Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt von Mikka Bender

Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputztMikka Bender nimmt den Leser in seinem Buch Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt auf 12 ausgesuchte Touren rund um die Welt mit. Los geht es mit zehn Teilnehmern nach Kathmandu, wo sie einige Tage auf knapp 4000 Metern Höhe im höchst gelegenen Hotel der Welt verbrachten: Dem Everest View Hotel. Wo die Höhe unweigerlich zu Kopfschmerzen führen muss, hat der Autor als Reiseleiter viele Vorträge über naturgeographische Phänomene und Geomorphologie gehalten.

Eine nächste Reise führt ihn an die türkische Riviera, wo er sein gebuchtes Hotel leider überbelegt vorfindet. In der Altstadt von Side wird er von unzähligen überaus freundlichen Landsleuten angesprochen, die mal mehr, mal weniger aufdringlich sind und ihn am liebsten über den Tisch gezogen hätten. Immerhin weiß er jetzt, wie der Viagra-Tee hergestellt wird! In Antalya sieht er einen gesichtslosen Plattenbaustil und das ihm zugewiesene Hotel weist so viele Mängel auf, dass er nach erneuter Beschwerde eine weitere Umsiedlung in Kauf nimmt.

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Gut so, Hexe Pollonia von Angelika Diem

Gut so, Hexe PolloniaDas Kinderbuch Gut so, Hexe Pollonia handelt von einer besorgten Hexe, die ihr Haus mal so richtig verzaubert und sich am Ende doch für ihr gemütliches altes Hexenhaus entscheidet. Die Geschichte wurde von Angelika Diem verfasst und von Susanne Szesny illustriert.

Hexe Pollonia lebt mit ihrem Haustier Camillo in einem kleinen Häuschen, als sie ein Hexelegramm von der Chefhexe bekommt. Sie soll das nächste Hexenfest ausrichten. Es soll schön und auch festlich sein. Zunächst freut sich Pollonia sehr, doch dann kommt ihre Kusine Hiberia Majoran vorbeigeflogen und verunsichert die kleine Hexe.

Doch Pollonia war kurz zuvor in der Hexenstadt um eine Schriftrolle mit drei Zaubersprüchen für Hexenhäuser zu kaufen und probiert auch gleich den ersten Zauberspruch aus. Das kleine Haus verschwindet hinter einer dicken Rauchwolke, die nach einem kurzen Moment wieder verflogen ist und Pollonias Haus besteht aus vielen leckeren Süßigkeiten.

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Aufbruch von Ulla Hahn

AufbruchEs ist die Amtszeit von John F. Kennedy und vier „Pilzköpfe“ bringen die Mädchen um den Verstand. Das Buch Aufbruch von Ulla Hahn versetzt uns mit Hildegard Palm, kurz Hilla genannt, in diese Zeit. Hilla wohnt mit ihrer Familie in Dondorf, einem kleinen Örtchen am Rhein und besucht das Aufbaugymnasium. Was für eine aus einer Proletenfamilie schon ungewöhnlich ist. Fast täglich trifft sie sich mit dem aus besserem Hause stammenden Godehard, der ihr Geschenke macht. Darunter sogar einen Ring, mit dem er ernste Absichten bekundet. Dabei denkt Hilla noch gar nicht an eine feste Bindung, sondern hat nur ihr Ziel Abitur und Studium vor Augen. So „kniefällig“ wie ihre Mutter will sie nicht werden. Als sie jedoch erfährt, dass sie nur als Ersatz für eine Andere herhalten muss, ist sie froh, sich ihr „Kapital“, wie die Mutter immer gemahnt hat, bewahrt zu haben. Und ihr Zuhause ein Loch genannt zu haben, nein, das hätte Godehard nicht sagen dürfen.

Hilla nimmt einen Ferienjob auf dem Friedhof an, arbeitet dort doch Peter, in den sie verliebt ist. Von der täglichen Arbeit im Freien braun gebrannt, spart sie sich ihr Geld und gibt bei ihren Freundinnen mit einer erdachten und erträumten Reise an. Doch ihre Hoffnungen auf eine Verbindung mit Peter platzen schnell.

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Hexenspiel von Manfred Koch

HexenspielEin Mädchen erwacht in der Stille der Dunkelheit mit einem bitteren Geschmack nach Mandeln und Blut in ihrem Mund. Es riecht nach faulen Äpfeln, Schimmel und Erbrochenem, ihr ist kalt, sie hat Schmerzen und Angst. Sie ist so furchtbar müde und sie fühlt den leblosen Körper ihrer Freundin Sandra neben sich. Es war alles nur ein Spiel, doch das ist nicht nur ein böser Traum. So beginnt der Psychokrimi Hexenspiel von Manfred Koch.

