Kann das gut gehen, wenn ein nach Endorphinen lechzender Laufsüchtiger mit seiner Familie ein Kreuzfahrtschiff besteigt? Als Knut Knieping, nichts Böses ahnend, eines morgens von seiner Frau Cecile mit dem Wunsch nach einer Kreuzfahrt konfrontiert wird, sucht er natürlich händeringend nach einer Ausrede. Er könnte seekrank werden… Doch Cecile lässt keinen seiner Einwände gelten, und los geht es mit Tochter Fine zur Einschiffung nach Warnemünde. Der Anblick der Kabinengröße, ihres für die nächsten zehn Tage als Behausung dienenden „Wohnklos“, ist nicht nur für ihn ein Schock. Im Fitnessstudio, das sich offensichtlich großer Beliebtheit erfreut, folgt für Knut die nächste Ernüchterung. Auf dem Laufband sorgt ein kräftiger Seegang für eine weitere Überraschung, und als es am nächsten Morgen zum Frühstück geht, sieht sich Familie Knieping einer beträchtlichen Anzahl vor dem Frühstücksraum wartender Gäste gegenüber.
Den ersten Landgang nutzt Knut für einen Lauf, vorbei an Plattenbauten. Mit der verschwitzten Kleidung findet er sich im Waschsalon ein, doch was er später aus der Trommel holt, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Da muss er etwas falsch gemacht haben!
weiterlesenKein Schiff meins – Als Läufer in Seenot von Knut Knieping
Bei dem Stichwort Eifel denken viele sofort an die dort erloschenen Vulkane. Tatsächlich gibt es eine Region in der Eifel, die Vulkaneifel genannt wird. Sie ist geprägt durch eine charakteristische Landschaft, bedingt durch Vulkanausbrüche und die daraus entstandenen Maare. Michael Pantenius erklärt in seinem Buch „Eifel – Die 99 besonderen Seiten der Region“ die Entstehung dieser Maare und erwähnt in diesem Zusammenhang auch, dass unser Klima immer schon einem Wandel unterlegen ist. Die Vulkanausbrüche haben das für den Brückenbau wertvolle Trass entstehen lassen und ebenfalls den schwarzen Basalt, der für Mühlsteine Verwendung fand. Der alte Abbaubetrieb kann heute unter der Erde bewundert werden.
Wer an die Costa de la Luz reisen möchte, hat die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe von mehr oder weniger kleinen Dörfern oder auch größeren Städten. Der Reiseführer „Costa de la Luz mit Sevilla“ von Hans-Jürgen Fründt gibt mit vielfältigen Informationen eine gute Entscheidungshilfe. Während sich die nördlicher gelegenen Küstengebiete der Provinz Huelva für Wanderungen und Fahrradtouren eignen, lockt die Provinz Cádiz im Süden Wind- und Kitesurfer an. Je nach Gegebenheit listet der Autor zu jedem Ort, um nur einige Beispiele zu nennen, Strände, Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Restaurants, Verkehrsverbindungen, Aktivitäten, Feste, Ausflüge, Bodegas und die Anreisemöglichkeiten auf. Von größeren Orten ist ein Stadtplan zu finden, und die vorangestellten Landkarten verschaffen einen ersten Überblick über die Regionen. Besonders wissenswerte Themen hat er ausführlicher behandelt. So ist beispielsweise der Sherrykunde, dem Flamenco und Stierkampf sowie Christoph Kolumbus ein eigenes Kapitel gewidmet. 
