
Einstieg mit Selbsttest: Bin ich ein Kreuzfahrt-Typ?
Bettina Querfurth hat über viele Jahre hinweg eigene Erfahrungen auf Kreuzfahrten rund um den Globus gesammelt. Ihr Buch Wo bitte geht’s zum Meer?* beginnt sie mit einem augenzwinkernden Test, der klären soll, ob man sich für die Teilnahme an einer Kreuzfahrt eignet. Dazu hat sie Fragen entwickelt, die typische Situationen an Bord simulieren und zur Selbsteinschätzung einladen.
Buchung mit Bedacht: Route, Schiff und versteckte Kosten
Bereits bei der Buchung sollten einige Punkte beachtet werden, damit die Reise den eigenen Vorstellungen entspricht. Ein kleineres Schiff kann im Gegensatz zu den heutigen „Riesenpötten“ nahezu jeden Hafen ansteuern – ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen Route und Schiff.
weiterlesenKreuzfahrt mit Augenzwinkern: Bettina Querfurths Ratgeber für Neulinge und Neugierige
Seit den 1990er Jahren ist ein neues Virus auf dem Vormarsch: Obstacle Course Race, kurz OCR, befällt sowohl Männer, als auch Frauen. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um ein Matschrennen, einen in jeder Hinsicht extremen Hindernislauf, den aktive Soldaten und Reservisten bereits von den Vielseitigkeitswettkämpfen beim Militär kennen, der dort jedoch in wesentlich kürzeren Distanzen und mit bedeutend weniger Hindernissen praktiziert wird. Für Raffael Zeller ist dieser Extremsport seit über zwanzig Jahren ein Thema, und weil er keine Fachliteratur dazu finden konnte, hat er sich entschlossen, das Buch „Schweiß, Schlamm und Endorphine“ herauszugeben.
Philip J. Dingeldey, der davon überzeugt ist, dass „Nürnberg – einfach Spitze!“ ist, beginnt sein Buch mit der Aufzählung von Superlativen. Dazu zählen die älteste Buchhandlung sowie das größte Kino von Deutschland, in dem auch Silvesterpartys gefeiert werden. In Nürnberg steht die älteste Kettenbrücke Europas, die Stadt beherbergt den größten europäischen Figurenbrunnen und einzigartig auf der Welt ist auch ein riesiger Kessel für eine Feuerzangenbowle.
Wer möchte nicht von einer chronischen Krankheit geheilt werden oder für die Zukunft vor einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz gefeit sein? Dr. Joel Fuhrman verspricht genau das jedem, der seine Ernährung entsprechend den Angaben in seinem Buch „Eat for Health“ umstellt. Aufgrund seiner über zwanzigjährigen Erfahrung als Allgemeinmediziner mit Tausenden Patienten ist er davon überzeugt, dass wir mit unserer Nahrung nicht ausreichend Mikronährstoffe aufnehmen, denn nur wertvolle und kalorienfreie Bestandteile sind in der Lage, Karzinogene in unserem Körper unschädlich zu machen oder DNA-Schäden zu reparieren.
Es sind die Nachkriegsjahre, die uns den wirtschaftlichen Aufschwung gebracht haben und vielfach als Wirtschaftswunder bezeichnet werden. In dieser Zeit ist auch Margit Kruse groß geworden und hat ihre Erinnerungen in dem Buch „Wir Kinder der 60er & 70er Jahre – Aufgewachsen in Gelsenkirchen“ festgehalten. Sie schreibt von der Wohnsituation in der ehemaligen Bergarbeiterstadt, in der extra für die unter Tage Beschäftigten Zechensiedlungen erbaut wurden. Familienausflüge führten in die nahe Umgebung, nach Schloss Berge, an den Kanal oder in den Zoo. Was zu Weihnachten auf den Wunschzetteln der Kinder stand, weiß sie noch genauso wie die Dinge, die in eine Schultüte gehörten.
Bereits als Studentin ist Sina Pousset häufig mit einem Fernbus unterwegs gewesen. Auch heute reist sie mit ihnen quer durch Europa und hat ihre im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen in dem Buch „Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind“ zusammengefasst. Manche Reise, so ist zu lesen, beginnt schon mit dem Problem, das sich bei einer Buchung über die entsprechende App ergibt und findet eine Fortsetzung mit der Suche nach der Bushaltestelle. Die Jogginghose hat sich als Kleidungsstück auf langen Fahrten bewährt und was das Gepäck anbelangt, so sind immer die Gegenstände, die man sucht, ganz unten zu finden. Nicht zu unterschätzen ist die richtige Wahl des Sitzplatzes, wobei die Unsitte mancher Mitreisender störend ist, einen freien Platz durch Gepäck zu blockieren, wozu sogar einmal eine Tanne gehört hat.