Eigentlich will Polizeiinspektor Klaus Wagner zu dem Haus seiner Eltern fahren um seine demenzkranke Mutter zu besuchen, sich einen Überblick über nötige Reparaturen verschaffen und im Garten arbeiten. Doch sein Tag beginnt mit einer Schlagzeile, die ihn zornig macht. Das Verschwinden der beiden vierzehnjährigen Mädchen Sandra und Daniela wird von der Zeitung hochstilisiert. Es wird die Frage aufgeworfen, ob sie nicht Opfer einer Sexbestie geworden sind. Der fünfzehn Jahre alte Fall Karl Moser wird aus der Versenkung geholt, obwohl alle Anschuldigungen gegen den Mann der Fantasie von Kindern entsprungen waren.

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Marmeladen-Verführung von Wolfgang K. Buck und Kerstin Hohendorf

Marmeladen-VerführungIn dem Rezeptbuch Marmeladen-Verführung von Wolfgang K. Buck und Kerstin Hohendorf werden wir mit ausgefallenen Ideen vom Marmeladeur versorgt. Für die herzustellenden Marmeladen werden nicht nur die Früchte verarbeitet, die uns allen nur zu gut aus den Kaufhausregalen bekannt sind. Sondern hier werden auch Spargel, Paprika oder Zucchini zu Marmelade verwandelt. Zum Einsatz kommen Kräuter wie Lavendel, Thymian, Minze, Bärlauch, Estragon oder Rosmarin. Natürlich in frischer Qualität! Verfeinert wird mit Weißwein, Sherry, Rum, Spätburgunder, Cognac, Prosecco, Birnenschnaps, Amaretto oder sogar Glühwein. An Gewürzen finden Zimt, Muskat, Kurkuma, Curry und selbst Lebkuchengewürz Verwendung. Und ebenso fehlt auch nicht der weiße Balsamico-Essig.

Für einige Rezepte werden aber auch Raritäten wie Ebereschenmark, Kumquats, Limquats, Pomelofruchtfleisch und Efeu-Gundermann-Spitzen benötigt. Lauter Namen, die den meisten Hausfrauen (oder sollte man besser auch sagen: Hausmännern?) nicht geläufig sein werden. Und ebenso stellt sich die Frage, wo diese Zutaten käuflich erworben werden können, denn darauf geben die Autoren keine Antwort.

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Der Regler von Max Landorff

Der ReglerIn dem Thriller Der Regler von Max Landorff lässt sich Gabriel Tretjak für Dienste bezahlen, die seine Auftraggeber selbst nicht ausführen wollen. So wird er von Melanie Schwarz beauftragt, ihren Mann zu erpressen. Sie verlangt die Scheidung plus genügend Geld, um ein angenehmes Leben führen zu können. Er ist gewohnt, in seinem Leben alles unter Kontrolle zu haben, wobei er stets von seiner Ratio geleitet vorgeht.

Doch dann passieren merkwürdige Dinge: Der Kommissar August Maler sagt ihm, dass der Hirnforscher Prof. Kerkhoff durch einen Messerstich in die Leber getötet wurde und ihm beide Augen mit einer Eiskugelzange entfernt worden sind. Der letzte Anruf des Toten hätte ihm, Gabriel Tretjak, gegolten. Eine alte Frau, die Gabriel als kleinen Jungen kannte, findet in einem Hotelzimmer Prof. Kufner, der auf dieselbe Art ermordet wurde. Gabriel bekommt einen Anruf von der Tochter seiner Putzfrau, die er angeblich auf seine Kosten in ihr Heimatland Argentinien geschickt haben soll. Wenige Tage darauf findet sie ihre Mutter in der Wohnung von Gabriel tot auf, der daraufhin verhaftet wird.

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Lemberg von Brigitte Schulze

LembergDas Reiselesebuch Lemberg von Brigitte Schulze führt uns durch die in der heutigen Ukraine liegende Stadt Lemberg. Die Altstadt wurde 1998 zum Weltkulturerbe UNESCO ernannt und zählt knapp 800.000 Einwohner. Die Autorin gibt uns einen Überblick über die aus verschiedenen Epochen stammenden Bauten und vergisst natürlich auch nicht den geschichtlichen Rückblick. Sie führt uns durch die Kaffeehäuser und Restaurants und wir erfahren in dem Zusammenhang, wie könnte es auch anders sein?, dass das erste Bier von Mönchen gebraut wurde. Während einer Kneipentour entwickeln sich schnell Gespräche über die Unabhängigkeit der Ukraine, die seit 1991 besteht und über das Judentum, dem die Autorin später noch ein eigenes Kapitel widmet. Sie geht auf die verschiedenen Glaubensrichtungen ein und listet die Kirchen Lembergs auf. Natürlich darf auch das Brauchtum nicht fehlen, wozu in erster Linie das Weihnachtsfest zählt. Und ebenso lässt Brigitte Schulze auch die kulturelle Szene nicht aus.

