Ulrich Brinkhoff bereist im Jahr 2012 mit seiner zweiten Frau Monika Südvietnam, wo er in den Jahren von 1965 bis 1968 als Botschafter für das deutsche Außenministerium tätig war. Er ist über die stets gratis zu benutzenden und sauberen öffentlichen Toiletten überrascht und wundert sich im Zug, dass die Sitzreihen durch eine Drehung immer der Fahrtrichtung angepasst werden. In seinem Reisebericht „Albträume am Saigon-Fluss“ schreibt er von seinen über vier Jahrzehnte zurückliegenden Erinnerungen. Damals hat er gerade die junge Koreanerin Soo geheiratet und eine Versetzungsreise führt das junge Paar von Seoul nach Saigon.
Während der Kriegswirren in Vietnam werden sie eines Morgens durch die Detonation einer Autobombe aus dem Schlaf gerissen, aber trotzdem glauben noch alle an ein baldiges Kriegsende. Über einen Journalisten, für den Ulrich Brinkhoff illegal arbeitet, wird er mit den neuesten Kriegsmeldungen versorgt.

An einem hellen Morgen im August in den 1950er Jahren beginnt die Geschichte der beiden Familien Trösch und Tippner, als sich der achtundfünfzigjährige Paul Endler versonnen am Hinterkopf kratzt und ins Tal blickt, in dem sich der von einer Dampflokomotive gezogene Personenzug in das Gebirge quält. Eine „Feuerschlange“, denkt Paul, denn wenn es dunkel ist, wirbeln Dampf und Funken aus dem Schornstein des Stahlkolosses und die Fenster der Abteile sind erleuchtet. Zusammen mit seiner Frau Elsa und seiner Tochter Margot, dessen erster Mann kurz vor Kriegsende im Februar 1945 gefallen war, lebt er in einem kleinen Häuschen am Rande einer Siedlung auf einer Anhöhe. Entgegen seiner Befürchtungen, hatte Margot, die inzwischen Anfang dreißig ist, in ihrem Freund, dem Hochschullehrer Heiner Trösch, doch noch einen Mann gefunden, der zu ihr passt. Paul und Heiner sind sich auf Anhieb sympathisch und mit der Haltung von eigenen Hühnern für ein tägliches Frühstücksei sowie der Anschaffung eines der ersten Fernsehgeräte in der Siedlung bringt Heiner Veränderungen in das kleine Häuschen, die Paul durchaus zu schätzen weiß.
Mit ihrer Mutter und zwei Schwestern flüchtet Hattie im Jahr 1925 nach dem Tod des Vaters aus Georgia nach Germantown, einem Arbeiterviertel in Philadelphia. Im Zug gibt es keine Toiletten für Farbige, so dass sie ihre Notdurft unter entwürdigenden Umständen im Freien verrichten müssen. Bei ihrer Ankunft staunt die erst fünfzehnjährige Hattie über das Selbstbewusstsein der Schwarzen im Norden, die nicht in den Rinnstein ausweichen, wenn ihnen ein Weißer entgegenkommt. In der neuen Heimat lernt sie August, der noch in der Ausbildung ist, kennen und wird sofort von ihm schwanger. Noch bevor sie mit siebzehn Jahren Zwillinge zur Welt bringt, verstirbt ihre Mutter. Mit nur sieben Monaten sterben auch ihre Zwillinge und Hattie ist später der Meinung, dass sie sich besser nach dem Tod der Zwillinge ertränkt hätte. Zeit ihres Lebens reicht das Geld kaum dazu, den Strom oder die Kohlen zu bezahlen und oft stehen nur Bohnen auf dem dürftigen Speiseplan. Mit zweiundsiebzig Jahren blickt Hattie auf ein Leben voller Enttäuschungen zurück und hat elf Kinder geboren. Die vielen Träume, die sie als junger Mensch hatte, wichen alle einer harten Wirklichkeit und sie blieb verbittert zurück.
Gleich auf den ersten Seiten zeichnen die beiden Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem Sachbuch „Der Crash ist die Lösung“ ein düsteres Bild bezüglich der Finanzkrise und ihre Prognosen aus dem ersten Buch
Hanna und Leon überraschen ihren Papa zum Geburtstag mit einem gedeckten Frühstückstisch. Nach einem gemeinsamen Frühstück hält aber auch Papa für seine Familie eine Überraschung bereit: Alle dürfen an diesem besonderen Tag mit zu seinem Arbeitsplatz an einer riesigen Baustelle. Die beiden Geschwister staunen über die vielen Lastwagen, die zwischen Sandfabrik und Baustelle pendeln, als Papa plötzlich zum Telefon greift, weil einige Laster einen falschen Weg durch ein Loch in einem Bauzaun einschlagen. Danach dürfen die Kinder auf einem Sandhügel spielen und der fünfjährige Leon ist vom vielen Sand schleppen ganz außer Atem, denn er ist krank, weil er ein Loch in seinem Herz hat. Nachdem Hanna und Leon auch noch alle Arbeiter besucht haben, fallen sie am Abend nach dem aufregenden Tag müde ins Bett.
