren Berufswunsch an, dass sie sehr kontaktfreudig sind und deshalb mit Menschen zu tun haben möchten. Doch in vielen Fällen ist bei der Berufswahl der Kundenkontakt nicht ausreichend bedacht. In ihrem Buch Tüte oder so was zeigt Ulrike Sterblich anhand einiger Erlebnisse von Dienstleistern, Verkaufsangestellten und Servicekräften, was man mit Kunden so alles erleben kann.

Oft sind es die kleinen Dinge mit denen der Kunde den Verkäufer nervt, wie der Standardsatz „Haben Sie vielleicht noch ne Tüte oder so was?“. Dass der Kunde eine Tüte braucht, ist klar, aber was soll dieses „so was“ eigentlich sein? So wird der am Taxistand mit eingeschaltetem Taxischild wartende Taxifahrer häufig gefragt „Sind Sie frei?“, eine völlig überflüssige Frage, denn ein wartendes Taxi mit hell erleuchtetem Schild ist frei. Auch die überflüssige Einleitung „Ich hab da mal ’ne Frage“ beim Anruf einer Service-Hotline kann den Mitarbeiter auf Dauer in den Wahnsinn treiben, da ihn ausschließlich Leute anrufen, die Fragen haben.

Ob aus Gedankenlosigkeit oder absichtlich, König Kunde kann unglaublich nerven. Und so werden zum Schluss noch ein paar kurze Tipps gegeben, wie man als Kunde weniger nervig sein kann. Weiterlesen »

Anton Kiewicz hat elf Semester studiert, sich mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs durchgeschlagen und steht nun kurz vor seinem Masterabschluss. In den letzten Monaten war er immer wieder bei seinen Bewerbungsversuchen gescheitert. Doch bei dem Marktforschungsinstitut FigView AG hat er 60 Kandidaten hinter sich gelassen und soll nun seinen ersten richtigen Job erhalten. Aber vor der Festanstellung müssen er und zwei Mitbewerber eine zweiwöchige, unbezahlte Probezeit absolvieren.

Anton und die beiden Mitbewerber Sophia und Thorsten müssen vollen Arbeitseinsatz zeigen, denn nur einer bekommt den Job. Und um bei seinem zukünftigen Arbeitgeber Punkte zu sammeln, ist Anton auch bereit, nach Feierabend Fotokopien anzufertigen oder als Aushilfskellner in der Chefetage auszuhelfen. In der zweiten Arbeitswoche müssen die drei Konkurrenten als Team agieren. Für ein Diätspray sollen sie eine Marktanalyse erstellen und ihre Ergebnisse anschließend präsentieren. Eine Aufgabe, die sie trotz der angespannten Konkurrenzsituation gut bewältigen.

Obwohl Anton vollen Einsatz gezeigt hat, bekommt er den Job nicht. Doch wie sich herausstellt, haben auch die beiden Mitbewerber Sophia und Thorsten keine Festanstellung erhalten. Die FigView AG hat sie als qualifizierte, kostenlose Mitarbeiter ausgebeutet. Weiterlesen »

Nachdem die Kriminalpsychologin Elsa Wegener ihren Ehemann in flagranti mit einer anderen erwischt hat, zieht sie mit ihrer Tochter Anna von Köln in die Provinz nach Bayern. In dem idyllischen Dorf Unterwössen in der Nähe des Chiemsees hat sie ein Haus gemietet und will dort neu anfangen Doch hat sie als Zugereiste keinen leichten Start. Und auch die 15jährige Anna ist von ihrer neuen Heimat nicht begeistert, da sie niemand gefragt hat, ob sie aus Köln weg will.

Doch kaum ist sie bei der Kripo Tegernsee angekommen, wird sie auch schon mit ihrem ersten Fall konfrontiert. Im Moor hat man die gut erhaltene Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie sich schnell herausstellt, handelt es sich um Silke Maihauser, die Ehefrau eines angesehenen Bauunternehmers, die seit 20 Jahren vermisst wird und der zahlreiche Affären nachgesagt werden. Dies bedeutet für Elsa, dass sie zunächst mit ihrem neuen Kollegen Karl Degenwald die damaligen Akten nach den Liebhabern der Maihauser durchgehen muss, worüber sie ihre Tochter völlig vergisst.

Bis zu ihrem Verschwinden hatte Silke Maihauser eine Affäre mit dem Brauereibesitzer Götz Bramlitz. Doch weder die Befragung von Silkes Ehemann Fred Maihauser, noch die Aussagen von Bramlitz und dessen Ehefrau Aurelia bringen Elsa und ihren Kollegen Degenwald weiter. Weiterlesen »

Als kleiner Junge begeisterte er sich für Rolls Royce und auf einmal, bereits als Erwachsener, ist die Idee von einem Porsche da. Christian Eisert ist Autor und schreibt lustige Dialoge für Tiervideos, Gags für Late Night Shows und Sketche für bekannte Comedians. Gleichzeitig entwickelt er Geschichten für die Sesamstraße und für eine Erotikproduktion. Für seinen Traum, einen Porsche Cayman, nimmt er jeden Auftrag an und klickt sich durch die Webseiten sämtlicher Porsche-Händler, um den passenden Wagen zu finden.

Auf der Webseite eines Bamberger Händlers wird er fündig, und obwohl er noch nicht genügend Kapital hat, ruft er den Händler an. Der schlägt vor, sein Interesse an dem Cayman schriftlich zu bestätigen. Der Händler faxt ein Formular, das er unterschrieben zurückfaxt. Erst jetzt bemerkt er, dass er viel früher als beabsichtigt eine verbindliche Bestellung unterschrieben hat.

Da er nicht weiß, wie lange er das Auto haben wird, nimmt er sich vor, möglichst viel damit zu fahren. In Reichertshausen besucht er seine Exfreundin Jule und ihren zukünftigen Ehemann Armin. Auf dem Rückweg macht er einen Abstecher nach Heidelberg und Mannheim, bevor die Fahrt nach Dortmund geht, um seinen Studienfreund Olaf zu treffen. Als sich seine Jugendliebe Laura meldet, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, fährt er nach Ostfriesland, um sich mit ihr in ein rauschendes Liebesabenteuer zu stürzen. Doch als der Rausch verflogen ist, kehrt Laura zu ihrem Ehemann zurück. Weiterlesen »

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