Am einfachsten lernt man eine Sprache, wenn sie praktisch angewendet wird, beispielsweise während eines längeren Auslandsaufenthaltes. Wem diese Möglichkeit nicht gegeben ist, kann sich entweder bei einer Volkshochschule für einen entsprechenden Kurs anmelden, oder den Sprachkalender
„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, lautet ein bekanntes Sprichwort, und tatsächlich kann der Journalist Markus Huth einiges über seine Reise erzählen, die ihn „Ohne Plan durch Kirgisistan“ führt. Alles beginnt mit einer Nachricht über Facebook seines österreichischen Freundes Franz, mit dem er eine Studentenwohnung in Moskau teilte. Als Deutschlehrer unterrichtet dieser in der Ukraine und schlägt dem Hamburger eine Tour in die kirgisische Republik nach Zentralasien vor. Markus muss nicht lange überlegen, denn Sprachprobleme sind nicht zu erwarten, er selbst ist gerade arbeitslos geworden und außerdem hat ihn seine Partnerin Rita verlassen.
Ranga Yogeshwar gesteht schon in dem Vorwort seines Buches „Nächste Ausfahrt Zukunft“, dass er als Wissenschaftsjournalist eine andere, ihn prägende Perspektive auf die Dinge des Fortschritts genießt als die meisten Menschen. Bereits in den ersten Sätzen lässt er seinen privaten, familiären Alltag in Form eines defekten Kaffeeautomaten einfließen, womit er deutlich macht, dass er als Zielgruppe nicht nur Wissenschaftler ansprechen will, sondern vor allem auch Laien. Im Zusammenhang mit Smartphone und WhatsApp, die nicht ohne Auswirkungen auf die Arbeitswelt und das Familienleben sind, spricht er von einer digitalen Revolution, wobei er die Frage nach einer möglichen totalen Überwachung aufwirft. Ein jeder muss sich bewusst machen, dass die über ihn gesammelte Datenfülle nicht ersichtlich ist, ähnlich unsichtbarer Strahlung, so sein Vergleich, trotzdem aber existiert.
Das Sachbuch „Die Honigfabrik“ von Jürgen Tautz und Diedrich Steen beginnt schon mit einer interessanten Schilderung über die Honigsammler in Südindien. Die Autoren rekonstruieren den spannenden Weg, den die Imkerei über die Jahrhunderte bis heute zurückgelegt hat und zeigen die Entwicklungsstadien der Biene von der Eiablage zur Verpuppung, von einer Putzbiene zur Ammenbiene und weiter zur Honigmacherin auf, die schließlich zur Futtersuche als Sammelbiene ausschwärmt. So müssen Spurbienen jedes Jahr nach der Überwinterung nach neuen Quellen suchen, die sie im Stock über Tanzfiguren, den sogenannten Schwänzeltanz, ihren Artgenossen mitteilen. Anders als beim Entdecker Karl von Frisch kann heute bei der Erforschung auf moderne Videotechnik zurückgegriffen werden.
Heutzutage muss ein Buch nicht erst von einem Verlag entdeckt und für vermarktungsfähig gehalten werden, denn dank Self Publishing steigt die Zahl der begabten und weniger begabten Autoren ständig an. Einige dieser Autoren sind davon überzeugt, einen zukünftigen Bestseller auf den Markt zu bringen, doch die Realität sieht anders aus. Das weiß auch die Autorin Daggi Geiselmann, die bereits einige Bücher im Selbstverlag veröffentlicht hat. Sie möchte in ihrem humorvollen Ratgeber „Der Traum vom Bestseller und die harte Wirklichkeit“ anhand von Beispielen erklären, was auf dem Buchmarkt so alles passieren kann und welche Fallen es gibt. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und erzählt von Ereignissen, die ihr zugetragen wurden.
Als eine Ergänzung seiner ersten musikalischen Veröffentlichung und als „erweiterte Mitschrift“ seines Live-Programms sieht UMBO Hans Umschaden sein Buch „Der Feinripp Macho“, wie das Nachrichtenportal Rhein-Neckar, zu berichten weiß. Der in Los Angeles studierte Musiker stellt darin ausgesuchte Songtexte der letzten Jahre in deutscher und englischer Sprache vor, wobei er jeweils die Entstehungsgeschichte voranstellt. Unausweichlich gibt der in einem österreichischen Dorf in Kärnten geborene, jedoch in Deutschland lebende Künstler dabei Autobiografisches zum Besten.