Wer hätte vermutet, dass im Mittelalter auf einer Seite keine Stadtmauer errichtet werden musste, weil ein natürlicher Sumpf die Begrenzung gebildet hat? Der Fluss, der damals von einem großflächigen Sumpfgebiet umgeben war, ist heute allerdings unterirdisch unter der Stadt angelegt.

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Auf der Strecke von Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb

Auf der StreckeIn dem Kriminalroman Auf der Strecke von Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb steigt Xaver Pucher in Wien in den Zug, der ihn nach Berlin bringen soll. Er träumt vom großen Geld als berühmter Schriftsteller. Doch dazu kommt es nicht: Ein Zugführer findet ihn mit einer Drahtschlinge erwürgt vor.

Die Ermittlungen in dem Mordfall laufen nun koordiniert aus zwei Richtungen, aus Wien und Berlin. Erste Hinweise zielen auf einen islamistischen Hintergrund, weil Xaver Pucher bereits vor einigen Monaten Drohungen aus dieser Richtung wegen seines letzten Buches erhalten hat. Fatik Özül gibt allerdings zu Protokoll, dass seine Glaubensbrüder in dieser Sache nichts mehr unternehmen werden. Wie viele andere zählt auch Philip-Peter zum Kreis der Verdächtigen, weil er der letzte Anrufer auf dem Handy des Toten war. Chefinspektorin Anna Habel von der Mordkommission Wien sucht den Nachbarn des Ermordeten, Dr. Matthias Prokop auf und erhofft sich von ihm neue Hinweise, mit denen er allerdings nicht dienen kann.

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Das beste Bärenbett von Brigitte Weninger

Das beste BärenbettHast du schon einmal darüber nachgedacht, ob dein Bett auch bequem genug ist? Oder ob du dir nicht mal ein Neues anschaffen solltest? Der Bär schon! Und genau davon handelt das Bilderbuch Das beste Bärenbett von Brigitte Weninger, das mit sehr schönen Illustrationen von Barbara Connell ausgestattet wurde.

Der Bär hat Besuch von Hilda Hase, der es beim Bären eigentlich ja ganz gut gefällt. Doch dann fällt ihr sein Bett auf und sie ist der Meinung, dass der Bär ein ganz schreckliches Bett hat und darauf nicht gut schlafen kann. Er weiß dazu jedoch kaum etwas zu sagen und verspricht der Häsin, sich gleich morgen ein neues Bett zu suchen. In dieser Nacht fällt ihm das erste Mal auf, dass er wirklich nicht so gut schläft. Wie versprochen macht er sich am nächsten Morgen auf den Weg und schaut sich die Betten der anderen Tiere an. Sein erster Stopp ist bei Wenzel Wildschwein, bei dem er auch gleich einmal Probe liegt. Begeistert ist er allerdings nicht.

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Tödlicher Schnappschuss von Andreas Schmidt

Tödlicher SchnappschussAndreas Schmidt, Autor von inzwischen sechs Wuppertal-Krimis, schickt in seinem neuen Roman Tödlicher Schnappschuss den Wuppertaler Leiter des KK11 Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht ins Weserbegland zur Kur nach Bad Pyrmont.

Doch Ulbricht verspürt nicht den geringsten Drang zu einer vierwöchigen Kur unter strenger medizinischer Aufsicht, er fühlt sich den Quacksalbern ausgeliefert und entzieht sich den Ärzten, wo er nur kann. Schon am frühen Morgen schleicht er sich aus der Klinik um einen Becher Kaffee und belegte Brötchen in einer Burgruine, die über dem kleinen Ort Polle thront, zu genießen. Als er hinunter ins Tal blickt, entdeckt er einen Mann, der leblos mit weit geöffneten Augen unterhalb der Mauer im Buschwerk liegt.

Bei dem Toten handelt es sich um den 37-jährigen Fotografen Christian Vorberg, der als Paparazzo des Weserberglands bekannt war. Er wurde gegen Mitternacht erschossen und ist dann über die Mauer gestürzt.

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