Kann es sein, dass eine neue Behandlungsmethode zur Bekämpfung der Krebskrankheiten weder in Spanien oder England, noch bei uns in Deutschland Erwähnung gefunden hat, obwohl sie bereits seit vielen Jahren mit Erfolg Anwendung findet? Miguel Corty Friedrich, selbst Arzt und Leiter ärztlicher Fakultäten, behauptet das zumindest in seinem Buch „Die Krebsrevolution“. Die Rede ist von einer homöopathischen Behandlung, die eine indische Arztfamilie ausgearbeitet hat. Die Banerjis haben sich bereits seit vier Generationen der homöopathischen Therapie verschrieben, die in Indien auf eine lange Tradition zurück blicken kann, und haben das von Samuel Hahnemann vor mehr als zweihundert Jahren zur praktischen Anwendung gebrachte homöopathische Prinzip weiter entwickelt. Im Gegensatz zu dem von Hahnemann aufgestellten Gesetz, die Medikation auf Grundlage spezifischer Besonderheiten des Patienten auszuwählen, gehen sie bei ihren Banerji-Protokollen™ vereinfacht davon aus, dass eine bestimmte Krebsart die gleiche Medikation erfordert. Der Autor erklärt das mit den immer präziser gewordenen Diagnosestellungen.
Was sagt der bei einer Blutuntersuchung im Normbereich liegende Wert für Kalzium aus, wenn es zuvor den Knochen entzogen wurde, um zumindest Gehirn und Herz zu versorgen? Für den Arzt scheint damit alles in bester Ordnung zu sein, der Patient wähnt sich in falscher Sicherheit, obwohl definitiv ein Kalziummangel vorliegt. Das ist nur ein Beispiel, mit dem Miryam Muhm in ihrem Sachbuch „Die Blutwert-Lüge“ eindrucksvoll deutlich macht, dass hier lediglich der Gehalt im Blut gemessen wird, aber nicht das in den Organen tatsächlich vorhandene Element, wobei unzählige Störfaktoren bei der Blutabnahme selbst, die von der Autorin natürlich auch genauestens aufgelistet werden, noch keine Beachtung finden. Nach viel versprechenden, ganz aktuellen Forschungen können Diagnosen anhand unserer Atemluft gestellt werden oder selbst der ausgeschiedene Urin liefert für den zahlungskräftigen Patienten verlässlichere Werte als das Blut.
Im Jahre 1938 synthetisierte Albert Hofmann erstmals Lysergsäurediäthylamid (LSD). Doch in Tierversuchen bestätigte sich nicht die erhoffte Wirkung für den Einsatz als Kreislauf- und Atmungsstimulanz. Erst 1943 entschied sich der Chemiker das Lysergsäurediäthylamid erneut zu testen und hat durch unsauberes Arbeiten im Labor ein wenig davon über die Haut aufgenommen. Dabei bemerkt er eine veränderte Wahrnehmung, die er sich zunächst nicht erklären konnte. Zu Hause versank Hofmann in einen angenehmen, rauschartigen Zustand. Nur diesem Zufall ist die Kenntnis über die bewusstseinsverändernde Wirkung des LSD zu verdanken. In der darauf folgenden Woche unternahm er einen gezielten Selbstversuch, um seine Beobachtungen zu bestätigen. Doch da er die kleinste wirksame Dosis viel zu hoch einschätzte, erlebte er einen Horrortrip, der sich erst nach einiger Zeit in das wandelte, was erst viel später Hippies begeistern sollte. Glücksgefühle durchströmten ihn und er genoss das Spiel der Farben. Am nächsten Morgen fühlte er sich merkwürdig erfrischt.
Was hat die Terroristen vom 11. September 2001 bewogen, das Leben von dreitausend Menschen im World Trade Center auszulöschen? Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris haben einhundertdreißig Menschen das Leben gekostet. Ein blutjunger Glaubenskrieger filmt im Jahr 2012 seine Mordtaten, denen drei Kinder zum Opfer fielen. In den Jahren 2001 bis 2009 töten Mörder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) vornehmlich Mitbürger islamischen Glaubens. Der rechtsextremistische, norwegische Massenmörder Breivik tötet bei den Anschlägen vom 22. Juli 2011 die jugendlichen Teilnehmer eines Zeltlagers. Am 14. Dezember 2014 töten islamistische Terroristen im pakistanischen Peschawar über einhundert Schulkinder. Keinen Monat später töten die Brüder Kouachi zehn Mitarbeiter des Satiremagazins „Charlie Hebdo“.