Nele Schäfer wird eines Morgens beim Frühstück von ihrem Mann Björn mit der Meldung überrascht, dass er mit erst achtundvierzig Jahren als Chef einer Bank von seiner Arbeit freigestellt wird. Während er darüber Freude empfindet und einer stressfreien Zukunft entgegensieht, schockt seine nur drei Jahre jüngere Frau der Gedanke, nun mit einem Rentner verheiratet zu sein. In den dreiundzwanzig Ehejahren hat sich das gut situierte Paar zunehmend entfremdet und bis auf gemeinsame Urlaubswochen kaum Zeit miteinander verbracht. Björn will, dass sich das ändert und bucht kurzerhand einen Flug nach Florida, wo ein Ford Mustang bereit steht. Zuvor hat er sich aber unbedingt noch in einem Kfz-Kurs Mechanikerkenntnisse aneignen wollen, wobei er die attraktive Dana kennenlernt, die seine Tochter sein könnte. Zufällig sitzt sie mit ihren Motorrad-Freunden im selben Flugzeug wie Nele und Björn. Die beiden staunen nicht schlecht, als sie nach ihrer Rückkehr Besuch von einer zehnköpfigen Harleygang bekommen und Nele wird das Gefühl nicht los, dass ein Alptraum den nächsten jagt.
Die junge Polizeikommissarin Natalie Börns tritt ihren Dienst auf der Polizeiwache in Paderborn an. Ihr neuer Chef, der Dienstgruppenleiter Thomas Golzig teilt sie dem allseits unbeliebten Polizeioberkommissar Jürgen Kleekamp zu. Schon am ersten Tag jagt ein Notfall den nächsten und Natalie, die von ihrem Kollegen nur „Bunny“ genannt wird, ist über seine unkonventionelle Art gegenüber einem Mann, der vom Dach zu springen droht, mehr als geschockt. Die vergangenen Minuten hat Natalie noch nicht verarbeitet, da erreicht sie in völliger Verzweiflung, weil sich Kleekamp noch mit einer Nutte amüsiert, ein Funkspruch. Sie werden zu der Leiche einer erdrosselten jungen Frau gerufen. Vom Arbeitgeber Hans-Georg Augustin der ermordeten Hama Waslawska erhoffen sie sich erste sachdienliche Hinweise. Doch bevor sie in diesem Fall weiter ermitteln können, führt ihr Weg zu einer völlig verbrannten Leiche. Als ob das für Natalie nicht schon genug wäre, überstürzen sich die Ereignisse und sie muss in einem Kellerloch um ihr Leben bangen.
Die Eltern des kleinen Niko erwarten Nachwuchs, doch muss das Baby weit vor dem errechneten Geburtstermin per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Als sogenanntes Frühchen kommt Lisa direkt nach der Geburt in eine Kinderklinik, wo sie auf einer Intensivstation rund um die Uhr überwacht wird. Da Kinder hier keinen Zutritt haben, darf Niko seine kleine Schwester auch noch nicht besuchen. Erst, als sie auf eine reguläre Station verlegt werden kann, darf er Lisa das erste Mal „richtig“ sehen und anfassen. Endlich kommt der Zeitpunkt, dass sie nach Hause darf, doch müssen die Eltern immer noch häufig in die Klinik zu weiteren Untersuchungen.
Finanziell läuft es nicht schlecht für Torsten Brettschneider, denn er hat einen sicheren Job bei einem Frankfurter IT Security Unternehmen. Aber irgendwie befriedigt ihn die Arbeit nicht mehr und er würde viel lieber einen Bildungsroman für Männer in der Midlife-Crisis schreiben. Seine Freundin Tanja ist allerdings der Meinung, es wäre besser für ihn ein solches Buch zu lesen, statt es zu schreiben, denn in ihrer Beziehung kriselt es gewaltig. Um mit Stresssituationen in der Beziehung besser umgehen zu können macht er deshalb seit drei Monaten heimlich eine Ur-Mann-Therapie bei Dr. Ferdinand von Spickaert, dem Lebensgefährten von Tanjas bester Freundin Renate. Doch mittlerweile kommen ihm Zweifel, ob der Gesprächstherapeut und promovierte Psychologe die beste Option gewesen ist, denn die Situation zwischen Tanja und ihm hat sich nicht wirklich verbessert.