Tim Köhler hat gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert und lebt mit seinen Großeltern in Niederrhode, nachdem er seine Eltern als Kleinkind vorzeitig verloren hat. In dem kleinen Dorf kann Das Kaninchenrennen auf eine alte Tradition blicken, die auf eine Sage aus dem Jahr 1628 mit strengen Regeln zurückgeht. Alle zehnjährigen Jungen und Mädchen nehmen an dem Rennen teil, und auch Tim trainiert dafür fleißig mit seinem Opa. Für Tim steht besonders viel auf dem Spiel, weil sein Vater nicht an dem Rennen teilnahm und deshalb nur der „Kneifer“ genannt wurde. Opa Köhler hat diese Beschimpfung bis heute nicht verschmerzt und will Tim unbedingt als Sieger sehen.
Am Tag des „Beschnupperns“ kommen alle Kinder in die „Singende Villa“, um dort die Rennkaninchen anzusehen. Jeder darf sich sein Wunschtier aussuchen. Doch Tim hat Pech und kommt zu spät. Er hofft auf die Unterstützung seiner Freunde Carsten und Bene, aber die lassen ihn im Stich. Seine größten Feinde, Arno, der Sohn des Bürgermeisters, und dessen bester Kumpel Jakob Alexander Grützmacher, sorgen mit dem städtischen Züchter Willi Hieber dafür, dass sich Tim den Ställen nicht mehr nähern darf.

Jedes Jahr verbringt Nora Nyrud mit ihrer Familie den Jahreswechsel auf einer Almhütte. Doch seit ihrem zehnten Geburtstag gibt es zu Silvester keinen Schnee mehr. Am 10. Dezember 2012, zwei Tage vor ihrem sechzehnten Geburtstag, muss sie wegen ihrer ausgeprägten Fantasie zu einem Termin bei einem Psychiater, den ihre Mutter vereinbart hat. Nora erzählt ihm, dass sie Angst vor der globalen Erwärmung hat. Dr. Benjamin hält das für eine reale Angst und hat dafür Verständnis. Nach einem langen Gespräch gibt er ihr den Tipp eine Umweltgruppe zu gründen. Am selben Tag bekommt Nora schon vorzeitig ihre Geschenke, darunter einen Ring ihrer Tante Sunnivas, der ein Familienerbstück ist.


Für das Kinderbuch 

Der 17-jährige Cap lebt mit seiner Mutter im ärmlichen Hamburger Stadtteil Veddel, wo viele Menschen von Industrieanlagen umgeben auf engstem Raum zusammenleben müssen. Eines Abends belauscht er in der S-Bahn eine Gruppe Jugendlicher, die auf dem Weg zu einer Hausparty an der Elbchaussee sind, und er beschließt ihnen zu folgen. Cap schafft es sogar, sich an den Sicherheitskräften vorbei Zugang zu der Poolparty zu verschaffen und ist von dem Reichtum geblendet. Nachdem er sich einen kurzen Überblick über den großzügigen Garten verschafft hat, erblickt er Lara, die sich offensichtlich langweilt. Er setzt sich zu ihr, sie tauschen Küsse aus und ziehen sich in eines der Gästezimmer zurück. Kurzerhand behauptet Cap, dass er der Hausherr ist, dem das alles gehört.